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Klapptisch, insbesondere für Eisenbahnwagen und Spitäler
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, einen Klapptisch zu schaffen, der infolge seiner besonderen konstruktiven Ausbildung bloss einhändige Bedienung erfordert, wodurch er auch mit Vorteil von Versehrten benutzt werden kann.
Ausserdem stellt sich die Erfindung noch die Aufgabe, einen solchen Klapptisch aus gängigen, billigen Werkstoffen, insbesondere Holz, herzustellen. Die Verwendung solcher Werkstoffe bringt auf der Hand liegende Vorteile mit sich.
Die oben genannten Aufgaben werden gemäss der Erfindung so gelöst, dass bei diesem Klapptisch Gleitführungen als Rinnen, z. B. von liegender S-Form, in den seitlichen Lagerstützen oder als gerade Gleitführung in der Tischplatte vorgesehen sind, die ihrerseits mit einem Zapfen in die Gleitführungen eingreift.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einigen Ausführungsformen beispielsweise dargestellt. Fig. l zeigt eine Aus- führungsform mit S-förmigen Gleitführungen in
Seitenansicht. Die Fig. 2 und 3 zeigen in Seiten- ansicht bzw. in Draufsicht eine zweite Ausführungsform mit geradliniger Gleitführung.
Fig. 4 stellt eine dritte Ausführungsform mit selbsttätig in der Gebrauchslage und der Anfangs- lage feststellbarer Plattenstütze in Seitenansicht zusammengeklappt dar, wobei die Gleitführung
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Pfeiles pi in den geraden Teil der S-förmigen Gleitführungen X gelangen, worauf die Platte selbsttätig nach rückwärts gleitet und mit ihren Zapfen 2 in die obere Austiefung 8 der S-förmigen Gleitführungen einfällt (Gebrauchslage).
In dieser Lage liegt die Platte gegen die oberen Schrägflächen der beiden seitlichen Anschläge 4 auf und wird durch ihr Eigengewicht mit ihren Zapfen 2 in die Austiefungen 8 der beiden Gleitführungen nach oben gepresst. Soll die Platte ausser Gebrauch gebracht werden, so wird sie mit einer Hand erfasst, um ihre Zapfen 2 in Richtung des Pfeiles P2 etwas nach oben verschwenkt, wobei die Abdeckplatte 6 in die strichlierte Lage 6'gelangt. Dann wird die Platte durch den geraden Teil der Gleitführung nach vorne gezogen, bis ihre Zapfen in die Ver- tiefungen 7 einfallen. Dann gibt man die Platte frei, worauf sie unter dem Eigengewicht in ihre lotrechte Anfangslage fällt.
Wählt man die
Entfernungen der beiden an den Enden der
S-förmigen Gleitführung vorgesehenen Aus- tiefungen 7 und 8 entsprechend gross, so unter- liegen die Auflagestellen der Platte in ihrer
Gebrauchslage geringen Beanspruchungen. Die
Platte kann dann unbedenklich aus Holz oder einem ähnlichen Material geringer Festigkeit und geringen Gewichtes hergestellt werden.
In den Fig. 2,3 ist 1 die Tischplatte in der Gebrauchslage, mit l'ihre Anfangslage bezeichnet.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Tischplatte mit seitlichen geradlinigen Gleitführungen X versehen, in welche die an der Lagerstütze 3 angeordneten Zapfen 2 eingreifen, 6 ist ein Deckbrett, welches einen oder mehrere Vorsprünge 9 aufweist, die mit Vertiefungen 10 an der Oberseite der Platte 1 in Eingriff gelangen und die Tischplatte in der Gebrauchslage gegen Herausziehen nach vorne sichern. Mit 15 sind Befestigungsschrauben für die Lagerstütze 3 bezeichnet.
Auch bei dieser Ausführungsform kann die
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gebracht werden und umgekehrt.
In den Fig. 4-6 ist 1 die in ihrer Anfangslage lotrecht auf den Zapfen 14 aufgehängte Tischplatte. Die in der Lagerstütze 3 (Fig. 6) befestigten
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Zapfen 14 greifen in Schlitze 2'der Tischplatte 1 ein. 16 bzw. 16'sind um die Zapfen 17 drehbar gelagerte Plattenstützen, die in der Anfangsstellung 16'gemäss Fig. 4 zwischen der Tischplatte 1 und der Wand für die Befestigung der Einrichtung liegen. Mit 18 sind in Fig. 4 schraffiert angedeutete Knaggen bezeichnet, die beiderseits mit den Plattenstützen fest verbunden sind.
Fallen die Stützen in die strichliert dargestellte Gebrauchslage vor, so drehen sich mit ihnen die Knaggen 18 um das Mittel der Zapfen 17, bis sie gegen die Kante eines in ihrer Bahn liegenden Segmentes 19 anschlagen, das mit dem Zapfen 17 fest verbunden ist. 20 ist eine an der Deckplatte 21 drehbar befestigte Abdeckplatte, 22 ein an der Deckplatte sitzender Anschlag, der in eine entsprechende Vertiefung der Tischplatte bei deren Gebrauchslage eingreift und sie gegen Verschiebung sichert.
Soll die Einrichtung aus der in Fig. 4 gezeichneten Anfangslage in die Gebrauchslage gemäss Fig. 5 gelangen, wird die lotrecht herabhängende Tischplatte mit einer Hand erfasst und im Sinne des Pfeiles p in die Lage 1" nach oben geklappt.
Dadurch fallen die am unteren Ende unterstützten Plattenstützen 16'nach vorne, indem sie in die in der Anfangslage ihnen gegenüberliegenden Aussparungen 24 (Fig. 5 und 6) der Tischplatte eintreten. Gleichzeitig gelangt die Abdeck- platte 20 selbsttätig in die aus Fig. 5 ersichtliche
Lage, in der sie die Aussparungen 24 abdeckt.
Durch Vorstossen der Tischplatte aus der Lage 1" in Richtung des Pfeiles pi (Fig. 4) und Ver- schwenken der Tischplatte aus der Lage 1"um ihre Auflagerstellen 17 im Sinne des Pfeiles P2 gelangt die Tischplatte in ihre Gebrauchslage gemäss Fig. 5. Beim Zusammenklappen wird die Tischplatte 1 wieder mit einer Hand erfasst, entgegen der Richtung des Pfeiles Pi (Fig. 4) nach vorne verschoben und sodann in der Richtung des Pfeiles P2 verschwenkt, wobei sie die ausgeschwungenen Plattenstützen aus der Lage 16 im Sinne des Pfeiles g (Fig. 4) verschwenkt und dadurch selbsttätig in ihre Anfangslage zurückbringt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Klapptisch, insbesondere für Eisenbahnwagen und Spitäler, dessen Tischplatte durch eine kombinierte Klapp-und Verschiebebewegung in und ausser Gebrauch gebracht wird, wobei Gleitführungen für die kombinierte Bewegung der Tischplatte mit Anschlägen, welche die Platte in der Gebrauchsstellung abstützen, zu., sammenwirken, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitführungen als Rinnen, z. B. von liegender S-Form, in den seitlichen Lagerstützen oder als gerade Gleitführung in der Tischplatte vor-
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