AT165773B - Verfahren zum Aufsuchen von Isolationsfehlerstellen, insbesondere bei elektrischen Leitungen - Google Patents

Verfahren zum Aufsuchen von Isolationsfehlerstellen, insbesondere bei elektrischen Leitungen

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AT165773B
AT165773B AT165773DA AT165773B AT 165773 B AT165773 B AT 165773B AT 165773D A AT165773D A AT 165773DA AT 165773 B AT165773 B AT 165773B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Aufsuchen von   Isolationsfehlerstellen,   insbesondere bei elektrischen
Leitungen 
Beim örtlichen Bestimmen der Isolationsfehlerstellen von elektrischen Leitungen sah man sich bisher veranlasst, Spannungen solcher Höhe zu verwenden, dass in unerwünschter Weise auch Stellen mit schwächerem, jedoch praktisch hinreichendem Isolationswiderstand durchschlagen werden. Durch die Prüfung selbst wurde also die Zahl der Fehlerstellen in der Leitungsisolation unnötig vermehrt. Prüfverfahren dieser Art werden insbesondere bei den sogenannten Trockenprüfern verwendet, bei denen die Leitungen oder Kabel an einer auf höherer Spannung befindlichen Elektrode vorbei-bzw. durch diese hindurchgezogen werden.

   Die Prüfspannung muss hier um einige k V höher sein, als es zum
Herausschlagen der fehlerhaften Stelle selbst nötig wäre, weil auch die Luftstrecke durch- schlagen werden muss. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Aufsuchen von Isolationsfehlern bei Lei- tungen im Durchziehverfahren, bei dem jede zusätzliche Schädigung der Isolation bei der
Prüfung ausgeschlossen ist, das jedoch er-   moglicht,   Fehler bis zur Grössenordnung von einigen Megohm noch einwandfrei festzustellen. 



   Nach der Erfindung wird bei einem an sich bekannten Nassdurchziehverfahren eine berüh- rungsungefährliche Prüfspannung von höchstens 40-50 V in Verbindung mit einer Verstärkerschaltung mit   Elektronenröhre,   vorzugsweise in Sperrschaltung, zur Übertragung des durch die   Fehierstelle     fliessenden   Isolationsstromes auf ein Anzeige-oder Steuergerät verwendet. In dieser Schaltung arbeitet die Elektronenröhre mit solcher Gitterspannung, dass bei einem Isolationsstrom Null auch der Anodenstrom Null ist, d. h. der Arbeitsbereich der Röhre liegt nicht wie bei den üblichen Verstärkerschaltungen im geraden Teil der Röhrencharakteristik, sondern vorwiegend in deren unterem gekrümmten Teil. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Schaltbild wiedergegeben. Die Prüfung der Leitung   1   erfolgt hierbei im Nassdurchziehverfahren, jedoch mit weseutlich niedrigerer Spannung, als sie bisher bei diesen Verfahren üblich war. 2 ist ein Flüssigkeitsbad, dessen Behälter 3 auf Isolatoren 4 aufgestellt ist. 



  5, 6, 7 sind Rollen, mittels welcher die Leitung 1 durch das Bad hindurchgeführt wird. Die Erfassung einer FehlersteUe in dem im Bad befindlichen Leiterstück erfolgt mit Hilfe des   Isolationsstromes,   der unter der Wirkung der an den blanken Leiter 8 und an das Badgefäss 3 gelegten Spannung vom metallischen Leiter 
 EMI1.1 
 die zur Erzeugung der Prüfspannung vorgesehene Stromquelle, 10 ein Widerstand im Prüfstromkreis mit einer einstellbaren Anzapfung. Diese ist an das Gitter der Röhre 11 angeschlossen, in deren Anodenkreis ausser der Stromquelle 12 ein Messinstrument 13 und ein Relais 14 zur Signalgebung liegen. Bei Schliessen seines Kontakts 15 schaltet das Relais 14 die Lampe 16 em.

   Zur Erzeugung der negativen Gittervorspannung dient die Stromquelle 17, deren Spannung so bemessen ist, dass beim Strom Null im Widerstand 10 auch der Anodenstrom der Röhre Null ist, 18 ist die Heizstromquelle der Röhre, 19 eine Stromquelle zur Speisung der Lampe   Je   
 EMI1.2 
 

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 kompliziert einstellbare Relais vermieden werden können, da das Relais im Falle der Erfindung ja nur darauf anzusprechen hat, ob überhaupt ein Fehlerstrom fliesst. Denn zum örtlichen Feststellen eines Fehlers kommt es nur darauf an, den Isolationsstrom qualitativ zu erfassen, eine proportionale Wiedergabe bei der Verstärkung dieses Stroms ist nicht wesentlich. 



   Mit Vorteil lässt sich das   erfindungsgemässe   Verfahren bei Verfahren zur Fehlerfeststellung anwenden, bei denen die Leitung zum Leitendmachen der Fehlerstellen in der Isolation vorgewässert wird. Durch eine entsprechend längere   Vorwässerung   der Leitung können alle Fehler in der Isolation, z. B. grössere oder kleinere Poren oder Einschlüsse, die erst durch Feuchtigkeitsaufhahme zu Strombrücke, d. h. Fehlern,   werden, derart leitend gemacht werden, dass sie zuverlässig auch bei Anwendung kleiner, in jeder   
 EMI2.1 
 los erfasst werden. Trotz derart kleiner   Prüf-   spannungen ist es möglich, solche Anzeigeoder Steuerströme zu erhalten, dass die Verwendung üblicher und durchaus unkompliziert gebauter Anzeige-oder Steuergeräte möglich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zum Aufsuchen von Isolationsfehlerstellen, insbesondere bei elektrischen Leitungen, gekennzeichnet durch eine nach dem an sich bekannten Nassdurchziehverfahren erfolgende Isolationsmessung unter Verwendung einer berührungsungefährlichen niederen Prüfspannung in Verbindung mit einer Verstärkerschaltung mit Elektronenröhre, vorzugsweise in Sperrschaltung, zur Übertragung des durch die Fehlerstelle fliessenden Isolationsstromes auf ein Anzeigeoder Steuergerät.
AT165773D 1945-12-19 1945-12-19 Verfahren zum Aufsuchen von Isolationsfehlerstellen, insbesondere bei elektrischen Leitungen AT165773B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3546581A (en) * 1967-03-02 1970-12-08 Anaconda Wire & Cable Co Insulation continuity tester including a grounded detector resistance and grounded voltage source

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3546581A (en) * 1967-03-02 1970-12-08 Anaconda Wire & Cable Co Insulation continuity tester including a grounded detector resistance and grounded voltage source

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