AT165526B - - Google Patents

Info

Publication number
AT165526B
AT165526B AT165526DA AT165526B AT 165526 B AT165526 B AT 165526B AT 165526D A AT165526D A AT 165526DA AT 165526 B AT165526 B AT 165526B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
force
lines
gas discharge
course
pole shoes
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Publication of AT165526B publication Critical patent/AT165526B/de

Links

Landscapes

  • Gas-Filled Discharge Tubes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Ermittlung und Darstellung des   Kraftlinienverlaufes   statischer sowie quasistationärer Felder zwischen beliebig vorgegebenen Flächen 
Die Feststellung des räumlichen Kraftlinienverlaufes zwischen beliebig geformten Magnetpolschuhen stösst auf grosse Schwierigkeiten. Be-   kanntlich   werden solche Untersuchungen entweder als punktweise Ausmessungen mit Sonden durchgeführt, die auf verschiedenen physikalischen Prinzipien beruhen oder für ebene Probleme die althergebrachte Methode der Sichtbarmachung des Kraftlinienverlaufes mittels Eisenfeilspänen zur Anwendung gebracht.

   Die punktweisen Ausmessungen sind ausserordentlich zeitraubend, ferner erfordert sie stets Sonden, die im Vergleich zu den auszumessenden Feldern als punktförmig zu betrachten sind, wobei die Sonde aber noch über eine entsprechende Empfindlichkeit verfügen muss, so dass insbesondere die Ausmessung räumlich kleiner Felder auf besonders grosse Schwierigkeiten stösst. Die Benützung der Eisenfeilspäne gestattet im wesentlichen nur die Untersuchung ebener Felder und liefert bloss grobe Hinweise auf den   Kraftlinienvel1auf.   



   Auch die in der Zeitschrift Electronics" (Dezember 1948) beschriebene Methode, die darauf beruht, dass in einem magnetischen Feld im Inneren einer Glühelektronenrohre jeweils örtlich begrenzt breite leuchtende Elektronenbahnen erzeugt werden können, die an der betreffenden Stelle der Richtung der magnetischen Kraftlinien folgen, gestattet nur eine schrittweise Darstellung von   Kraftlinienverläufen ;   darüber hinaus sind hier Beschränkungen durch die Abmessung der Elektronenröhre auferlegt, so dass diese Methode bei Spalten und Engpässen, die kleiner sind als die Röhre, überhaupt versagt. Auch sind die Linien selbst immer durch die Anode gestört bzw. sogar unterbrochen. Das anmeldungsgemässe Verfahren vermeidet diese Mängel. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Anordnung, die unter   Benützung   von Gasentladungserscheinungen bei vermindertem Druck die Darstellung von Kraftlinienverläufen magnetischer Felder, gleichgültig ob sie von einem Per-   manent-oder Elektromagnet herrühren,   gestattet. 



  Die Kraftlinien werden mittels dieser Anordnung als leuchtende, diskrete Glimmbahnen sichtbar gemacht. Diese Anordnung gestattet es, den Kraftlinienverlauf statischer sowie quasistationärer   (d.   h. zeitlich veränderlicher, aber in einem bestimmten Zeitpunkt an allen Stellen eines betrachteten Leitersystemes ungefähr den gleichen Potentialwert besitzender) Felder, die-in Analogie zum elektrischen   Fall-nötigenfalls   unter   Einführung   einer gedachten Sperrfläche, als Potentialfelder betrachtet werden können, insbesondere aber auch solcher von geometrisch kleinen Abmessungen, tatsächlich räumlich sichtbar zu machen ; sie vermeidet das Einbringen von Sonden und liefert sofort den Kraftlinienverlauf als Ganzes. 



