AT165275B - - Google Patents

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AT165275B
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  Geteilte Rachenlehre 
Die Erfindung betrifft eine geteilte Rachenlehre, deren Rachen aus einem Parallelendmass und zwei dasselbe übergreifenden, die Messflächen aufweisenden Deckkörpern gebildet ist. 



   Rachenlehren dieser Art sind allgemein bekannt und darunter auch eine solche, die sich aus einem zylindrischen Bolzen als Endmass und zwei runden Scheiben als Deckkörper zusammensetzt, so dass ein kreisrunder, ringförmiger Messrachen gebildet ist. Die an sich einfach ausgeführte Lehre hat den Nachteil, dass ihr kreisrunder Rachen keine genau fixierten Messstellen besitzt, so dass sich der Grad der erfolgten Abnützung schwer kontrollieren lässt. Ausserdem ist das Übergreifen   schmale : Messstellen,   wie z. B. von Einhalsungen mit derartigen Rachenlehren nicht durchführbar, weil die kreisförmigen   Deckkörper   die Rachenlehre am Einführen in die Einhalsung hindern. 



  Auch das Messen   k f Werkstücke,   welche zum Teil oder zur   Glans      cn M-trachen eingeführt   werden müssen, ist infolge der Kreisform des Messrachens erschwert, da solche Werkstücke nur mit Hilfe eines   Einführungswerkzeuges,   z. B. einer Pinzette, im Messrachen bewegbar bzw. aus diesem entfernbar sind. Weiters ist zur Erkennung von Ausschussstellen an Werkstücken das Abfühlen der ganzen   Werkstückoberfläche   in beliebig vielen   Teilflächen   mit Hilfe eines Messrachens von geringer Messflächenausdehnung erforderlich. Ein derartiger Messvorgang ist mit einem verhältnismässig grossflächigen, ringförmigen Messrachen nicht ausführbar, weil die scheibenförmigen Deckkörper dieser Lehre die Ausschussstellen des
Werkstückes überbrücken. 



   Diese Mängel sind durch die Erfindung vollständig behoben. Sie besteht im wesentlichen darin, dass die auf   Messflächen   des zylindrischen Parallelendmasses sitzenden Deckkörper sternförmig ausgebildet sind, so dass eine Mehrzahl normal breiter Messrachen gebildet ist, die für das zu überprüfende Werkstück, ganz gleichgültig, welche Form es besitzt, allseits zugänglich sind. 



  Die erfindungsgemäss ausgebildete Rachenlehre hat ferner den Vorzug, dass ihre Herstellungskosten nicht grösser als die einer einfachen geteilten Rachenlehre sind, wobei sie diese in bezug auf die Lebensdauer um ein Vielfaches   übertrifft.   



   Damit von den sternförmig angeordneten Rachen immer nur einer für den Gebrauch zugänglich ist, sind die übrigen durch ein Deck- mittel gesperrt, das zweckmässig so ausgebildet ist, dass es sich durch Drehen um das zylindrische Endmass bedarfsgemäss einstellen lässt, um den bereits abgenützten Rachen zu sperren und einen neuen freizulegen. 



   In der Zeichnung sind mehrere beispielsweise   Ausführungsformen   des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt die Fig.   l   eine geteilte Rachenlehre mit vier gleichmassigen Rachen in Ansicht, die Fig. 2 eine   Draufsicht   zu Fig. i, die Fig. 3 eine Rachenlehre mit zwei übereinanderliegenden Gruppen von Rachen im teilweisen vertikalen Längsschnitt, die Fig. 4 diese Lehre in teilweise geschnittener Draufsicht, die Fig. 5 eine einseitige   Grenzrachenlehre   gemäss der Erfindung in Ansicht, die Fig. 6 eine geteilte einmassige Rachenlehre mit grösseren Rachenweiten in teilweisem Längsschnitt, die Fig. 7 eine Draufsicht zu Fig. 6, die Fig. 8 die besondere Ausführung eines Verbindungsmittels für grössere Lehren gemäss der Erfindung, die Fig. 9 ein bei den Lehren nach den Fig.

