AT165052B - Chrom-Vanadin-Wolfram-Molybdän-Stahllegierungen für Warmwerkzeuge, insbesondere Preßmatrizen - Google Patents

Chrom-Vanadin-Wolfram-Molybdän-Stahllegierungen für Warmwerkzeuge, insbesondere Preßmatrizen

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AT165052B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Chrom-Vanadin-Wolfram-Molybdän-Stahllegierungen für Warmwerkzeuge, insbesondere Pressmatrizen 
Die Verwendung von Stahllegierungen, die Chrom, Vanadin, Wolfram und Molybdän enthalten, für Warmwerkzeuge ist bekannt. Am meisten wurde hiefür ursprünglich ein Stahl mit 2-5% Chrom, 9% Wolfram und   0-5%   Vanadin verwendet. Sofern derartige Stähle für Hochleistungswerkzeuge verwendet werden, beträgt dabei die Summe der verwendeten Legierungsmetalle Wolfram, Molybdän und Vanadin immer mehr als 5%. Insbesondere fällt der Grossteil hiebei auf die schwer zu beschaffenden Legierungsmetalle Wolfram und Molybdän. Es war daher das Bestreben vorhanden, Legierungen ausfindig zu machen, die einen geringeren Auf- 
 EMI1.1 
 wendet werden können.

   Dabei hot sic ergeben, dass Ersparungen an diesen Legierungsmetallen nur gemacht werden können, wenn man sich mit niedrigeren Leistungen zufrieden gibt. Zu diesen Sparwerkstoffen gehören die gegenüber der erfindungsgemäss zur Verwendung gelangenden Zusammensetzung noch niedriger legierten ChromVanadin-Wolfram-Molybdän-Stahllegierungen. 



   Ausführliche Versuche haben nun ergeben, dass es durch geeignete Abstimmung der Legierungselemente Wolfram, Molybdän und Vanadin zueinander möglich ist, nicht nur gleiche Leistungen der Werkzeuge, sondern sogar höhere Leistungen, als sie von dem bekannten 9 igen Wolframstahl erreicht werden, zu erzielen. 



   Die Zusammensetzung derartiger Legierungen muss sich in den Grenzen von 0-1 bis   0-7  o  
Kohlenstoff,   0-5-2-5% Chrom, 0-5-2% Vanadin,   
 EMI1.2 
 die beiden letzteren gemeinsam in einer   2%   nicht übersteigenden Menge, halten. 



   Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Summe des Wolfram-und Molybdängehaltes gleich dem Vanadingehalt gewählt wird. Die günstigsten Eigenschaften werden erreicht, wenn Wolfram und Molybdän in etwa gleichen Mengen, die ungefähr die Hälfte des   Vanadingehaltes betragen,   zulegiert sind. 



   Unter Berücksichtigung dieser Beziehungen zwischen den Mengen der Legierungsgehalte ist es möglich, bei wesentlich verringertem Le-   giemngsaufwand Stähh   herzustellen, die sich in ihrer Leistung dem   bekannten 9%igen   Wolframstahl sogar aberlegen zeigen. 
 EMI1.3 
 Molybdän. Aus diesem Stahl hergestellte Pressmatrizen für Schrauben wurden im Vergleich mit solchen aus dem bekannten Stahl mit   2-5"o   
 EMI1.4 
 Hiebei ergab sich, dass die aus dem als Beispiel angeführten Stahl hergestellten Pressmatrizen eine 3fache Pressleistung gegenüber solchen aus dem Vergleichsstahl zeigten. 



   Dieser überraschende Erfolg ist aus der bekannten Wirkung der angewandten Legierungselemente keineswegs vorherzusehen gewesen und kann nur durch die ausfindiggemachte gegenseitige Abstimmung der einzelnen Legierungselemente erreicht werden. 



   Betrachtet man Chrom und Vanadin als heimische bzw. leichtbeschaffbare Legierungselemente, so ergibt sich unter   Berücksichtigung   der dreifachen Leistung gegenüber dem bekannten und bisher für den beanspruchten Verwendungs- 
 EMI1.5 
 sparung an den schwerzubeschaffenden Metallen Wolfram und Molybdän bedeutenden Ausmasses. 



   Unter Zugrundelegung gleicher Arbeitsleistungen wird bei Verwendung des erfindungsgemäss vorgeschlagenen Stahles der Verbrauch an Wolfram und Molybdän auf etwa den dreissigsten Teil verringert. Der darin gelegene bedeutende technische Fortschritt wird noch durch die technischen und wirtschaftlichen Vorteile für den Betrieb, die sich aus. der etwa 3fachen Lebensdauer des Werkzeuges ergeben, vergrössert. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Chrom-Vanadin-Wolfram-Molybdän-Stahl- EMI1.6 <Desc/Clms Page number 2> 0-1-0-7% Kohlenstoff, 0-5-2-5% Chrom, 0-5 bis 2% Vanadin, 0#3-1#8% Wolfram und 1#7-0#2% Molybdän, die beiden letzteren gemeinsam in einer 2% nicht übersteigenden Menge enthalten.
    2. Stahllegierung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Summe des Wolframund Molybdängehaltes dem Vanadingehalt gleich oder annähernd gleich ist.
    3. Stahllegierung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch den Zusatz von Wolfram und Molybdän in annähernd gleichen, etwa dem halben Vanadingehalt entsprechenden Mengen. EMI2.1
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