AT165283B - Verfahren zum Befestigen von natürlichem oder künstlichem Kautschuk an Oberflächen - Google Patents

Verfahren zum Befestigen von natürlichem oder künstlichem Kautschuk an Oberflächen

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AT165283B AT165283DA AT165283B AT 165283 B AT165283 B AT 165283B AT 165283D A AT165283D A AT 165283DA AT 165283 B AT165283 B AT 165283B
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  Verfahren zum Befestigen von natürlichem oder künstlichem Kautschuk an Oberflächen 
Gegenstand des Stammpatentes Nr. 162566 bildet ein Verfahren zum Befestigen von natürlichem oder künstlichem Kautschuk an Oberflächen, welches darin   besteht, dass   Kondensationsprodukte des Hexamethylentetramins oder des Formaldehyds, mit Resorcin oder mit Metaphenylendiamin oder mit Metaaminophenol in einer wässrigen Lösung von Schwefelammon oder von Rhodanammonium oder von Thioharnstoff gelöst, auf die mit Kautschuk zu verbindenden Flächen z. B. aus Metall, Holz, Leder oder Gewebe aufgetragen und zum Antrocknen gebracht werden, worauf dann auf die so vor- 
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 lichem oder künstlichem Kautschuk in üblicher Weise aufvulkanisiert wird. 



   Bei dieser Arbeitsweise tritt mitunter der Übelstand auf, dass sich der dünne wässrige   Ansfich infolge   der Oberflächenspannung tropfenartig zusammenzieht, was zur Folge hat, dass die nach dem Trocknen der wässrigen Lösung   zurückbleibenden   Schichten ungleichmässig sind und dass dementsprechend auch die Bindung zwischen Kautschukschicht und Oberfläche stellenweise mangelhaft ausfällt. Das den Gegenstand vorliegender Zusatzanmeldung bildende Verfahren beseitigt nun diesen Nachteil dadurch, dass den Lösungen, die gemäss der Stammanmeldung verwendet werden, noch solche kautschukfreundliche Stoffe zugesetzt werden, welche im Stande sind, eine gleichmässige Verteilung und Schichtbildung der wässrigen Lösungen auf den vorzubehandelnden Oberflächen zu gewährleisten. 



   Solche Stoffe sind beispielsweise Alkohole, wie Methyl-oder Äthylalkohol, ferner Netzoder Dispergiermittel vom Typ der Alkyl- 
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 gegen   anmeldungsgemäss   nicht verwendet werden, da dieselben einer Metall-Kautschukhaftung entgegenwirken würden. 



   Durch Zusatz wasserlöslicher Verdickungsmittel, insbesondere von Polyvinylalkoholen oder von Mischpolymerisaten, welche Polyvinylalkohole enthalten, kann man ebenfalls eine gleichmässige Schichtenbildung erzielen ; aber auch Emulsionen oder solche pulverförmige Stoffe, deren Teilchen eine Gestalt besitzen, die von der Kugelform möglichst abweicht, sind hiezu geeignet. 



   Als Beispiel für wässrige Emulsionen seien die Produkte angeführt, die beim Homogenisieren der in konzentrierter Schwefelsäure löslichen, ungesättigten Petroleumkohlenwasserstoffe mit Wasser entstehen. Diese unter dem   Namen"Naftolen"im   Handel befindlichen Petroleumkohlenwasserstoffe dienen bei der Kautschukverarbeitung als vorzügliche Erweicher. 



   Von den pulverförmigen Stoffen, deren Teilchen eine Gestalt besitzen, die von der Kugelform möglichst abweicht, sind vor allem oberflächenaktive Tonerdemineralien, insbesondere der Bentonit zu erwähnen. 



   Die genannten wirksamen Stoffe können auch miteinander kombiniert werden, so dass zwei, drei oder vier dieser Stoffe gleichzeitig den wässrigen Lösungen der Aldehydkondensationsprodukte in Schwefelammon, in Rhodanammonium oder in Thioharnstoff zugesetzt werden, wobei man auf diese Weise Wirkungen erzielt, die über die von vomeherein zu erwartende Summenwirkung hinausgehen. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zum Befestigen von natürlichem oder künstlichem Kautschuk an Oberflächen nach dem Stammpatente Nr. 162566, dadurch gekennzeichnet, dass den zur Verbesserung der Haftverbindung dienenden wässrigen Lösungen von Schwefelammon oder Rhodanammonium oder Thioharnstoff, welche Kondensationsprodukte des Resorcins oder Metaphenylendiamins oder Metaaminophenols mit Hexamethylen- tetramin oder Formaldehyd enthalten, noch solche kautschukverträgliche Stoffe zugesetzt werden, welche imstande sind, eine gleichmässige Verteilung und Schichtenbildung der wässrigen Lösungen auf den vorzubehandelnden Flächen zu gewährleisten, wie aliphatische Alkohole, Netzmittel vom Typ der Alkyl-bzw.
    Alkylol- amine, wasserlösliche Polyvinyl-Verdickungs- mittel, wässrige Petroleumkohlenwasserstoff- Emulsionen und oberflächenaktive Tonerde- mineralien, insbesondere nach Art der Bentonite. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT165283D 1946-01-17 1946-05-16 Verfahren zum Befestigen von natürlichem oder künstlichem Kautschuk an Oberflächen AT165283B (de)

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