   1-5 verwendetes Abdeckmittel in Draufsicht, die Fig. 10 die Draufsicht einer Lehre nach Fig. 1 mit einem Abdeckmittel gemäss einer weiteren Ausführungsform, die Fig. 11 eine geteilte Rachenlehre nach Fig. 3 mit   Abdeckmittel für je   ein Rachenpaar, die Fig. 12 eine Draufsicht zu Fig. 11 und die Fig. 13 eine erfindungsgemäss ausgebildete Rachenlehre in Verbindung mit einem Messständer in teilweisem Vertikalschnitt. Die Fig. 14 zeigt schematisch die zwei verschieden breiten Messschenkel einer Lehrenseite der in den Fig. 1 und 2 dargestellten
Rachenlehre im Verein mit einem Prüfling. 



   Die Rachenlehre nach den Fig. 1 und 2 besteht aus einem zylindrischen Endmass 1 als Mittel- stück und zwei   Deckkörpern   2, die vier Arme in der Gestalt von normal breiten Messschenkeln 3 besitzen. Die Deckkörper 2 sind mit ihren end- massig geläppten Messflächen 4 an die Messflächen des Mittelstückes   1   angesprengt und mit diesem beispielsweise durch zwei Schrauben   5   starr ver- bunden. Die Messschenkel 3 beider Deckkörper 2 begrenzen vier ganz gleichmassige, seitlich von- einander getrennte Rachen, von denen der eine (oder mehrere), wie Fig. 2 zeigt, verschmälert sein kann, um die Lehre auch in schmale Ein- stiche leicht einführen zu können. 



   Werden die Deckkörper 2 einer Lehre so einander gegenüber eingestellt, dass der schmale 

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 Messschenkel über einen breiten zu stehen kommt, dann ist es möglich, wie Fig. 14 zeigt, das Massx bei einem Werkstück zu prüfen, das mit zwei einander entgegengesetzt gerichteten Einstichen versehen ist. 



   Damit bei dieser Lehre immer nur ein Rachen bis nach seiner erfolgten Abnützung benützt wird, sind die drei übrigen Rachen durch ein Abdeckmittel 6 unzugänglich gemacht. Das Deckmittel 6 kann von verschiedener Ausführung sein. Nach einer Ausführung besteht es aus einem Kreisringsegment (Fig. 9), welches auf das zylindrische   Mittelstück     1   lose drehbar aufgeschoben ist und drei Rachen sperrt. Das Abdeckmittel 6 reicht zweckmässig ein wenig über die Messschenkel 3 hinaus und kann auch als Handhabe benützt werden. Es wird daher zweckmässig aus einem wärmeisolierenden Material hergestellt und an der äusseren Umfangsfläche gekordelt.

   Um das Abdeckmittel 6 gegen Verdrehen um das zylindrische   Mittelstück   1 zu sichern, ist ein in eine der von je zwei benachbarten Schenkeln 3 begrenzten 
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 passendes Plättchen 7 vorgesehen, welches durch eine Schraube 8 an dem Abdeckmittel 6 festgeschraubt wird. Auf diese Weise bildet das Plättchen 7 eine Sicherung gegen Verdrehen des Abdeckmittel 6. 



   Die Rachenlehre nach den Fig. 3 und 4 ist als Grenzlehre ausgebildet und besteht aus zwei äusseren Deckkörpern 2 und einem mittleren Deckkörper 2', sowie zwei verschiedenmassigen, zylindrischen   Parallelendmassen   1, 1'. Der mittlere Deckkörper 2'ist mit   7. wei gdäppten Messflächen   versehen, an welchen die Parallelendmasse   1   und l' angesprengt sind. Die fünf Lehrenteile   1,   1', 2 und 2'sind durch vier Schrauben 5 starr miteinander verbunden, wobei der mittlere Deckkörper 2'die Gewindebohrungen für die Schrauben aufweist. 



   Bei dieser Lehre sind je vier Rachen oben und vier Rachen unten vorhanden, von welchen die oberen das Gut-und die unteren das Ausschussmass darstellen. Je drei Rachen sind durch je ein kreissegmentförmiges Abdeckmittel 6 unzugänglich gemacht und diese zweckmässig durch ein Verbindungsstück 9 und Schrauben 10 starr miteinander verbunden. Die beiden Abdeckmittel können daher gemeinsam verstellt werden. Das Verbindungsstück   9   dient als Handhabe bei der Benützung der Lehre und beim Verstellen der Abdeckmittel 6. Um die beiden Abdeckmittel 6 gegen Verdrehen zu sichern, ist, wie bei der Lehre nach den Fig. 1 und 2, an dem einen Abdeckmittel zwischen zwei Schenkeln 3 ein Sicherungsplättchen 7 durch eine Schraube 8 befestigt. 



