AT167353B - Vibrationsgalvanometer - Google Patents

Vibrationsgalvanometer

Info

Publication number
AT167353B
AT167353B AT167353DA AT167353B AT 167353 B AT167353 B AT 167353B AT 167353D A AT167353D A AT 167353DA AT 167353 B AT167353 B AT 167353B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
permanent magnet
magnet
galvanometer
air gap
magnetic
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Tech Max Dipl Ing Dr Skalicky
Hans Dr Poleck
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT167353B publication Critical patent/AT167353B/de

Links

Landscapes

  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vibrationsgalvanometer 
Um bei Vibrationsgalvanometem die Eigen- schwingungszahl des schwingenden Teiles des
Instrumentes der Frequenz des zu messenden
Stromes anpassen zu können, ist entweder eine veränderbare Gleichstromerregung vorgesehen oder ein veränderlicher Luftspalt in einem remanenzfreien Eisenkreis, der durch einen permanenten Stabmagnet erregt ist. Durch Änderung der Gleichstrommagnetisierung bzw. durch Veränderung des Luftspaltes kann die auf den schwingenden Teil des Instruments aus- geübte Richtkraft verändert werden, wodurch gleichzeitig die Eigenschwingungszahl dieses
Teiles eine entsprechende Änderung erfährt. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Vibrationsgalvanometer mit durch einen permanenten Magnet erzeugter Richtkraft, mit dem ein wesentlich grösserer Frequenzbereich beherrscht werden kann als mit den bisherigen Ausführungen und das zugleich auch den Vorteil hat, dass es weitgehend kleiner gebaut werden kann als die bekannten Vibrationsgalvanometer. 



   An sich ist es bei Messinstrumenten bekannt (vgl. Schweizer Patentschrift Nr. 212041), zur Erzeugung einer bestimmten gewünschten Feldstärke in einem Luftspalt einen zylindrischen, diametral magnetisierten, permanenten Magnet zu verwenden, der praktisch luftspaltlos im Eisenkreis des Instrumentes verstellbar angeordnet ist. Gemäss der Erfindung wird gleichfalls ein solcher Magnet verwendet, jedoch zum Unterschied von den bekannten Ausführungen im Eisenjoch so gelagert, dass die Drehachse des diametral magnetisierten Magnets quer zur Drehachse des Schwingteiles des Instrumentes steht.

   Damit wird der entscheidende Vorteil erreicht, dass die Streukraftlinien des permanenten Magnets bei jeder Stellung desselben im Luftspalt des Instruments keine störende Wirkung ausüben können, so dass eine exakte Abhängigkeit zwischen Einstellung des Magnets und dem jeweiligen Direktionsmoment des Schwingteils erhalten wird. Die erfindungsgemässe Anordnung des permanenten Magnets machte es möglich, die Richtung der Feldstärke im Luftspalt sogar umzukehren, und dadurch die Richtkraft des 
Schwingteiles noch unter jenen Wert herab- zusetzen, der der Eigenresonanz des Schwing- teiles (ohne magnetische Beeinflussung) ent- spricht. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines vereinfacht dargestellten Beispiels näher erläutert. Fig. 1 zeigt den Vertikalschnitt, Fig. 2 den Horizontalschnitt der Anordnung, Fig. 3 einen Schnitt nach der Ebene A-B laut Fig. 2.
1 ist ein geblätterter Magnet, der auf den Gummi- füssen 2 aufruht und die Spule 3 trägt, die mit dem zu messenden Wechselstrom beschickt wird. 



   4 ist ein an einem Bändchen 5 innerhalb eines
Röhrchens 6 schwingfähig aufgehängtes Magnet- plättchen, das unter der Einwirkung des vom
Messstrom erzeugten Wechselfeldes in Dreh- schwingungen versetzt wird, deren Amplitude ein Mass für den Strom ist. Zweckmässig ist mit dem Magnetplättchen in üblicher Weise ein
Spiegel verbunden, mittels dessen die Schwin- gungen des Plättchens auf einem Schirm sichtbar gemacht werden können. Die Amplitude und
Frequenz der Schwingungen des Magnetplättchens wird vom Direktionsmoment beeinflusst, das von einem zweiten Magnetkreis auf das Magnetplättchen ausgeübt wird. Dieser zweite Magnetkreis besteht aus einem aus Eisen geringer Remanenz bestehenden Teil 7, in den ein zylindrischer, diametral magnetisierter Magnet 8 aus hochkoerzitivem Magnetstahl drehbar eingesetzt ist.

   Durch entsprechende Verstellung dieses Magnets kann die magnetische Induktion verschieden eingestellt und damit das auf das Magnetplättchen ausgeübte Direktionsmoment in weiten Grenzen verändert werden. Das Direktionsmoment wird durch Probieren so eingestellt, dass die Eigenschwingungszahl des Magnetplättchens gleich ist der Frequenz des zu messenden Wechselstroms. Dadurch, dass der permanente Magnet satt in seinem Eisenschluss eingebettet ist, wird die magnetische Streuung auf ein Mindestmass herabgesetzt. Sie kann durch ein Schirmblech allenfalls noch weiter vermindert werden. 