   Fig. 1 stellt den Frontschnitt der Anordnung dar, Fig. 2 einen seitlichen Schnitt durch die Anordnung, Fig. 3 zeigt den Luftspalt des Magnetes mit zwei   kegelstumpfformigen   Polschuhen und schematischem Kraftlinienverlauf, Fig. 4 zeigt wieder den Luftspalt des Magnetes mit Polschuhen, von denen der eine als Kegel, der andere als Platte ausgebildet ist, und den schematischen Kraftlinienverlauf. 



   Der Zweck wird der Erfindung gemäss dadurch erreicht, dass die begrenzenden Flächen des zu untersuchenden Feldes als Polschuhe eines entweder vollständig oder teilweise im Raume verminderten Druckes untergebrachten Permanentoder Elektromagneten ausgebildet werden und diese Magnetpole sich auf gleichem elektrischem Potential, dem Kathodenpotential hinsichtlich der Gasentladung, befinden und diese Polschuhe zwecks Sichtbarmachung diskreter Krafthmenverläufe mit einem dielektrischen Überzug versehen werden, der jeweils am gewünschten Ort der Untersuchung Unterbrechungen in Form beliebig geformter Löcher oder Schlitze aufweist. 



  Die für die Gasentladung erforderliche Anode kann an beliebiger Stelle im Gasentladungsraum vorgesehen werden und beliebig gestaltet sein. 



  Der Druck im   Entladungsraum wird so gehoben ;   dass die Glimmentladung einsetzt ; die Art des Füllgases ist belanglos. 



   Fig.   l   stellt einen Frontschnitt einer der möglichen Anordnungen dar, wobei   1   die Glasglocke,
7 die Anode und 8 ein als Beispiel angeführter Permanentmagnet
Fig 2 zeigt einen seitlichen Schnitt durch die Anordnung. Die Glasglocke   1,   abgeschlossen   durch eine planparallele Glasplatte 2 und durch den Stopfen 3, der die erforderlicher. elektrischen   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 dienenden Permanentmagnet ist. 



   Fig. 3 stellt den Raum in der unmittelbaren Umgebung der Polschuhe 12 und 13 des in Fig. 1 und 2 erwähnten Magnetes 8 dar, wobei beide Polschuhe kegelstumpfförmig ausgebildet sind. 
 EMI2.2 
 nehmen ihren Ausgang von den auf der Oberfläche des Polschuhes 12 in der dielektrischen Schicht14entsprechendangebrachtenLöchern. 



   Fig. 4 zeigt wieder schematisch den Verlauf der 
 EMI2.3 
 gleichen Bedingungen, wie sie für Fig. 3   ggittu,   wennderkegelförmigePolschuh9derzylindrischen Platte 10 gegenübersteht, wobei die dielektrische Schicht 11 auf dem Polschuh 9 wieder die entsprechenden Löcher aufweist. 



   Die Durchführung des Verfahrens geschieht in der Weise, dass der Magnet 8 zunächst mit den Polschuhen, zwischen denen der   Kraftlinien-   verlauf untersucht werden soll, versehen wird. 



  Diese Polschuhe werden vorher in gewünschter Weise mit einer dünnen dielektrischen Schicht überzogen. Der Magnet wird dann in   die   glocke 1 gebracht, mit der   Kathodenzuführung   4 verbunden und die Glasglocke mit der planparallelen Glasplatte 2 abgeschlossen. Der Gasentladungsraum wird durch den Pumpstutzen 6 evakuiert, bis die Glimmentladung einsetzt. In Variation dieses Verfahrens können auch lediglich beide Polschuhe-durch eine isolierende Schicht vom Magnet getrennt - allein auf Kathodenpotential gebracht werden. 



  PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Eimitdung und Darstellung des Kraftlinienverlaufes statischer sowie quasistationirer Felder zwischen beliebig vorgegebenen Flächen dadurch gekennzeichnet, dass die Polschuhe eines   Permanent- oder Elektr0-   magneten nach diesen Flächen geformt und der Magnet samt den Polschuhen oder die Polschuhe allein in einem Gasraum verminderten Druckes an das Potential einer in diesem befindlichen Kathode gelegt werden, an dner beliebigen Stelle im Gasraum eine beliebig gestaltete Anode untergebracht wird und zwischen den Elektroden eine Glimmentladung eingeleitet wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Polschuhe mit einer dünnen Schicht dielektrischen Materials überzogen sind, wobei sie an jenen Stellen Unterbrechungen des dielektrischen Materials aufweisen, an denen der Kraftlinienverlauf dargestellt werden soll.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Flächen darstellenden Polschuhe durci mechanische oder elektrische EMI2.4 Lage zueinander von einem Orte ausserhalb des Gasentladungsraumes verändert werden können.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Begrenzungsflächen des druckverminderten Raumes, in dem die Gasentladung stattfindet, als durchsichtige und planparallele Fläche zum Zwecke unverzerrter Beobachtung und Photographie ausgeführt ist.
AT165526D AT165526B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT165526B true AT165526B (de)

Family

ID=34714891

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT165526D AT165526B (de)

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT165526B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE964810C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Zaehlung und/oder Ermittlung der physikalischen Eigenschaften von in einer Fluessigkeit suspendierten Teilchen
EP0089534A1 (de) Verfahren zum Messen der magnetischen Kernresonanz
DE722455C (de) Verfahren zur gleichzeitigen Messung zweier oder mehrerer Groessen im Innern eines Bohrloches
AT165526B (de)
DE2919983A1 (de) Elektromagnetisches pruefverfahren
DE950390C (de) Verfahren und Einrichtungen zur Bestimmung der magnetischen Eigenschaften von magnetischem Material
DE949357C (de) Verfahren und Geraet zum Messen und Steuern magnetischer Felder und zur Werkstoffpruefung
DE19640379C2 (de) Verfahren und Meßanordnung zur Prüfung von Dauermagneten
DE2719000A1 (de) Verfahren und einrichtung zum messen eines ionisationsstromes in einer vakuumroehre in gegenwart eines isolationsstromes
DE945869C (de) Verfahren zur Temperaturmessung, -regelung und -begrenzung bei dielektrischer Erwaermung im Hochfrequenzfeld
DE1918948A1 (de) Verfahren und Geraet zur Analyse metastabiler Ionen bei Massenspektrometern
DE710075C (de) Verfahren zur Messung von elektrischen Widerstaenden, von denen nur ein Pol unmittelbar erreichbar ist, insbesondere von Erduebergangswiderstaenden
DE3922204C1 (en) Non-contact voltage measurement method - has optically transparent plate in contact with liquid crystal coated IC with optical alignment and constant potential measurement
DE869425C (de) Massenspektrometer zur Beobachtung von Gasen oder Gasgemischen, insbesondere fuer die Lecksuche in Vakuumapparaten
DE69900869T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Prüfung eines elektronischen Bauteils
DE634981C (de) Einrichtung zur regelbaren Verstaerkung der Gasionisation in vorevakuierten Gluehkathodenroehren
DE68924419T2 (de) Vorrichtung und verfahren zum messen der korrosionseigenschaften von specimen.
DE717343C (de) Anordnung zum Messen der Leitfaehigkeit von dielektrischen Werkstoffen mit an eine Stromquelle angeschlossenen, abgeschirmten Pruefelektroden
DE352597C (de) Elektrische Messvorrichtung fuer Fluessigkeits-, Gas- oder Dampfmengen
DE2241922A1 (de) Vorrichtung zur magnetischen messung von absolutgeschwindigkeiten
DE2411459C3 (de) Verfahren zur Bestimmung der Werkstoffermüdung eines Probekörpers
DE928075C (de) Verfahren und Vorrichtung zur zerstoerungsfreien Werkstoffpruefung
DE818269C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Feststellung von Materialfehlern in Stangen oder Baendern aus Nicht-Eisenmetallen
DE965073C (de) Blechdickenmesser
DE19940843A1 (de) Bestimmung des elektrischen Widerstandes eines Materials mittels Wirbelstromverfahren