AT164618B - Glühofen für Gußformen, insbesondere für zahntechnische und kunstgewerbliche Zwecke - Google Patents

Glühofen für Gußformen, insbesondere für zahntechnische und kunstgewerbliche Zwecke

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AT164618B
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annealing
chamber
annealing furnace
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G A Scheid Sche Affinerie
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Glühofen für Gussformen, insbesondere für zahntechnische und kunstgewerbliche Zwecke 
Die bisherigen Glühöfen weisen in einem gemeinsamen Mantel eine unmittelbar beheizte
Glühkammer und eine darüber angeordnete Vorwärmkammer auf. Der Mantel ist oben durch eine besondere kegelförmige Kappe mit kurzem Abzugstutzen abgeschlossen. Um die Gussform aus der Vorwärmkammer in die Glühkammer umzusetzen, sowie zum Drehen der Form in der Glühkammer, um eine allseitige, gleichmässige Erwärmung zu erzielen, mussten bisher jedesmal die Kappe und die Vorwärmkammer abgehoben werden. 



   Die Erfindung bezweckt das Drehen der Form ohne Abheben von Kappe und Vorwärmekammer zu ermöglichen, und ist gekennzeichnet durch einen in der Glühkammer angeordneten besonderen drehbaren Boden, der mittels einer Handhabe gedreht werden kann, die an einer nach unten   herausragenden Spindel vorgesehen ist. 



  Die weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht   darin, dass die Vorwärmekammer durch eine
Glocke gebildet wird, die mit der Kappe fest verbunden ist, so dass sie beim Abheben der
Kappe mit abgehoben und damit das Vorwärme- gut unmittelbar zugänglich wird. Schliesslich weist die Erfindung noch einen oben am Glühofen angebrachten, das Ende des Abzugrohres umgebenden Ring auf, der zur Aufnahme des Vorwärmegutes während des Umsetzens desselben dient. 



   In der Zeichnung ist ein Glühofen gemäss der Erfindung in einem Längsschnitt der Gesamtanlage in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt. 



   Die Glühkammer 1 ist von einem zylindrischen Mantel 2 aus einer hitzebeständigen Stahllegierung umgeben. Das an die Seitenwand der Glühkammer angeschlossene Flammrohr 3 besteht ebenfalls aus   einer hitzebeständigen Stahllegierung   ; es hat die Aufgabe, dass von einer dort eingeführten Bezinlampe die Brennflamme direkt auf das Innere der Glühkammer einwirkt. Die Glühkammer ist in den Ofenkörper 4 eingebaut und am Boden von einer wärmeisolierenden Grundplatte   5,   sowie seitlich von einer wärmeisolierenden Masse 5'umgeben. Die obere Abdeckung der Glühkammer bildet eine mit Abzugsöffnungen 6 versehene Platte 7. Auf dieser ist mittels kurzer 
Füsse 8 eine weitere Platte 9 befestigt, auf der die glockenförmige Vorwärmekammer 10 aufsitzt. 



   Diese hat oben eine zentrische Öffnung   11.   an die der Stutzen 12 für die Abzugsgase ange- schlossen ist. Dieser Stutzen weist in mehrerer
Ringen Löcher 13 auf, um den Eintritt der durch das Flammrohr 3, die Glühkammer 1 und die
Abzugsöffnungen 6 in den Kappenraum um die
Vorwärmeglocke 10 streichenden Heizgase in das
Abzugsrohr 12 zu ermöglichen. Gegen sein äusseres Ende zu ist am Abzugsrohr 12 die kegelförmige Abschlusskappe 14 des Ofenmantels 4 befestigt.

   Um einen dichten Abschluss zwischen
Ofenmantel und Kappe herzustellen, ist der
Mantel 4 gegen seinen Rand zu mit einem Wulst- ring 15 versehen, an dem der Rand 16 der
Kappe 14 federnd und damit dichtend anliegt.
Das Ende des Abzugsstutzens schliesslich trägt mit Konsolen 17 einen   Blechring 18,   auf dem die heisse Gussform 22 abgestellt werden kann.
In der Glühkammer werden die Gussformen 22 auf Glühtemperatur gebracht, in der Vorwärme- kammer dagegen einerseits Gussformen untergebracht, die vor der Durchglühung auf zirka 350  -450   C erwärmt werden sollen, andererseits fertiggegossene Gusskörper eingelegt zur Vergütung durch Wärmebehandlung. 



   Um das Drehen der Gussform in der Glühkammer während des Schmelzvorganges ohne Abheben von Vorwärmekammer 10 mit Abschlusskappe   14,   sowie der Abstellplatte 9 von der Glühkammer 1 zu ermöglichen, ist in der Glühkammer ein besonderer drehbarer Boden 19 vorgesehen, an den eine nach unten herausragende Spindel 20 angeschlossen ist. Diese trägt eine damit fest verbundene   Handhabe 21,   durch die der Boden und damit die darauf ruhende Gussform gedreht werden kann. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Glühofen für Gussformen, insbesondere für zahntechnische und kunstgewerbliche Zwecke mit einer Glühkammer mit seitlichem Flammrohr, einer mit Abzugsöffnungen versehenen, abhebbaren Deckplatte, einer über dieser befindlichen Vorwärmekammer und einer, den Glühofen nach oben abschliessenden Kappe mit Abzugstutzen, <Desc/Clms Page number 2> gekennzeichnet durch einen in die Glühkammer eingesetzten, drehbaren Boden (19) mit einer nach unten herausragenden, mit Handgriffen (21) versehenen Spindel (20).
    EMI2.1 förmig ausgebildet und mittels des seitliche Eintrittsöffnungen (13) besitzenden, nach innen verlängerten Abzugstutzens (12) mit der Ofenkappe (14) fest verbunden ist, wobei eine, EMI2.2 Vorwärmekammer (10) bildet.
    3. Glühofen nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine, das obere Ende des Abzugstutzens (12) umgebendeAbstellplatte (18).
AT164618D 1948-06-18 1948-06-18 Glühofen für Gußformen, insbesondere für zahntechnische und kunstgewerbliche Zwecke AT164618B (de)

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