   Zur Verdrehung des permanenten Magnets dient ein Schneckentrieb, bestehend aus einem auf dem permanenten Magnet aufgeschrumpften 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Schneckenrad 9 und der Schnecke   10,   die mittels des Drehknopfes 11 betätigt werden kann. Die gewählte Lage der Drehachse in der Ebene des Nutzflusses des Eisenkörpers 7 bedingt, dass die senkrecht zur Zylinderoberfläche austretenden Streukraftlinien sich vornehmlich in lotrechter Richtung schliessen und dadurch keine Richtkraft auf das Magnetplättchen 4 ausüben. 



   Die besondere Stoffauswahl für den permanenten Magnet und seine Gestaltung und Anordnung gemäss der Erfindung ermöglichen mit besonderem Vorteil auch eine solche Verstellung des permanenten Magnets, dass die magnetische Induktion im Luftspalt auch ihre Richtung wechseln kann. Dadurch kann die Direktionskraft des Aufhängebändchens 5 des Metallplättchens 4 noch unterschritten werden, wodurch der mit der Anordnung beherrschbare Frequenzbereich eine zusätzliche Erweiterung erfährt. 



     PATENTANSPRÜCHE   : 
1. Vibrationsgalvanometer mit durch einen permanenten Magnet erzeugter Richtkraft, bei dem der permanente Magnet ein in Form eines insbesondere zylindrischen, diametral magnetisierten Drehkörpers vorzugsweise luftspaltfrei im Eisenkreis des Instruments verstellbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der diametral zu seiner Drehachse magnetisierte Magnet so gelagert ist, dass seine Drehachse quer zur Drehachse des Schwingteils des Instrumentes steht.

Claims (1)

  1. 2. Vibrationsgalvanometer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einstellvorrichtung für den permanenten Magnet, die eine Verstellung desselben in solchem Ausmass erlaubt, dass die magnetische Induktion im Luftspalt auch ihre Richtung wechseln kann.
AT167353D 1947-03-06 1947-03-06 Vibrationsgalvanometer AT167353B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT167353T 1947-03-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT167353B true AT167353B (de) 1950-12-27

Family

ID=3653847

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT167353D AT167353B (de) 1947-03-06 1947-03-06 Vibrationsgalvanometer

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT167353B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2256482A1 (de) Verfahren zur steuerung der schwingfrequenz eines elektromechanischen oder mechanischen oszillators
DE1498548B2 (de) Gerät zur Bestimmung der spezifischen Masse eines fließfähigen Mediums
DE535798C (de) Dickenmessvorrichtung
AT167353B (de) Vibrationsgalvanometer
DE2528575B2 (de) Einrichtung zum Messen und gegebenenfalls zum Verändern der Eigenschwingungsfrequenzen eines metallischen Stabes
DE962816C (de) Drehspulinstrument, bei dem sich infolge der Ausbildung der Polschuhe die Empfindlicheit mit dem Ausschlag aendert und die Zeigerbewegung gedaempft ist
DE2144770A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur bestimmung der physikalischen eigenschaften der werkstoffe eines schwingenden systems
DE1473438A1 (de) Akustisches Spektrometer
DE734041C (de) Verfahren und Einrichtung zum Entmagnetisieren von Stahlkoerpern
DE746944C (de) Verfahren und Einrichtung zur Bestimmung von Beimengungen
DE102009022751A1 (de) Messverfahren für Sensorik
DE455437C (de) Variometer fuer Horizontal- und Vertikalintensitaet
DE953925C (de) Vorrichtung zur Temperaturmessung oder -regelung
DE663725C (de) Vorrichtung zum Bestimmen der in einem Frequenzgemisch enthaltenen Teilfrequenzen
DE407309C (de) Frequenzmesser oder Relais
DE637218C (de) Verfahren zur Bestimmung des Wassergehaltes von nicht metallischen Stoffen
DE831609C (de) Zungenfrequenzmesser mit veraenderlicher freier Zungenlaenge
DE828851C (de) Vorrichtung zur Absoluteichung von Schallaufnahmegeraeten mittels in einer Druckkammer durch Volumenaenderung erzeugten definierten Schalldrucks
AT515077B1 (de) Verfahren zur Bestimmung der Viskosität einer Flüssigkeit
AT151735B (de) Verfahren und Einrichtungen zur Herstellung grundgeräuschfreier Tonaufzeichnungen in Amplitudenschrift.
DE1269398B (de) Vorrichtung zur Messung von Drehgeschwindigkeiten und Drehrichtungen
DE829957C (de) Geraet zum Erzeugen oder zum Nachweis von Torsionsschwingungen
DE581354C (de) Frequenzmessgeraet, insbesondere zur Ermittlung der Abweichung einer Frequenz von einem Sollwert, bei dem zwei Schwingungskreise auf ein Differentialsystem einwirken
DE904713C (de) Anordnung zur zerstoerungsfreien Werkstoffpruefung mittels Ultraschall nach dem Resonanzverfahren
AT231002B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung von geringen remanenten magnetischen Momenten schwach magnetischer Proben