   Die Fig. 5 zeigt eine Rachenlehre in Ansicht, die sich von der Lehre nach Fig. 1 bloss dadurch unterscheidet, dass die Deckkörper 2 mit abgestuften   Messflächen   4,4'versehen sind. Auf diese Weise sind vier einmäulige, gleichmassige
Grenzrachen gebildet, von denen immer nur einer frei zugänglich ist, während die drei anderen durch ein Abdeckmittel 6 gesperrt sind. 



   Um ein und dasselbe Abdeckmittel an Lehren von verschiedener Rachenweite verwenden zu können, kann es, wie Fig. 10 zeigt, aus einem die Lehre von aussen umschliessenden halbkreisförmigen Bügel 6 a bestehen, der durch zwei oder drei Schrauben 10 an den Stirnseiten der Rachenschenkel befestigt wird und vorteilhaft eine wärmeisolierende Handhabe 11 trägt. 



   Bei grösseren Lehren, wie eine solche die Fig. 6 und 7 zeigen, ist das Parallelendmass   1   a spulenförmig ausgebildet, so dass es zwei Flansche   1   b von möglichst grossem Durchmesser aufweist, während der übrige Zylinderteil von wesentlich kleinerem Durchmesser ist. Dadurch wird im Messrachen ein zusätzlicher Raum für den Prüfling p geschaffen, so dass die Länge der Messschenkel der Deckkörper 2 entsprechend kleiner bemessen werden kann. Ausserdem wird durch die verhältnismässig grossen Flansche   1   b die Lehre versteift und demzufolge die Aufweitung des Rachens durch den Messdruck ver- 
 EMI2.2 
 die Kontur des Parallelendmasses, wie in Fig. 6 mit strichlierten Linien   1 c   angedeutet, kreisförmig ist.

   Bei grossen Lehren wird das zylindrische Endmass   1   gleich als Handgriff benützt. 



  Zu diesem Zwecke wird das zylindrische Endmass mit einem Textilfaden 12 umwickelt, oder mit einer sonstigen wärmeisolierenden Hülle 13 umgeben (Fig. 8). 



   Um die Lehren möglichst leicht zu machen, können die Messschenkel der Deckkörper   2,   wie z. B. in Fig. 6 angedeutet, mit Aussparungen34 versehen sein. 



   Die beschriebenen Lehren sollen sich leicht auseinandernehmen lassen, damit sie durch blosses Auswechseln der zylindrischen Parallelendmasse   1   oder l'bzw. 1 a auf verschiedene Rachenweiten zusammenstellbar sind. Zu diesem Zwecke erweist es sich als besonders vorteilhaft, nur ein Verbindungsmittel zu verwenden, welches in einer zentralen Bohrung sämtlicher Lehrenteile seinen
Sitz hat. Bei den Lehren nach den Fig. 6 bis 8,
11 und 12 sind mehrere Ausführungsbeispiele von Verbindungsmitteln für die Lehrenteile veran- schaulicht. Die Rachenlehre nach den Fig. 11 und 12 ist eine Doppellehre in der gleichen Aus- bildung wie die bereits oben beschriebene. Lehre nach den Fig. 3 und 4. Mit 2'sind wieder der mittlere, mit 2 die beiden äusseren Deckkörper und   mit 1   und l'die beiden Parallelendmasse   verschiedener Höhe bezeichnet.

   Sämtliche Lehren-   teile weisen eine zentrale Durchbohrung für das
Verbindungsmittel auf. Bei der Lehre nach den
Fig. 11 und 12 besteht das Verbindungsmittel aus einer Schraube 14 mit einem zylindrischen
Kopf 15 und einer Rundmutter 16. Schrauben- kopf 15 und Mutter 16 sind versenkt in den beiden äusseren Deckkörpern 2 untergebracht. Durch
Anziehen der Mutter 16 werden die Lehren- teile 1,   ',     2,   2'mit zentral wirkendem Druck aneinander gepresst, so dass ein Verspannen, wie es bei Verwendung von mehr als einer Ver- bindungsschraube der Fall sein könnte, nicht zu 

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 befürchten ist.

