AT164290B - Mechanische Schotter- und Sandwasch- und -sortiervorrichtung - Google Patents

Mechanische Schotter- und Sandwasch- und -sortiervorrichtung

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AT164290B
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AT
Austria
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sand
gravel
wall
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deposit box
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Inventor
Rudolf Ing Petschlin
Original Assignee
Rudolf Ing Petschlin
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  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description


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  Mechanische Schotter-und Sandwasch-und-sortiervorrichtung 
Stromsetzapparate, sowie Wasch-und Sortier- maschinen verschiedenster Bauart, sind bereits bekannt, jedoch arbeiten die meisten mit maschi- neller Kraft und bestehen aus komplizierten und kostspieligen Anlagen, was das zu reinigende
Waschgut nicht unbedeutend verteuert. Die
Schotter-und Sandwasch-und-sortiervorrichtung gemäss der Erfindung, welche lediglich durch die
Eigenkrafteinwirkung des aus dem natürlichen
Geländegefälle entnommen und geleiteten Quellen-,
Bach-oder Flusswassers, also ohne Zuhilfenahme irgendwelcher Pump-und maschinellen Anlagen, nur mit dem natürlich fliessenden Wasser als Betriebsstoff, also sehr billig arbeitet, und daher das   zureinigende Sand-undSchottermaterialbilligst   in brauchbarer Qualität hergestellt werden kann. 



   Ein Ausführungsbeispiel einer Anlage, gemäss der Erfindung, ist in der beigefügten Zeichnung näher erläutert. 



   Fig. 1 ist ein Grundriss, Fig. 2 zeigt die Vorrichtung im Schnitt, geführt durch die Linie a-b, der Fig. 1. Fig. 3 ist ein Schnitt, geführt durch die Linie c-d, der Fig. 1. 



   In der Fig. 1-3, wird mit 1, die Wasser-und Rohmaterialzufuhrrinne, mit 2, der Vorbau, mit 2 a, die Seitenwände des Vorbaues, mit 2 b, der schräge Boden des Vorbaues, mit 2 c, der auswechselbare Siebrahmen, mit   3,   die vordere Stirnwand, mit 3 a, die Einlauföffnungen in der vorderen Stirnwand, mit 4, der Verschlussschuber für die Einlauföffnungen, mit   5,   der zweiteilige Sandablagerungskasten bezeichnet. Mit   Ja,   sind die Längswände des Sandablagerungskastens, mit 5 b, die Klapptüren in den Längswänden des Sandablagerungskastens bezeichnet. 



  5 c ist die Mittelwand des Sandablagerungskastens, 5 d, die schrägen Böden des Sandablagerungskastens,   5 e,   der Abschlussboden des Sandablagerungskastens,   jy,   die Versteifungen am Sand- 
 EMI1.1 
 wagen, 8 a, das Schotterreinmaterialabtransportgeleise, 9, die Sandreinmaterialaufladewagen, 9 a, das Sandreinmaterialabtransportgeleise, 10, die Stützmauer und 11, das Traggerüst der Anlage. 



   Der Schotter-und Sandreinigungsvorgang gemäss der Erfindung geht folgendermassen vor   sich :   
Das Auflösen des zu reinigenden Schotter- und Sandmaterials geschieht vorteilhaft fluss- oder talaufwärts des zu errichtenden Neubaues, damit die Zubringung des Rohmaterials zur
Waschvorrichtung keine tierische oder maschinelle
Kraft erforderlich macht, also die Zubringung soll im natürlichen Geländegefälle bewerkstelligt werden. 



   Das zu reinigende Material wird mittels auf
Schienen laufende Wagen in eine entsprechend dimensionierte, genügend lange, mit einem entsprechenden Gefälle und genügender Wasserzufuhrmenge versehenen Rinne geschüttet. 



