AT16564B - Beschickungsvorrichtung für Feuerungen. - Google Patents

Beschickungsvorrichtung für Feuerungen.

Info

Publication number
AT16564B
AT16564B AT16564DA AT16564B AT 16564 B AT16564 B AT 16564B AT 16564D A AT16564D A AT 16564DA AT 16564 B AT16564 B AT 16564B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
throwing
flap
roller
feed
spring
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Axer
Original Assignee
Rudolf Axer
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rudolf Axer filed Critical Rudolf Axer
Application granted granted Critical
Publication of AT16564B publication Critical patent/AT16564B/de

Links

Landscapes

  • Crushing And Grinding (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   RUDOLF AXER IN ALTONA.   Beech Icku ng8vorrlchtung fUr   Feuerungen. 



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Lagerung für die Speise-und Zerkleinerungswalze, auf die besondere Ausgestaltung der letzteren und auf die Verwendung eines Wurfwerkes mit veränderlicher Wurfweite. 



   Bei der Lagerung der Speise-und Zerkleinerungswalze gemäss vorliegender Erfindung ist die Walze nach Lösen einer einzigen Schraube zugänglich und kann ohne weiteres aus dem Gehäuse zwecks Nachsehens der Vorrichtung und Entfernens des Hindernisses herausgenommen werden. Das Zerkleinern des Brennstoffes wird   erfindungsgemäss   dadurch verbessert, dass ausser dem bekannten Abscheren der Brennstoffstücke mit Hilfe von schraubenförmigen, auf einer Walze befindlichen Brechleisten noch ein Erfassen und eine Zerkleinerung auch grosser Kohlenstücke mit Hilfe spitzer Vorsprünge (Zähne) stattfindet, welche sowohl auf den Brechleisten als auch auf der Walze selbst angebracht sein können. 



   Die Neuerung des Wurfwerkes liegt darin, dass die Kohlen, die mit demselben bei äusserst mannigfacher   Schlagstärke   in einzelnen Zwischenräumen aufgegeben und möglichst dicht an die Wurfklappe herangeführt werden, durch Anordnung eines beweglichen Wurfkastenbodens von der zu neuem Schlage nach rückwärts gehenden Wurfklappe mitgenommen werden, damit die Entfernung zwischen Klappe und Kohle möglichst kurz bleibe, so dass selbst mit geringem Kraftaufwand grosse Wurfweiten erzielt werden. 



   In der Zeichnung ist die vorliegende Rostbeschickungsvorrichtung an einem Zwei-   ílammrohrkessel   dargestellt, u. zw. zeigt : Fig. 1 den Kessel rechts in Vorderansicht, links im Vertikalschnitt durch den Beschicker, Fig. 2 links im Schnitt nach Linie C-D, rechts im Schnitt uach Linie E-F   dér   Fig. 1, Fig. 3 einen Vertikalschnitt nach Linie   G--II   der Fig. 1, Fig. 4 stellt die   Wurfscha'lfel   mit ihrem Antriebsmechanismus im Schnitt dar und Fig. 5 zeigt in Ansicht die Antriebsscheibe in grösserem Massstabe. 



   Die Lagerung der   Speise- und Zerkleinerungswalze   erfolgt nach vorliegender Erfindung nicht in der bisher üblichen Weise durch an der Walze sitzende Zapfen, welche in ent- sprechenden festen Lagern des Gehäuses ruhen, sondern mittels nur eines an der Hinter- wand   8" des   Gehäuses 8 oder an der Walze angeordneten Zapfens   8'und   einer in der vorderen Gehäusewand 9 drehbar gelagerten Welle 9'mit Vierkantspitze 9", welche in eine entsprechende achsiale Bohrung der Walze passt.

   Die vordere Gehäusewand ist als Tür ausgebildet und hängt in Gehängen   9'/',   deren Drehzapfen zweckmässig die zum Antriebe dienende Spindel 2 ist, auf welcher die mittels Schneckenrad 11,   Kurbel 12, Sperrldinge 12'   und Schaltrad 13 die Welle 9'und mit ihr die Walze 4 in absatzweise Umdrehung zu versetzende Schnecke 2'befestigt ist. Zum Halten der Vorderwand in   geschlossenem   Zu- stande dient irgend eine beliebige Vorrichtung, z. B. eine mit Handrad 10 versehene
Schraube 10'. 



