AT165912B - - Google Patents

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AT165912B
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B40/00Processes, in general, for influencing or modifying the properties of mortars, concrete or artificial stone compositions, e.g. their setting or hardening ability
    • C04B40/02Selection of the hardening environment
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    • C04B40/0231Carbon dioxide hardening

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  • Ceramic Engineering (AREA)
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  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Mold Materials And Core Materials (AREA)

Description


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  Verfahren zur Herstellung von Formkörpern aus keramischen Massen 
Keramische Massen, wie sie z. B. zur Herstellung von Formen oder Kernen für das Giessen von Gegenständen aus hochschmelzenden Metallen, Metallegierungen oder Stählen, insbesondere nach dem bekannten   Präzisions-oder   Feingussverfahren mit ausschmelzbaren Modellen verwendet werden, bestehen zumeist aus feuerfesten Stoffen, z. B. Quarzsand, Sillimanit, Metalloxyden u. dgl. mit einem flüssigen Bindemittel aus vorzugsweise hydrolysefähigen Verbindungen der Kieselsäure. Durch Zusatz einer Säure zu diesen Massen vor dem Einformen wird die Kieselsäure durch Hydrolyse in schwach saurem Medium zur Ausscheidung gebracht, wodurch die Masse erhärtet.

   Wenn dieser Vorgang durch den notwendigerweise vor Verwendung der Masse erfolgenden Zusatz der Säure einmal eingeleitet ist, läuft er in verhältnismässig kurzer Zeit ab und kann nicht mehr beeinflusst werden. Bei schwierigeren Formarbeiten führt dies infolge vorzeitiger Erhärtung der Masse zu grossen Schwierigkeiten. 



   Dieser Nachteil kann vermieden werden, wenn man für das Tauchen oder Einbetten der Modelle eine Formmasse verwendet, die als Bindemittel hydrolysefähige   Si02-Verbindungen   wie beispielsweise   Äthykihkat-Alkoholgemische   oder Wasser- glas enthält und die Kieselsäure aus dem Binde- mittel erst nach Beendigung der Formarbeit da- durch ausscheidet, dass man die fertige Form bei
Raumtemperatur oder bei erhöhter Temperatur in eine Atmosphäre bringt, die einen Gehalt an gasförmigen sauren Verbindungen wie z. B. Salz- säure oder Kohlensäure aufweist. Das saure Gas löst sich alsbald in dem in der Masse enthaltenen
Wasser und bringt die Kieselsäure zur Aus- fällung. Die damit verbundene Verfestigung der
Masse kann also zu einem beliebig gewählten
Zeitpunkt zweckmässigerweise nach Beendigung der Einformarbeit eingeleitet werden.

   Die in der
Luft normalerweise enthaltene Kohlensäure würde zwar ebenfalls eine Ausfällung der Kiesel- säure bewirken, jedoch kommt dieser Vorgang verhältnismässig rasch zum Stillstand, weil die Formmasse eintrocknet. Der   Trockn1l11gsvorgang   geht in der Luft bedeutend rascher vor sich als die Ausfällung der Kieselsäure. Es müssen daher, um eine möglichst vollständige Ausfällung der Kieselsäure zu erreichen, bedeutend höhere Kohlensäurekonzentrationen zur Anwendung kommen, als sie normalerweise in der Luft vorliegen. 



   Gegenüber den bisher angewendeten Verfahren ergibt sich bei dem Verfahren gemäss vorliegender Erfindung der erhebliche Vorteil, dass wesentlich grössere Mengen an Formmasse in gleichmässiger Zusammensetzung vorbereitet werden können und dass diese längere Zeit ohne Veränderung ihrer Konsistenz lagern kann. Schwierige Formarbeiten können   daher   ohne zeitliche Beschränkung durch die mit dem Säurezusatz vor ihrem Beginn einsetzende Erhärtung sorgfältiger ausgeführt werden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Formkörpern aus keramischen Massen, z. B. von Formen und Kernen für das Giessen von Gegenständen aus hochschmelzenden Metallen, Metallegierungen und Stählen, insbesondere nach dem bekannten Präzisions-oder Feingussverfahren mittels aus- schmelzbarer Modelle durch Mischen von hoch- feuerfesten Stoffen entsprechender Körnung z. B.
    Quarzsand, Sillimanit, Metalloxyden u. dgl. mit einem flüssigen vorzugsweise aus hydrolyse- EMI1.1 Alkoholgemischen oder Wasserglas bestehenden Bindemittel, dadurch gekennzeichnet, dass die Kieselsäure aus dem Bindemittel durch Einwirkung einer Atmosphäre mit einem Gehalt einer gasförmigen sauren Verbindung, beispielsweise Salzsäure oder wesentlich über dem üblichen Kohlensäuregehalt der Luft gelegenen Gehalt an Kohlensäure bei erhöhter oder bei Raumtemperatur auf die fertig geformte Masse ausgefällt wird, so dass dadurch der Formkörper erhärtet. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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