   Der Auslauf der Rinne wird so gestellt, dass das am Rinneneinlauf geschüttete Rohmaterial, zufolge des Rinngefälles und der Geschwindigkeit des Wassers, mit diesem mitgerissen wird, im Verlauf des in der Rinne zurückgelegten Weges und die mechanische Einwirkung des Wassers auf die Schotter-und Sandkörner, diese von den anhaftenden Erdreich-, Lehm-, Humusschichten usw., befreit werden und schon als vollkommen gereinigtes Material die Rinne verlassen und auf das schräggelagerte, auswechselbare Sieb 2 c, auf-   geschwemmt   werden.

   Das gereinigte, gröbere Schottermaterial kann durch die Siebmaschen nicht hindurch, kollert auf der schiefen Ebene des Siebrahmens 2 c, in die darunter bereitgestellten Wagen 8, wogegen das feinere Sandmaterial mit dem Wasser durch die Maschen des Siebrahmens 2 c, (Fig. 1, 2) den schräg gestellten Boden 2 b, des Vorbaues 2, und durch die Ein- lauföffnungen   j   der Vorderwand j, fortgeschwemmt und im Sandkasten   5,   abgelagert wird. Das Schmutzwasser verlässt die Waschvorrichtung im Sinne der Pfeilrichtung durch die Abflussrinne 7. 



   Die Sandablagerung geht abwechselnd bald im linken, bald im rechten Sandkastenteil vor sich, je nach der Betätigung des Absperrschubers 4 (Fig. 1, 2) der Einlauföffnungen 3 a, der Vorderwand 3. Sobald die eine Hälfte des Sandkastens voll mit abgelagertem Sand angefüllt ist, wird die betreffende   Einlauföffnung 3 a,   mittels Absperrschuber 4, verschlossen und der vorhandene Sand durch Öffnen der Klapptüren 5 b, in die bereitgestellten Wagen   9,   entleert. Die schräge Bodenstellung 5 d, des Sandkastens   5,   ermöglicht eine augenblickliche Entleerung des Sandkastenteiles. 



    Die Anlage gemäss der Erfindung, kann aus Holz oder aus Eisenblech angefertigt werden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Mechanische Schotter-und Sandwaschund-sortiervorrichtung mit auswechselbarem, schräggelagertem Sieb, dadurch gekennzeichnet, dass an den Sandablagerungskasten (5) ein Vorbau (2) mit vorderer Stirnwand (3), Seitenwände (5 as, hinterer Stirnwand (6), Mittelwand (5 c), vorgesehenist, wobeibeiderseits schräge Böden (5 d) befestigt sind, so dass der Sandablagerungskasten in zwei gleichgrosse Räume eingeteilt und durch den horizontalen Boden (5 e) nach unten abgeschlossen ist.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichet, dass die Seitenwände (5 a) des Sandablagerungskastens (5) mit Klapptüren (5 b) versehen sind.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abflussrinne (7) an die hintere Stirnwand (6) des Sandablagerungskastens (5) angeschlossen ist.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass für das zu reinigende Rohmaterial eine entsprechend dimensionierte genügend lange, mit entsprechendem Gefälle und genügender Wasserzufuhrmenge versehene Ringe (1) vorgesehen ist.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das gereinigte, gröbere Schottermaterial auf der schiefen Ebene EMI2.1 material mit dem Wasser im Sinne der Pfeilrichtung durch die Maschen des Siebrahmens (2 c) EMI2.2 abgelagert wird.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Sandkasten (5) durch die Mittelwand (5 c) in zwei gleiche Raumteile abgeteilt, durch die abwechselnde Betätigung der Verschlussschuber (4) der Einlauföffnungen (3 a) der Vorderwand (3), bald der rechte, bald der linke Raumteil des Sandkastens (5) mit Sandablagerungen angefüllt und durch die Klapptüren (5 b) der Seitenwände (5 a) im Augenblick in die darunter bereit stehenden Wagen (9) entleert wird.
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen l bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Schmutzwasser im Sinne der Pfeilrichtung über die Oberkante der hinteren Stirnwand (6) und über die an diese angebaute Abflussrinne (7) abfliesst.
AT164290D 1946-11-26 1946-11-26 Mechanische Schotter- und Sandwasch- und -sortiervorrichtung AT164290B (de)

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