   Die   Zerkleinerungswalze 4   trägt auf ihrem Umfange   schraubenförmig   verlaufende
Rippen 5, auf diesen Rippen sind spitze Vorsprünge 6 angebracht, desgleichen wenn nötig, auf der Walze selbst spitze Vorsprünge 7, deren Schneiden oder Spitzen peripherisch oder tangential nach vorne stehen, um in die   Kohlenstücke   sich einzutreiben. Der untere Teil 1 des die Walze aufnehmenden Gehäuserumpfes ist konzentrisch zum Walzenkörper ausge- bildet, so dass der zwischen der Walze 4 und der   Gehäusewand   verbleibende Raum als Zuteilungsraum für den einzuführenden Brennstoff dient.

   Die in den Rumpf in unzorkleinerem Zustande gebrachte Kohle gelangt zur Walze 4 und wird bei deren Drehung zunächst von den spitzen Vorsprüngen 6 und 7 erfasst, welche keilartig in die Kohle eindringen und sie spalten, worauf die schraubenförmig angeordneten Brechleisten 5 im Verein mit der   Brccbka. nte. ?   des Gehäusen die derartig zerkleinerten Stücke durch Abscherung weiter zerkleinern und in bestimmter Menge zu dem darunter liegenden Wurfwerk fördern. 



   In dem unteren Teil des   Füllrumpfes   ist eine Wolle 22 gelagert, auf welcher einerseits die Wurfklappe 23 befestigt ist, andererseits mittels Arme 25 der am hinteren Ende mit einer Nase 27 versehene Wurfkastenboden 26 lose hängt. Weiter sitzt auf der Welle 22 ein Daumen 24, der mit seinem freien Ende in die Bahn einer mit   Leitkurve 29 ver-   sehenen Planscheibe 28 hineinragt, die auf der Welle des Schneckenrades 11 befestigt ist. 



  Ausserhalb des   Fullrumpfes   greift an die Welle 22 eine Kurbel 30 an, die mittels einer Spiralfeder 20 mit einem Hebel 19 verbunden ist. Dieser Hebel ruht behufs Ermöglichen wechselnder   Federspannungen   bei gleichem Anschlag der Wurfklappe mit einem Ende auf 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 einem Hebel 21, der mittels einer auf der Wel. a der Speisewalze 4 angeordneten unrunden'
Scheibe, 81 auf-und abbewegt wird und mit dem anderen Ende auf einem   Hebel 18,   durch dessen Stellung entsprechend dem jeweiligen Vorschub der Speisewalze die Anfangsspannung der Feder 20 selbsttätig geregelt wird.

   Zu letzterem Zwecke sitzt auf einem den Vorschub der Speisewalze mittels eines Deckbleches 14 regelnden, durch Handgriff 15 , verstellbaren Nabenring 16 ein Daumen   17,   welcher unter den Hebel   : M greift   und dadurch dessen freies Ende mehr oder weniger hebt. Je nachdem man also den Vorschub der Speisewalze vergrössert oder verringert, wird auch die Anfangsspannung der Feder 20 vergrössert oder verringert und dadurch die durchschnittliche Wurfweite geändert. 



   Die Wirkungsweise des   Wurfwerkes ist folgende   : Aus dem   Füllrumpf   wird mittels der ruckweise vorgeschalteten Speisewalze 4 in bestimmten Zeiträumen eine genau regelbare Kohlenmenge in den unteren Teil des Füllrumpfes geschafft, welche über die Rutschbleche   32,   32'vor die Wurfklappe 23 auf den Wurfkastenboden 26 gerade in dem Moment fällt, wenn die Wurfklappe in der Richtung des Pfeiles (Fig. 4) durch den Daumen 24 unter Spannung der Feder 20 bereits   sowt zuriickbewegt   ist, dass die Klappe gegen die
Nase 27 des Wurfkastenbodens stösst. Bei weiterem   Zurückgehen   der Wurfklappe wird alsdann der Wurfkastenboden mitgenommen, so dass die aufgegebenen Kohlen unmittelbar vor der Klappe liegen bleiben.

   Diese Rückwärtsbewegung der Klappe geschieht so lange, bis die Leitkurve 29 der Scheibe 28 den Daumen 24 freigibt und nunmehr die Klappe durch die Feder 20 vorgeschleudert wird und dabei die vor ihr liegenden Kohlen in weitem
Wurf über den Rost streut, während der Wurfkastenboden langsam hinterdrein pendelt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Beschickungsvorrichtung für Feuerungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver- bindung der Speise- und Zerkleinerungswalze (4) mit der Antriebsvorrichtung, welche sich an der um die Hauptantriebswelle   (2)   drohbaren Gehäusewand (9) befindet, vermittels des zur Walze   (4)   oder zur Gehäusewand (9) gehörigen Antriebzapfens (9") derartig hergestellt ist, dass durch Öffnen der Gehäusowand   (9)   der   Zapfen (9")   frei wird, mithin der Antrieb der   nunmehr     zugänglichen   Walze (4) aufhört.

