AT166536B - Fleischstock - Google Patents

Fleischstock

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Josef Winkler
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  Fleischstock 
Die bekannten, aus Eichen-oder Weissbuchenholz bestehenden Fleischstöcke nützen sich verhältnismässig rasch ab und werden infolge des ständig notwendigen Abschabens sehr bald unansehnlich. Ihre Arbeitsfläche ist nach kurzer Zeit uneben und sogar klüftig, was das unbedingt nötige Reinhalten sehr erschwert. Ausserdem wird das bearbeitete Fleisch durch abbröckelnde Holzteilchen verunreinigt. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Fleischstock, bei welchem diese Mängel dadurch behoben sind, dass der Kopf desselben mit einer Gummischicht versehen ist, deren Oberseite als Arbeitsfläche dient. Hiebei kann die Gummischichte auf einer metallenen Kopfplatte auf-   vulkanisiert werden, die vorteilhaft in an sich bekannter Weise auswechselbar auf einem Hohlfuss   befestigt ist. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Aus-   fùhrungsform   des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, u. zw. zeigt Fig. 1 den Fleischstock im lotrechten Mittelschnitt, während die linke Seite der Fig. 2 eine Draufsicht auf den Hohlfuss bei abgenommenen Kopf und die rechte Seite dieser Figur eine Draufsicht auf den letzteren ohne Gummischicht darstellt. 



   Der hohle Kastenfuss k wird aus Grauguss oder geschweisstem Stahlblech mit glatter Oberfläche hergestellt. Er ist mit einer Türe t versehen und kann in seinem Inneren das zur Fleischbearbeitung nötige Handwerkszeug aufnehmen. Vorzugsweise wird er in drei Grössen von etwa 
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 in seiner Form bestehenden Einrichtungen angepasst. Oben weist der Kastenfuss einen mit   Löchern I versehenen Flansch f aufr   Der Kopf besteht aus einer Graugussplatte p, die mit Schwalbenschwanznuten n versehen ist. Am Kopf ist eine Gummischicht g aufvulkanisiert, deren Grundstoff Kohlehydrate sind. Die Platte ist mit Gewindebohrungen b versehen. Vermittels durch die   Löcher I eingeführter   Schraubenbolzen s wird der Kopf am Kastenfuss befestigt. 



   Zumeist wird der Gummi beim Aufvulkanisieren auch auf einer glatten Kopfplatte genügend haften, so dass die Schwalbenschwanznuten in Wegfall kommen können. 



   Vorteilhaft werden alle Eisenteile rot emailliert und der Gummi fleischrot gefärbt. Wegen seiner glatten   Aussenoberflächen   ist der erfindungsgemässe Fleischstock leicht zu reinigen. Seine Lebensdauer beträgt das Vielfache eines hölz   zonen   Fleischstockes. Das bearbeitete Fleisch bleibt rein, da Gummi sich nur unwesentlich   abnutzt   und auf keinen Fall abbröselt. Der Kopf kann von jedem Laien ausgewechselt werden. Je nach der Verwendung kann man zur Verhinderung des Abfallen von Fleisch-und Knochenteilen zwei oder drei Seiten des Fleischstockes   mjt   einem in der Zeichnung nicht dargestellten Metall- blechkranz versehen. 



   PATENTANSPRÜCHE :   l.   Fleischstock, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf desselben mit einer Gummischicht versehen ist, deren Oberseite als Arbeitsfläche dient. 

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Claims (1)

  1. 2. Fleischstock nach Anspruch 1, dessen Kopf auswechselbar auf einem Hohlfuss befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummischichte auf der metallenen Kopfplatte aufvulkanisiert ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT166536D 1949-04-01 1949-04-01 Fleischstock AT166536B (de)

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