AT166181B - Verfahren zur Entmischung von Gemischen bzw. Emulsionen aus Wasser mit Kohlenwasserstoffen, Fettstoffen u. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Entmischung von Gemischen bzw. Emulsionen aus Wasser mit Kohlenwasserstoffen, Fettstoffen u. dgl.

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AT166181B
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Josef Cornel Dr Ing Breinl
Franz Dipl Ing Dr Techn Magyar
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Josef Cornel Dr Ing Breinl
Franz Dipl Ing Dr Techn Magyar
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    Verfahren zur Entmischung von Gemischen bzw. Emulsionen aus Wasser mit Kohlenwasserstoffen, Fettstoffen u. dgl.   



   Zur Trennung von Kohlenwasserstoffen, wie Benzin, Mineralölen, aber auch von fetten Ölen und sonstigen Fettstoffen im Gemisch mit Wasser, hat man in der Technik meist die Verschiedenheit des spezifischen Gewichtes, entweder direkt (in Absetzgefässen) oder unter zu Hilfenahme der Zentrifugalkraft mit verstärkter Wirkung (in den Alfa-Separatoren) benutzt und je nach dem Ausmass des Vermischungsgrades die bezüglichen Abmessungen gewählt. 



   Weist die Mischung kolloidalen Zustand auf, so erfordert die Trennung, wenn überhaupt möglich, entweder ausserordentlich lange Zeiten, d. h. infolge der vergrösserten Abmessungen teuere Einrichtungen oder es entsteht z. B. im Alfa-Separator zwischen den fetten und mageren Produkten eine mittlere Qualität, welche wohl gut verwertet werden kann, in der aber die Trennung von Wasser und Fettstoff doch nur unvollkommen erreicht ist. 



   Auch die Anwendung von Filtern ist bekannt, u. a. auch aus Glaskugeln von sehr verschiedenen
Durchmessern und Schichthöhen, ferner von
Metallfolien od. dgl., welche die Emulsion nach dem Durchströmen in eine Mischung verwandeln, um dann das Wasser von den beigemischten
Fettstoffen auf Grund der Verschiedenheit ihrer spezifischen Gewichte trennen zu können. 



   Bei ölhaltigem Kondensat einer Kolbendampf- maschine mit Oberflächenkondensator muss man vielfach eine Verdampfung vornehmen, um das- selbe für die Kesselspeisung benutzen zu können. 



   Ausser diesen Verfahren werden für die
Trennung bekanntlich auch chemische Hilfs- mittel bzw. Elektrizität in den verschieden- artigsten Anwendungen zu Hilfe genommen. 



   Vorliegende Erfindung verwendet zur Ent- mischung von Wasser-und der verschiedenen
Kohlenwasserstoffgemische das noch wenig be- kannte und wissenschaftlich bisher nur un- genügend geklärte Naturphänomen, nach welchem
Siebe mit einer erhöhten Maschenzahl infolge ihrer grossen Oberfläche die ölige Phase auf
Grund ihrer Adhäsion durchlassen, richtiger infolge deren Kapillarwirkung durchsaugen, so dass in dem dieser Art entölten, d. h. bezüglich der Wasserphase angereicherten Gemisch die kleineren und kleinsten   Tröpfchen   wegen der hohen Kohäsion sich naturgemäss zu grösseren Tropfen vereinigen, welche der Wirkung der Schwerkraft unterliegen und demzufolge nach unten absinken. 



   Eine Erhöhung des Reinheitsgrades wird erfahrungsgemäss durch eine Strömung entlang des Siebes erzielt, beispielsweise durch eine Wärmezufuhr vermittels einer Heizquelle, wodurch mit Rücksicht auf die Abkühlung an den Aussenwänden eine Konvektionsströmung entsteht. Dadurch wird unterhalb des Siebes in dem entölten Gemisch die Vorbedingung zur Vereinigung der kleinsten Tröpfchen geschaffen. 



   Ausserdem wird eine Erhöhung der Leistung erzielt durch eine Steigerung des Unterschiedes der Drücke   vnr   und nach dem Siebe, jedoch nur bis zu einem Ausmass, dass die geschilderten Vorgänge nicht gestört, d. h. ein Durchbruch der wässrigen Phase sicher vermieden wird. In diesem Falle könnte, sofern zur Steigerung der Leistung ein solcher Durchbruch angestrebt wird, eine Abhilfe dadurch geschaffen werden, dass ein zweites Sieb mit der gleichen Wirkung nach- geschaltet wird. Da im wesentlichen die Ober- fläche des Siebes die erforderliche Adhäsions- bzw. Kapillarwirkung für den Öldurchlass hervor- ruft, kann erfahrungsgemäss hiefür auch ein
Filz od. dgl., ober-und unterhalb zwischen zwei
Sieben gebettet, als Siebeinlage mit dem gleichen
Ergebnis vorteilhaft verwendet werden.

   Weiters um diesen Flüssigkeitsüberdruck im durchlaufenden
Betrieb konstant zu erhalten, ist noch erforderlich, auch die zufliessende Menge gleichbleibend ein- zuregeln, am einfachsten, indem in einem als
Aufnehmer dienendem Gefäss ein Dosierapparat, in bekannter Weise als Mariotte'sches   Gefäss   oder
Schwimmer ausgebildet (hier nicht veranschau- licht), vorgeschaltet wird. 



   Die zu diesem Verfahren erforderliche Vor- richtung ist in der Zeichnung schematisch dar- gestellt. 



   Dem Behälter 1 fliesst das zu trennende Gemisch durch Rohr 2 über ein Filter 3 zu, das bestimmt ist, nur die gröberen Verunreinigungen ab- zusondern. 



   Das Sieb bzw. die Siebeinlage 4 kann zu
Vergrösserung der Leistung durch zwecken sprechende Einlagen 5 elektrisch isoliert unc mittels einer Energiequelle 6 geladen werden
Zur Erzeugung der gewünschten Zirkulation ist

AT166181D 1949-04-05 1949-04-05 Verfahren zur Entmischung von Gemischen bzw. Emulsionen aus Wasser mit Kohlenwasserstoffen, Fettstoffen u. dgl. AT166181B (de)

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