DE336771C - Verfahren zur Trennung von Erztrueben mit oder ohne vorherige Behandlung mit OElen oder Saeuren in evakuierten Trennungsraeumen - Google Patents
Verfahren zur Trennung von Erztrueben mit oder ohne vorherige Behandlung mit OElen oder Saeuren in evakuierten TrennungsraeumenInfo
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- DE336771C DE336771C DE1914336771D DE336771DD DE336771C DE 336771 C DE336771 C DE 336771C DE 1914336771 D DE1914336771 D DE 1914336771D DE 336771D D DE336771D D DE 336771DD DE 336771 C DE336771 C DE 336771C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03D—FLOTATION; DIFFERENTIAL SEDIMENTATION
- B03D1/00—Flotation
- B03D1/02—Froth-flotation processes
- B03D1/04—Froth-flotation processes by varying ambient atmospheric pressure
Landscapes
- Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
Description
- Verfahren zur Trennung von Erztrüben mit oder ohne vorherige Behandlung mit Ölen oder Säuren in evakuierten Trennungsräumen. Es ist bekannt, Erztrüben (d. h. mit Wasser gemischte fein zerkleinerte Erzgemische), welche vorher durch Behandlung mit verschiedenen Ölen und Säuren für das Verfahren vorbereitet werden, in einen evakuierten Trennungsraum zu bringen, zwecks Abscheidung der vom Öle beeinflußten Körper (insbesondere metallhaltige Körper, wie z. B. Sulfide) von den nicht beeinflußten Bergeteilchen.
- Der dabei sich abspielende Vorgang ist der, daß bei dem vorhergehenden Behandeln mit Ölen und Säuren sich die metallhaltigen Körper mit einer Olschicht überziehen, welcher mikroskopisch feine Luft- und Gasbläschen beigemischt sind. Einerseits expandieren diese Bläschen unter dem Einfluß des Vakuums und tragen die anhaftenden metallhaltigen Körper an die Oberflächen. Anderseits entstehen aber auch aus dem Wassergemisch heraus unter dem Einflusse des Vakuums feine Luft-, Gas- und Wasserdampfbläschen, welche sich den eingeölten Körpern anscllaren und den Auftrieb derselben unterstützen.
- In vielen Fällen ist mit diesem Verfahren ein wirtschaftlicher Erfolg, d. h.eine ;;enügend reine Scheidung, nicht zu erzielen gewesen, und zwar deshalb nicht, weil, wenn die vorbehandelte Erztrübe in einen praktisch völlig evakuierten Raum gebracht wird, eine derartig starke und heftige Gasentwicklung stattfindet, daß der ganze Trennungsprozeß gestört wird. Bergeteilchen werden mit aufgewirbelt und in das oben überfließende Konzentrat geschwemmt, während bereits gehobene metallhaltige Körper an der wild sprudelnden Oberfläche der Flüssigkeit derartig hin und her geworfen-werden, daß die ihnen anhaftenden Bläschen zerstört werden und die metallhaltigen Körper wieder zu Boden sinken. Anderseits ist aber ein sehr starkes Vakuum notwendig, um alle nietalthaltigen Körper zum Aufsteigen zu bewegen.
- Diesem Übelstande wird durch die Erfindung abgeholfen. Das neue Verfahren besteht darin, daß man die vorbehandelte i-rztrübe nicht plötzlich. einem hohen Vakuum aussetzt, sondern das einwirkende Vakuum allmählich steigert, indem man die Trübe nacheinander in verschiedene Trennungsräume bringt, welche stufenweise ein immer höheres Vakuum besitzen. Dadurch wird die Gasentwicklung ganz wesentlich gemildert, indem das vorhergehende niedere Vakuum schon diejenigen Gase oder Luft ausscheidet, die im nächst höheren Vakuum scbäc',lich wirken würden. Man kann auf diese Wei3e bis zum praktisch vollkommenen Vakuum ansteigen, so daß auch eine vollständige Ausscheidung der metallhaltigen Körper erreicht wird.
- Aus der Zeichnung wird der- Arbeitsgang ersichtlich. Die Lufträume B,. BZ B3 der Separatoren A,_ AZ A3 sind derart untereinander verbunden, daß durch; entsprechende Droßlung der Hähne C,, C2 C3 ein beliebig abgestuftes Vakuumverhältnis herbeigeführt .verden kann. Beispielsweise soll der Unterdruck in B3 750 mm Quecksilber, in B., 550 mm und in B,. q.oo mm betragen. Die vorbereitete Trübe fließt dein Trichter D zu und gelangt in den Raum A,, mit Unterdruck 4.oo mm. Ein Teil der metallhaltigen Körper steigt hier empor, fließt nach B,. über und gelangt nach E,.. Der durch den geringen Unterdruck noch nicht beeinflußte Teil wird zusammen mit den Bergen durch das Rührwerk F,. nach G, gefördert und gelangt infolge der Saugwirkung von BZ gegenüber B, nach A2, wo nun ein zweiter Teil von Konzentraten nach B., emporsteigt und nach E., abfließt. Das Rührwerk FZ schafft den Rest der metallhaltigen Körper mit der Gangart nach G2, von wo er infolge von wiederum höherer Saugwirkung von A3 gegenüber AZ nach A3 gelangt, wo ein praktisch vollkommenes Vakuum herrscht, so daß auch die letzten Spuren der metallhaltigen Körper ausgeschieden werden, d. h. nach B3 und E3 überfließen. Die Berge fließen dann durch das Rohr G3 ab nach H. Durch die Regulierorgane (Hähne, Ventile usw.) K@ KZ K3 wird der Durchfluß der Trübe durch die drei Separatoren so geregelt, daß die Flüssigkeit bis zum oberen Rande der Räume A,_ Az A3 steht und ein geringer Teil mit den Konzentraten überfließt.
- Es sei noch bemerkt, daß die Vorbehandlung der Erztrübe mit Öl oder Säure nicht unbedingt zur Ausführung des Verfahrens notwendig ist, da es Mineralien gibt, welche auch ohne Einfettung zum Aufsteigen gebracht werden können, beispielsweise Molybdänglanz, Schwefel, manche Kupferkiese.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Trennung von Erztrüben mit oder ohne vorherige Behandlung mit Ölen und Säuren in evakuierten Trennungsräumen, dadurch gekennzeichnet, daß die Erztrüben nacheinander in verschiedene Separationsräume gebracht werden, von welchen der nachfolgende immer ein höheres Vakuum als der vorhergehende besitzt. a. Anordnung der Trennungsräume zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lufträume (B, BZ B3) durch Rohrleitungen mit eingeschalteten Regulierorganen miteinander in Verbindung gebracht und nur der letzte Raum mit dem höchsten Vakuum an die Vakuumpumpe unmittelbar angeschlossen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE336771T | 1914-07-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE336771C true DE336771C (de) | 1921-05-18 |
Family
ID=6220737
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1914336771D Expired DE336771C (de) | 1914-07-10 | 1914-07-10 | Verfahren zur Trennung von Erztrueben mit oder ohne vorherige Behandlung mit OElen oder Saeuren in evakuierten Trennungsraeumen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE336771C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1269071B (de) * | 1965-06-14 | 1968-05-30 | Outokumpu Oy Fa | Vakuum-Flotationsverfahren und -vorrichtung |
-
1914
- 1914-07-10 DE DE1914336771D patent/DE336771C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1269071B (de) * | 1965-06-14 | 1968-05-30 | Outokumpu Oy Fa | Vakuum-Flotationsverfahren und -vorrichtung |
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