AT166508B - - Google Patents
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
Stranggussform zur Herstellung von Gussblöcken aus Leicht-und Schwermetallen, insbesondere Stahl und Stahllegierungen
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ein oder mehrteiligen wassergekühlten Kokille, die die Giessform gegenüber den flüssigkeitdurchströmten Kühlkammern begrenzen, gemeinsam mit dem während des Gusses abgesenkten Block mitabgesenkt werden.
Diese Wände können aus Plattierungsmaterial bestehen und bleiben in diesem Falle mit dem gegossenen Block verbunden.
Eine besondere Ausbildung einer diesem Verfahren dienenden Giessform besteht darin, dass die absenkbaren Abschlussplatten mit ihren Seitenkanten dicht schliessend an Führungsleisten befestigt sind, die ihrerseits in entsprechenden, in
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in der Kokille verschiebbar sind.
Gemäss einer besonderen Ausbildung der Einrichtung sind die Gleitbahnen für die verschiebbaren Führungsleisten mit einer oder mehreren Sammelkanälen für allenfalls durch die Fugen eindringendes Kühlwasser versehen.
Der in den Giessraum eingegossene Metallblock schwindet beim Erkalten und hebt sich etwas von den stirnseitigen Begrenzungswänden ab, da er durch den Wärmeentzug bereits hinreichend verfestigt ist. In der Richtung senkrecht zu den absenkbaren Platten soll er sich jedoch von diesen nicht abheben, insbesondere um den guten Kühlkontakt aufrecht zu halten.
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der Kühlwasserpumpe (Kurzschluss u. dgl.), beim Steigen des Metallspiegels über den Kühlwasserspiegel sowie überhaupt bei unzulässiger Erhitzung der Giessformwände, tritt durch die verschiedene Wärmedehnung der inneren und äusseren Wandschichten die Tendenz zur Einwölbung der Wände auf, insbesondere dann, wenn die Führungsflächen nicht satt aneinanderliegen, so dass sie durch Winkelverdrehung der Tendenz der Einwölbung der Platten nachgeben können.
Zur Vermeidung dieses Umstandes besteht die weitere Ausbildung der erfindunggemässen Einrichtung darin, dass in den an die Wände anschliessenden Kühlräumen parallel zu den Wänden mit kleinem Abstand von diesen verlaufende Versteifungen in Form von Barren, durchlochten Platten od. dgl. vorzugsweise aus einem Metall grösserer Wärmeausdehnung (hochfeste Leichtmetallegierungen u. dgl.) vorgesehen sind, die ebenfalls wie die Platten mit den Führungsleisten verbunden sind.
Um eine vollkommen geschlossene Giessform für die Durchführung des grundsätzlichen Verfahrens zu erhalten, besteht die weitere Ausbildung des Erfindungsgegenstandes darin, dass die die Seitenwände der Giessform bildenden Platten mit den die Stirnseiten der Form begrenzenden Wänden fest und dicht verbunden sind und dass innerhalb der so gebildeten Form in bekannter Weise der Kolbenboden zum Absenken des Stranggussblockes angeordnet ist.
Ferner besteht die weitere Ausbildung dieser Einrichtung darin, dass die Deckungsfugen zwischen den kastenförmig aneinander geschlossenen Giessraumwänden und den Kühlkammerwänden zur Bildung von Anschlägen und oder lotrechten Abflusskanäle unterteilt, insbesondere stufenförmig abgesetzt sind, weiterhin darin, dass die Dehnungsfugen zwischen den Giessraumwänden und den äusseren Kühlkammerwänden nach aussen keilförmig erweitert sind.
Die geschlossene Giessform kann in lotrechter, schräg geneigter oder auch waagrechter Lage bei entsprechender Ausgestaltung des Giesskopfes benützt werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Ausführungsbeispielen für den lotrechten Strangguss dargestellt.
Fig. 1 zeigt den Querschnitt einer Kokille für den Guss von Strangblöcken von quadratischem Querschnitt, Fig. 2 ebenfalls im Querschnitt eine Kokille für Stranggussblöcke (Brammen) von langgestrecktem rechteckigem Querschnitt. Fig. 3 zeigt im Querschnitt eine Stranggussform mit absenkbaren Seitenwänden und Fig. 4 die Einrichtung in lotrechtem Schnitt.
In Fig. 1 ist die innere Gussform aus verhältnismässig dünnwandigen Platten 1, l'gebildet, die an den lotrechten Innenkanten bei 2 verschweisst oder in anderer Weise dichtend verbunden sind.
Der äussere Gehäusekörper 3 ist zweiteilig und umschliesst die Form unter Bildung von Kühl- räumen 4, durch die das Kühlmittel, vorzugsweise Wasser, strömt. Der Gehäusekömer besitzt nach
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des Fortschreitens des Gusses wird das Bodenstück samt den Wandplatten 1 und den Führungsleisten abgesenkt. Nach Erreichung der vollen Giessblockhöhe werden die Führungsleisten ab- genommen, während, falls es sich um die Herstellung plattierter Blöcke handelt, die Platten 1 am Gussblock verbleiben.
Wie bereits beschrieben, kann bei Ausbleiben des Kühlmittels durch Verziehen der inneren Formwände ein Ecken und Verklemmen der Führungsleisten eintreten. Zur Verhinderung eines solchen sind, wie in Fig. 1 beispielsweise dargestellt, sich gegen die Führungen 6 stützende Barren 18, durchlochte Wände od. dgl. aus Metall grösserer Wärmedehnung (Leichtmetall), im geringen Abstand von den Wänden 1 vorgesehen, die eine Versteifung bilden. Es wäre auch möglich, die Führungsleisten 6, wie in Fig. 1 oben strichpunktiert angedeutet, weiter vorragen zu lassen und an allen vier Seiten abzustützen.
PATENTANSPRÜCHE :
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Claims (1)
- Gleitbahnen in der Kokille verschiebbar sind (Fig. 3).4. Stranggussform nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitbahnen EMI3.2 falls durch die Fugen eindringendes Kühlwasser versehen sind.5. Stranggussform nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlkammern durch waagrechte Trenn-oder Leitwände gänzlich oder teilweise unterteilt sind.6. Stranggussform nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere rahmenförmige Kokillen geringer Höhe aufeinandergesetzt sind und sich nur die seitlichen Abschlussplatten und die an diese angeschlossenen Führungsleisten über die ganze Höhe erstrecken.7. Stranggussform nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die die Seitenwände der Giessform bildenden Platten (1) mit den die Stirnseiten der Form begrenzenden Wänden (1') fest und dicht verbunden sind und dass innerhalb der so gebildeten Form in bekannter Weise der Kolben zum Absenken des Stranggussblockes angeordnet ist (Fig. 1 und 2).8. Stranggussform nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsfugen zwischen den kastenförmig aneinander geschlossenen Giessraumwänden und den Kühlkammerwänden zur Bildung von Anschlägen (8) und/oder lotrechten Abflusskanälen (9) unterteilt, insbesondere stufenförmig abgesetzt sind.9. Stranggussform nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Dehnungsfugen zwischen den Giessraumwänden und den äusseren Kühlkammerwänden nach aussen keilförmig er- weitert sind.10. Stranggussform nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die die in der Rich- tung der Resultierenden der Querdehnungen ge- stellten Gleitflächen (7) bildenden Körper (6) durch in geringem Abstand von den inneren Formwänden (1, 1') im Kühlwasserraum ver- laufende Barren (18), durchlochte Platten od. dgl. aus Metall, vorzugsweise grösserer Wärme- ausdehnung abgesteift sind.
Applications Claiming Priority (1)
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