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Pumpautomat
Bei den sogenannten Pumpautomaten zur Evakuierung von Vakuumgefässen, z. B. von Entladungsröhren, mit umlaufendem Arbeitstisch und festt'hender VorvakumEpumpe wurde bisher die vakuumdichte Verbindung zwischen dem umlaufenden und dem feststehenden Teil durch Planschliffe bewirkt, die im wesentlichen aus mit entsprechend korrespondierenden Kanälen und Anschlussleitungen versehenen, dicht aufeinander sitzenden Platten bestehen, von denen die eine mit dem drehbaren, die andere mit dem feststehenden Teil der Pumpanlage verbunden ist. Diese Planschliffe genügen bei entsprechend exakter Ausführung praktisch durchaus den an sie gestellten Anforderungen als Vakuumdichtung und waren deshalb bisher die bei Pumpautomaten allein übliche Dichtung. Eine derartige Dichtung stellt jedoch hohe Anforderungen an die ganze
Lagerung des umlaufenden Teiles.
Es ist hiebei eine Lagerung sehr hoher Präzision erforderlich, da von dieser das Dichthalten des Planschliffs und seine dauernd gleichbleibende Güte emp- findlich abhängig ist. Diese Lagerung muss so beschaffen sein, dass die Dichtung einerseits möglichst entlastet ist, um sie vor jeder Abnützung zu schützen, dass anderseits aber doch ein satter und dichter Sitz der Teile aufeinander gesichert ist, damit eine einwandfreie Abdichtung erzielt wird. Die dadurch bedingte hohe Präzision der Lagerung des umlaufenden Teiles wirkt sich auf den Bau der ganzen Pumpanlage aus und erfordert eine komplizierte und teure Konstruktion und Montage, die auch sinngemäss bei Reparaturarbeiten nachteilig ist.
Gegenstand der Erfindung ist ein Pumpautomat, bei dem die genannten Schwierigkeiten grundsätzlich vermieden sind.
Gemäss der Erfindung ist der umlaufende
Teil des Automaten gegen dessen feststehenden
Teil durch eine Flüssigkeits- (z. B. Quecksilber-) dichtung zwischen einem zur Vakuumpumpe führenden Rohr und einem zweiten, mit dem
Arbeitstisch umlaufenden dieses umgebenden
Aussenrohr abgedichtet, das mit seinem unteren
Ende in einen Behälter für die abdichtende
Flüssigkeit taucht und an seinem anderen Fade, in das auch das mit der Vakuumpumpe ver- bundene Rohr mündet, mit dem Vakuumverteil- raum des Arbeitstisches verbunden ist.
Eine solche Anordnung stellt an die Lagerung des umlaufenden Teiles keine anderen Anforderungen, als sie sonst bei drehbar gelagerten Teilen auftreten, es können also gewöhnliche Lager für den umlaufenden Arbeitstisch verwendet werden. Zugleich ist auch jede Abnützung von Dichtungsflächen absolut vermieden, da die Reibung aufeinandersitzender fester Teile im Bereich der Dichtung selbst ausgeschaltet ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Schema wiedergegeben. Mit 1 ist der Verteilkopf des umlaufenden Teiles eines Pumpautomaten bezeichnet, mit 2 sind die Anschlussstutzen für die einzelnen Pumpen- stellen dargestellt, an deren jede üblicherweise je ein zu evakuierendes Gefäss angeschlossen wird. Mit 3 ist die Lagerung des umlaufenden
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Lage der Rohre 4 und 6 aus Dicntjngsgründen nicht ankommt, ist es nicht erforderlich, das Lager 3 als Präzisionslager auszubilden ; es können vielmehr einfache, durchschnittlich übliche Lager zur Lagerung des umlaufenden Teiles verwendet werden. Ebenso bieten Einstehung und Montage der Lager keine Schwierigkeiten.
Dadurch, dass die Abdichtung durch Flüssigkeit erfolgt, entfällt jede Abnützung und Veränderung fester Dichtungsflächen durch Reibung.
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