AT166085B - - Google Patents

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  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)

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  Skelettbauweise 
Bisher wurde bei Skelettbauten die Ausmauerung als Füllmauerwerk    ausgef''Tt.   Oder aber es fiel ihr nur die Aufgabe zu, die ihr unmittelbar aufliegenden Decken-und Nutzlasten lastverteilend in die benachbarten Stützen zu übertragen. Ein bekanntes   Verbundn13uerwerk,   welches das Füllmauerwerk durch Auflegen von Riegeln mit später einbetonierten oder befestigten   Eisenbetonstehem   zum Mittragen heranziehen sollte, war, wenn in dieser Form überhaupt durchführbar, auf die Verwendung von Trockenmauerwerk mit elastischen Holzv'olleplatten in den Lagerfugen (Novadom-Mauerwerk) beschränkt. 



   Bei derartig   beanspruchtem   Füllmauerwerk, vor allem bei jedem Mörtelmauerwerk, entsteht durch unvermeidliche Schwind-oder Kriecherscheinungen eine unkontrollierbare, nach einiger Zeit oft vollständige Entlastung derselben und damit eine untragbare Überbeanspruchung der Stutzen des Skeletts. Dieser Umstand hat bisher cine Einführung   soicher   Bauten in die Praxi, verboten. 



   Bei der   erhndungsgemässen Skelettbauweise   werden besondere, bisher im Bauwesen unbekannte Konstruktionselemente zur Ausschaltung solcher Nachteile herangezogen.   Diese Konstruktions-   elemente bewirken durch dauernde Stoff-oder
Formfederung und durch ihre Regelbarkeit bleibende und regelbare sowie erstmalig messbare
Lastanteilübertragung an die Ausmauerung. Da- durch unterscheiden sie sich grundsätzlich von bekannten Fugeneinlagen, welche die Form und die Aufgabe haben, sich plattzupressen, wie z.

   B. das Einlegen von gewelltem Blech zwischen die Steine einer feuerfesten Ofenauskleidung, welche Einlagen dann bei höheren Temperaturen   schmelzen   oder die Einlagen aus geprägtem Blei oder Stoffen ähnlicher Materialeigenschaften, welche bei übermässigem Druck flachgepresst werden, um ein Brechen von Steinverkleidungen zu vermeiden. 



   In einer beispielsweisen, in der Figur dar- gestellten Ausführung der Erfindung wird zwischen Horizontalriegel 1 und Ausmauerung 2 ein gewellter Streifen 3 aus hochelastischem
Stahlblech von gewünschter Dicke und dabei genau bekannter Federkraft eingeschaltet. Oder aber es können Konstruktionsteile aus Feder- sätzen einstellbarer Federkraft Verwendung finden. 



   Diese Teile lassen aus ihrer   eichbareu   Zusammen- drückung ebenfalls   erfindungsgemäss   genau ab- lesen, welcher Lastanteil in die Ausmauerung kommt und wie weit daher der nach oben fort- schreitende Aufbau die gewünschte Auflast herbeiführt. Die Zwischenschaltung solcher Elemente mit bekannter Federung zwischen Bauteile ermöglicht erfindungsgemäss die Lösung der Aufgabe des Bauwesens, eine Lastverteilung in verschiedene Bauteile festzustellen, indem mit an sich bekannten Messeinrichtungen die Verformungen der Elemente (z. B. Zusammendrückung von Federsätzen) gemessen werden. Es kann ferner beispielsweise auch durch Konstruktionsteile in Form von Druckbeilagen der Riegel zu einer   wellenförmigen   elastischen Verformung gebracht und damit zu einem erfindunggemässen Bauteil werden.

   Schliesslich wird als weiteres Beispiel noch angeführt, einen dauernd elastischen Stoff, wie z. B. Presskork (eventuell mit Stahlfedern kombiniert) als Konstruktionsteil einzuschalten, um die erfindungsgemässe Wirkung zu erzielen. 



   Auf diese Weise ist es ohne weiteres möglich, auch jedes Mörtelmauerwerk oder Betonplatten usw. als Füllmauerwerk heranzuziehen, da das unvermeidliche Schwinden dieser Bauteile durch die zwischengeschalteten, sehr elastischen Konstruktionsteile ausgeglichen wird. 



   Sind die Deckenträger 4 (s. Figur), die auf den Riegeln   1   aufliegen, an den Stellen der
Stützen 5 angeordnet und werden (nachdem sie zur Übertragung der Eigengewichtslasten in die Ausmauerung 2 anfänglich in einem Langloch 6 gegenüber der Stütze vertikal beweglich waren) mit den Stützen nach Zusammendrücken der elastischen Konstruktionsteile 3 fest verbunden, so wird jede zusätzliche Belastung (Verkehrslast) nur in die Stützen geleitet und kann vorteilhafter- weise die federnden Konstruktionsteile nicht zusätzlich beanspruchen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Skelettbauweise und Skelettbauwerke mit mittragenden Ausfachungen, dadurch gekenn- zeichnet, dass ein Kontsruktionsteil mit dauernder   Stoff-oder Fjrmfeierung   zwischen Riegel und
Ausfachung eingeschaltet ist. 
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