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Kreuzführung für Teigteil-und Wirkmaschinen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kreuzführung für den die Wirkbewegung ausführenden Teil von Teigteil- und Wirkmaschinen. Bekannte Ausführungen von Kreuzführungen verwenden entweder gleitende Bauelemente oder eine grössere Anzahl handelsüblicher Kugellager. Die Nachteile dieser Bauformen sind in erster Linie durch hohe Reibungsverluste gegeben, wodurch eine beträchtliche Antriebsleistung und eine erhöhte Wartung erforderlich wird und zugleich die Drehzahl auf etwa 100 Umdrehungen je Minute beschränkt ist.
Die erfindungsgemässe Kreuzführung, verwendet nur zwei Gruppen von je vier in Rinnen gelagerten einzelnen Kugeln, wodurch die Reibungsverluste weiter herabgesetzt werden und eine beträchtlich höhere Umlaufzahl möglich ist. Weiters sind Massnahmen vorgesehen, welche die Wartung vereinfachen und einen ruhigen Lauf der Maschine gewährleisten.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Aus- fùhrungsfonn der Erfindung dargestellt. Fig. I zeigt einen Schnitt durch die Kreuzführung und Fig. 2 einen Grundriss der Pendelplatte mit den Führungselementen.
Auf der Oberseite des Maschinenfundamentes 10 befindet sich die Teigtragplatte 5, in welcher der Kurbelzapfen 3 drehbar gelagert ist, der am Ende der Kurbel 6 sitzt, welche mit dem Antriebsmotor 7 verbunden ist. Zwischen der Tragplatte 5 und dem Maschinenfundament 10 befindet sich die Pendelzwlschcnplatte 1, an deren Ober-und Unterseite je vier Führung- elcmente angeordnet sind.
Die Pendelzwischenplatte 1 kann die Form eines viereckigen oder auch runden Rahmens aus Blech haben. An ihrer Ober-d. h. zur Tragplatte zugewendeten Seite trägt sie parallel angeordnete Führungselemente 2, die mit einer halbkreisförmigen Rille versehen sind, deren
Länge grosser ist, als der doppelte Radius der
Kurbel 6. Diesen Rillenkorpern 2 gegenüber befinden sich an der Unterseite der Teigtrag- platte gleiche Rillenkörper 4, welche zu den ersteren senkrecht stehen. In diesen Führungs- rillen liegt nun je eine Stahlkugel 8. Die Rillen- körper sind an ihren Enden durch Wände 9 abgeschlossen, wodurch eine Art Wanne entsteht, die mit Schmieröl versehen werden kann und eine verlässliche Schmierung der bewegten Teile bei geringsten Wartungsaufwand bewirkt.
Beider- seits der Kugeln werden kurze Stahlfedern 11 in die Rillen eingelegt. Diese Federn verhindern, dass die Kugeln während des Betriebes mit den Abschlusswänden in Berührung kommen, was zu schädlichen Stössen und lästigen Geräuschen führen würde.
Die gleiche Anordnung von Führungselementen ist auch zwischen der Pendelzwischenplatte 1 und dem Maschinenfundament 1 vorgesehen. Wieder sind vier Paare gegenüberliegender Rillenkörper vorhanden, deren Achsenrichtung jedoch senkrecht zu jener der oberhalb der Pendelzwischenplatte angeordneten Rillenkörper verläuft.
Die Rillen können auch mit einem rechteckigen oder quadratischen Querschnitt ausgebildet werden, wobei an Stelle der Stahlkugeln gehärtete Rollen eingelegt werden. Diese Ausführungsform ist wohl hinsichtlich der Reibung ungünstiger, bietet jedoch den Vorteil einer billigeren Herstellungsweise.
Die Wirkungsweise dieser Einrichtung lässt sich ohne weiteres erkennen : Wird die Kurbel 6 durch den Antriebsmotor 7 in Bewegung gesetzt, so dreht sich der Kurbelzapfen 3 und mit ihm der Mittelpunkt der Teigtragplatte 5 um die Achse des Antriebsmotors 7. Durch die zueinander senkrecht stehenden Fuhrungselemente beschreibt die Platte 5 die bekannte kreisende Wirkbewegung.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Kreuzführung fur Teigteil-und Wirkmaschinen, die eine Bewegung der Tragplatte gegenüber dem Maschinenfundament in zwei zueinander senkrechten Richtungen ermöglicht und aus beiderseits einer Pendelzwischenplatte angeordneten Führungselementen besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Ober-und Unterteil bestehenden Führungselemente (2, 4) mit Rillen versehen sind, in welche stählerne Rollkörper wie Kugeln, zylindrische Rollen u. dgl. eingelegt sind.
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