Claims (1)

  1. 2. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Zerkleinern und Zuteilen des Brennstoffes dienende Brechwalze (4) neben den bekannten auf dem Umfange angeordneten Brechleisten ( noch mit spitzen Vorsprüngen (6, 7) entweder auf den Brochleisten oder auf dem Walzenkörper selbst, oder auf beiden, versehen ist.
    3. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wurfklappe (2. 1) mit pendelnd darunter hängendem Wurfgehäuse (26) durch Federkraft vorgeschnellt wird und beim Zurückgehen der Wurfklappe (23) der Boden (26) zunächst in solcher Lage hängen bleibt, dass die nunmehr vom Wurfwerk angetriebene Speisevorrichtung Brennstoff auf den Boden (26) fÖrdert und dann erst die Klappe (2S) den Boden (26) mitnimmt.
    4. Eine Ausführungsform der unter 3 angegebenen Beschickungsvorrichtung mit einer Vorrichtung zum selbsttätigen Ändern der Federspannung für das Wurfwerk und gleichzeitigen Rübren der Kohle im Kasten, dadurch gekennzeichnet, dass die die Wurfklappe (23) vorschnellende Feder (20) an einem Hebel (19) aufgehängt ist, der mit einem Ende auf einem von der Speisewalze (4) und einem daran befindlichen Bewegungsglied, z B. einer unrunden Scheibe (31), ständig in Schwingungen versetzten Hebel (21) ruht.
    5. Eine Ausführungsform der unter 3 angegebenen Beschickungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass zur Änderung der Federspannung in Abhängigkeit von der aufgegebenen kohlenmenge der den Vorschub der Speisewalze (4) bewirkende und von Hand einstell- EMI2.1 EMI2.2
AT16564D 1902-10-04 1902-10-04 Beschickungsvorrichtung für Feuerungen. AT16564B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT16564T 1902-10-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT16564B true AT16564B (de) 1904-06-10

Family

ID=3518120

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT16564D AT16564B (de) 1902-10-04 1902-10-04 Beschickungsvorrichtung für Feuerungen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT16564B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2552763A1 (de) Vorrichtung zum vereinzelnen von montageteilen
AT16564B (de) Beschickungsvorrichtung für Feuerungen.
EP0192639A1 (de) Beschicktrichter für müllverbrennungsanlagen
DE519837C (de) Sandschleuderformmaschine mit in einem Gehaeuse umlaufendem Schleuderkoerper
EP2372244B1 (de) Vorrichtung zur Wurfbeschickung eines Rostes mit kleinstückeligem Brennstoff
US1036762A (en) Stock-feeder.
DE527378C (de) Vorrichtung zum Desintegrieren, Mischen, Lueften und Ausschleudern von feinkoernigen Massen, insbesondere Giessereisand
DE75813C (de) Beschickungsvorrichtung
AT15848B (de) Beschickungsvorrichtungen für mit pulverförmigem Brennstoff arbeitende Feuerungsanlagen.
DE134111C (de)
DE225032C (de)
DE535311C (de) Verfharen und Vorrichtung zur Feinzerkleinerung von Mahlgut, insbesondere Kohle
DE84117C (de)
DE956479C (de) Telleraufgabevorrichtung
DE177409C (de)
DE58623C (de) Kippvorrichtung an Misch- und Knetmaschinen
DE480980C (de) Vorrichtung zum Wegschaffen der Asche und Schlacken aus Feuerungen mit bewegten Rosten
DE100989C (de)
DE745782C (de) Probenehmer fuer Fluessigkeiten und fluessige Truebe
DE258454C (de)
DE505816C (de) Entaschungseinrichtung fuer Feuerungsanlagen
AT20419B (de) Vorrichtung zum Zubringen und Einführen der Ladung bei in Geschütztürmen.
DE153362C (de)
AT85645B (de) Reguliervorrichtung für Getreide-Schäl-, Spitz- und Graupenmaschinen.
AT104689B (de) Einrichtung zum Regeln und Konstanterhalten der Strömung von Getreide oder anderem Schüttgut.