AT166716B - - Google Patents

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Beschwerte Unterkieferprothese aus Kunstharz und Verfahren zu ihrer Herstellung 
Zahnprothesen werden zur Zeit meist aus Kunstharz hergestellt. Dieses Material ist spezifisch leichter als das früher verwendete Kautschukmaterial. Dieser Unterschied im spezifischen Gewicht macht sich bei der Unterkieferprothese öfters insofern unangenehm bemerkbar, als diese Prothese sich leicht von ihrem Sitz abhebt. Um diesem Übelstand abzuhelfen, hat man Unterkieferprothesen bereits künstlich beschwert, indem man z. B. eine Grundplatte aus Zinn angebracht oder in Aussparungen der Prothese spezifisch schweres Material eingesetzt hat. Diese Massnahmen wirken unschön und sind mit zusätzlichen Arbeiten und Kosten verbunden. 



   Die vorliegende Erfindung bezweckt nun in einfacher Weise diesem Übelstand abzuhelfen. 



   Sie beruht auf der Erkenntnis, dass sich ein polymerisierbares Kunstharzgemisch, wie es für die Herstellung von Prothesen üblich ist, mit vorzugsweise   feinpulverigem   Metall mischen und polymerisieren lässt, bei gleichzeitiger Verbindung mit einer Schicht eines bloss polymerisierbaren
Kunstharzgemisches. Zwar ist es an sich bekannt, als Füllstoffe für Kunstharzmassen auch Metall- pulver und härteerhöhende Stoffe, wie harte
Mineralien, zu verwenden, doch sind die bekann- ten Mischungen für die Herstellung von Zahn- prothesen ungeeignet. Die Zahnprothese besteht gemäss der Erfindung aus einer zusammenhängen- den Masse, in welche die Zähne eingebettet bind, die mindestens auf der beim Tragen sicht- baren Seite aus Kunstharz und im übrigen aus einem polymerisierten Kunstharz-Metall-Ge- rasch, das z. B.

   Zinn und bzw. oder Silber- amalgam oder ähnliche Metalle enthält. besteht. 



   Das Verfahren zur   Hersteilung   der Prothese wird derart ausgeübt, dass in die die Zähnt enthaltende Form vorerst ein polymerisierbares
Kunstharzgemisch derart   eingefüllt   wird, dass es mindestens die beim Tragen sichtbare Vorder- seite der Prothese bildet, hierauf in die Form ein polymerisierbares Kunstharz-Metall-Gemisch gestopft wird und dann nach vollständigem
Füllen der Form die Verfestigung des Inhaltes durch Druck und Wärme erfolgt. 



     D ? r erstgekennzeichnete Verfahrensschritt   kann im Prinzip in genau der bisher zur Herstellung von Zahnprothese, l üblichen Weise erfolgen, indem geeignetes pulveriges Polymeres mit passen- 
 EMI1.1 
 

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 setzung weist 5 Gew.-Teile polymeres Kunstharz auf 10 Teile Zinn und 2 Teile Silberamalgam auf. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1.   Beschwerte Unterkieferprothese   aus Kunstharz, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne in eine zusammenhängende Masse eingebettet sind, die mindestens auf der beim Tragen sichtbaren Seite aus Kunstharz und im übrigen aus einem polymerisierten Kunstharz-Metall-Gemisch, das z. B. Zinn und bzw. oder Silberamalgam oder ahnliche Metalle enthält, besteht.

Claims (1)

  1. 2. Zahnprothese nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das hiebei verwendete Kunstharz-Metall-Gemisch mindestens 20 Gew.-% polymeres Kunstharz enthält 3. Zahnprothese nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das hiebei verwendete Kunstharz-Metall-Gemisch 20-30 Gew.-% polymeres Kunstharz, 0-70 Gew.-%Zinn'und im übrigen Silberamalgam enthält.
    4. Zahnprothese nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das hiebei verwendete Kunstharz-Metall-Gemisch gewichtsmässig auf 5 Teile polymeres Kunstharz, 10 Teile Zinn und 2 Teile Silberamalgam enthält.
    5. Verfahren zur Herstellung von Zahnprothesen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in die die Zähne enthaltende Form vorerst ein polymerisierbares Kunstharzgemisch derart eingefüllt wird, dass es mindestens die beim Tragen sichtbare vordere Seite der Prothese bildet und dass hierauf in die Form ein polymerisierbares, z. B. Zinn und bzw. oder Silberamalgam oder andere Metalle enthaltendes Kunstharz-Metall-Gemisch eingefüllt wird und nach vollständigem Füllen der Form die Verfestigung des Inhaltes durch Druck und Wärme erfolgt.
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