   Das Verbindungsmittel nach den Fig. 11 und 12 wird zweckmässig nur für solche Lehren benützt, bei welchen die Parallelendmasse 1 und l'nicht ausgewechselt werden, oder wenn dies der Fall ist, die Massunterschiede der auszuwechselnden Parallelendmasse sich bloss in ganz kleinen Grenzen bewegen, da sonst für grössere Rachenweitenänderungen immer eine Verbindungsschraube 14 von anderer Länge nötig wäre. Für Lehren, deren Rachenweiten verhältnismässig grosse Änderungen zulassen sollen, wird ein anderes ausgeführtes Verbindungsmittel benützt. Ein solches Verbindungsmittel zeigt die Rachenlehre nach den Fig. 6 und 7. Es besteht aus einer mit Innengewinde versehenen Hülse   17,   mit einem zylindrischen Kopf   18   und einer Zylinderkopfschraube 19, 19', welche in die Hülse 17 hineinschraubbar ist.

   Die beiden Teile 17 und 19 sind so bemessen, dass der gegenseitige Abstand der beiden Köpfe 18 und   19'in   verhältnismässig grossen Grenzen geändert werden kann, demzufolge in die Lehre   Endmasse   von   grösseren Massunterschieden ein-   gesetzt werden können. Bei einem solchen Ver- bindungsmittel besteht die Möglichkeit, dass beim
Festziehen der Schraube 19 der gegen die Grund- fläche 20 der Ausnehmung im Deckkörper sich pressende Schraubenkopf 19'ein Drehmoment auf   d-n   Deckkörper ausübt, wodurch dieser im
Winkel verstellt wird. Dieser eventuell auf- tretende Übelstand kar. n dadurch behoben werden, dass man beim Festziehen der Schrauben 19 den   Kopf 18 der Hülse 17 durch ein Hilfswerkzeug feststellt.   



   Die Fig. 8 zeigt ein Verbindungsmittel, welchem der vorerwähnte Übelstand nicht anhaftet. Es besteht aus zwei Hülsen   21,   22 und einer Kopfschraube 23. Die Hülsen   21,   22 sind nahe ihrem inneren Ende bis zur Hälfte stufenförmig abgesetzt und bilden aufeinandergelegt wieder eine Hülse. 



  Diese Hülse 22 ist zum Einschrauben der Kopfschraube 23 mit Innengewinde 24 versehen und vorteilhaft im Deckkörper 2 auf irgendeine Weise gegen Drehung gesichert. Beim Festziehen der Schraube 23 wird der vom Kopf   derstioen   ausgeübte Druck auf den Flansch 21'der durch die Hülse 22 an einer Drehung verhinderten Hülse 21 übertragen, so dass hiebei auf die Deckkörper keinerlei Drehmoment ausgeübt wird. Damit der Druck des Verbindungsmittels möglichst ausserhalb des Zentrums auf die Deckkörper und das Parallelendmass ausgeübt wird, wirken die betreffenden Teile der Verbindungsmittel mit dem Rand 25 ihrer Druckfläche auf die Grundfläche 20 der Vertiefung im Deckkörper 2 ein und sind zu dem Zwecke mit einer Ausnehmung 26 versehen (s. Fig. 8). 



   Vorteilhaft sind die Verbindungsmittel durch Plättchen 27 nach aussen unsichtbar abgedeckt. 



  Diese Plättchen 27 sind versenkt und tragen die
Lehrenbeschriftung, die an dieser Stelle besonders augenfällig in Erscheinung tritt. Jedes dieser
Plättchen besitzt vorteilhaft am Rande kleine Aus- sparungen um sie aus der Vertiefung der Deck- körper leicht ausheben zu können. 



   An Stelle des drehbaren Abdeckmittels (Fig. 9) können bei Doppellehren nach den Fig. 3,4 und 11,12 die jeweils   unbenützten   Rachenpaare durch je zwei Knöpfe 28, 29 gedeckt sein, die zusammengeschraubt werden. Zu dem Zwecke wird der mit einer Schraube 30 versehene eine Knopf 28 in ein Loch 31 eines Armes des mittleren Deckkörpers 2'eingeführt und durch den zu einer Gewindemutter ausgebildeten zweiten Knopf 29 befestigt (Fig. 11). Die beiden Knöpfe 28, 29 haben einen solchen Durchmesser, dass sie die übereinanderliegenden Rachen mindestens teilweise seitlich decken. 



   Ist das freiliegende Rachenpaar abgenützt, wird ein anderes Rachenpaar freigelegt und das erstere durch die freigewordenen Knöpfe 28, 29 gesperrt. 



  Die Knöpfe   28,   29 sind aus wärmeisolierendem Material hergestellt und dienen beim Messen als Handgriff zum Erfassen der Lehre, wobei sie die Handwärme von der Lehre abhalten. 



   Die Fig. 13 zeigt eine erfindungsgemässe Rachenlehre an einem   Messständer   befestigt. Dieser trägt einen vertikal gerichteten Schraubenbolzen 32, auf welchem die einzelnen Lehrenteile aufgesetzt und durch eine Schraubenmutter 33 starr befestigt werden. Bei dieser Kreuzlehre können eine bis vier Personen gleichzeitig Werkstücke prüfen. 



   Schliesslich sei noch erwähnt, dass die Deck- körper 2, 2'nicht auf die Kreuzform beschränkt sind, sondern auch einen anders geformten Stern- körper bilden können, z. B. einen solchen mit drei, fünf usw. Messrachen. 



   PATENTANSPRÜCHE :   l.   Geteilte Rachenlehre, bei der die Rachen aus einem Parallelendmass und dasselbe übergreifen- den, die   Messflächen   aufweisenden Deckkörpern gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckkörper stern-oder kreuzförmig aus- gebildet sind, so dass die Lehre pro einem Parallel- endmass mindestens drei voneinander getrennt im
Kreis angeordnete Messrachen aufweist.

Claims (1)

  1. 2. Geteilte Rachenlehre nach Anspruch l, da- durch gekennzeichnet, dass für sämtliche, nicht benützte Messrachen ein im Kreis um das End- mass (1) verstellbares Abdeckmittel (6 oder 6a) vorgesehen ist.
    3. Geteilte Rachenlehre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der übereinander befindlichen Rachenpaare, mit Ausnahme des benützten Rachenpaares, durch je zwei Knöpfe (28, 29) gesondert gesperrt ist, so dass beim Freilegen eines neuen R, achenpaares und Sperren des abgenützten Rachenpaares immer nur mit einem Knopfpaar hantiert wird.
    4. Geteilte Rachenlehre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei zentraler Verbindung der Lehrenteile (1, 1', 2, 2') mit nur einem Verbindungsmittel, dieses aus zwei axial verschiebbaren, jedoch gegen Drehen gesicherten Hülsen (21, 22) sowie einer in der einen Hülse sitzenden Schraube (23) besteht, welche beim Festziehen beide Hülsen mittels an diesen vor- <Desc/Clms Page number 4> gesehenen Flanschen (21', 22') gegen die dazwischen befindlichen Lehrenteile presst, ohne dass dabei die Deckkörper (2, 2') eine Verdrehung gegeneinander erleiden.
    5. Geteilte Rachenlehre nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zylindrischen Parallelendmasse bei grösseren Lehren spulenförmig ausgebildet sind, so dass durch den verjüngten mittleren Spulenteil (1 a) an Rachenraum gewonnen wird und demzufolge die Messschenkel um diesen Raum kürzer sein können.
    6. Geteilte Rachenlehre nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile einer zer- legten Lehre auf den Bolzen (32) eines Messständers aufsetzbar sind, so dass bei dieser Lehre mehrere Personen gleichzeitig Werkstücke prüfen können.
    7. Geteilte Rachenlehre nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rachenlehre mit verschieden breiten Messschenkeln (3) der Deckkörper so einstellbar ist, dass durch Verdrehen des einen Deckkörpers (2) ein ganz schmaler Messschenkel (3) über einen breiten Messschenkel zu stehen kommt, wodurch es ermöglicht ist, z. B. bei einem Prüfling mit zwei diametral einander gegenüberliegenden schmalen Einstichen, das durch die Grundfläche des einen Einstiches und die gegenüberliegende Aussenfläche des Prüflings begrenzte Mass zu prüfen.
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