AT164022B - Leuchtstoff und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Leuchtstoff und Verfahren zu seiner Herstellung

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AT164022B
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  Leuchtstoff und Verfahren zu seiner Herstellung 
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen ceriumhältigen Leuchtstoff, d. h. einen
Stoff, der durch Bestrahlung mit Licht einer bestimmten Wellenlänge zur Aussendung von
Licht einer anderen Wellenlänge angeregt werden kann und auf ein Verfahren zu seiner Her- stellung. Die Erfindung geht von der Aufgabe aus, einen Leuchtstoff zu schaffen, der sich zur Anwendung in einer elektrischen Gasentladungsröhre, insbesondere einer Quecksilberdampfröhre, eignet und der bei Erregung mit kurzwelligem Ultraviolett im blauen und violetten Teil des sichtbaren Spektrums und im anschliessenden   langwelligen   Ultraviolett leuchtet. Eine solche Strahlenquelle kann vorteilhaft für ein Lichtpausverfahren angewendet werden. 



   Die Verwendung von Cerium als Aktivator in Leuchtstoffen ist bereits bekannt. So wurden Untersuchungen beschrieben, in denen die Frage behandelt wird, ob das Cerium-Ion in dreiwertigem oder in vierwertigem Zustand zum Aufleuchten Anlass gibt. Das Ergebnis dieser Untersuchungen ist nahezu ohne Ausnahme, dass zum Auftreten eines Aufleuchten das Cerium-Ion in dreiwertiger Form vorhanden sein muss. 



   Es ist ferner bekannt, dass in Verbindung mit elektrischen Quecksilberdampfentladungsröhren Leuchtstoffe verwendbar sind, die aus Orthooder Metasilikaten von Aluminium, Beryllium, Magnesium oder deren Gemischen und Ceriumtrioxyd als Aktivator bestehen. 



   Demgegenüber besteht die Erfindung in einem Leuchtstoff, der aus den Oxyden von Lanthan, Silicium und dreiwertigem Cerium zusammengesetzt ist. Vorzugsweise beträgt hiebei die in Molen ausgedrückte Gesamtmenge des Ceriumoxydes   O'l   bis 30% der Lanthanmenge. Ein besonders gutes Leuchten ergibt sich bei   l   bis 6 Molprozent Ceriumoxyd. 



   Der erfindungsgemässe Leuchtstoff bietet den wesentlichen Vorteil, dass seine Temperaturabhängigkeit gering ist. Naturgemäss ist diese Temperaturabhängigkeit sehr wichtig, da die Stoffe häufig an einer solchen Stelle der Gasentladungslampe angebracht werden müssen, dass sie im Betriebe eine wesentliche Temperaturerhöhung erfahren. 
Eine besonders günstige Zusammensetzung des erfindungsgemässen Lanthansilikates ist   LaaSia07'  
Zur Bereitung eines Leuchtstoffes nach einem
Verfahren, das gleichfalls einen Teil der vor- liegenden Erfindung bildet, wird ein Gemisch der Oxyde von Lanthan, Silicium und Cerium, oder von Stoffen, aus denen diese Oxyde durch
Erhitzung entstehen, in einer nicht oxydierenden Atmosphäre, vorzugsweise in einer reduzierenden Atmosphäre, auf eine Temperatur erhitzt, die vorzugsweise zwischen 1200  C und 1300  C liegt.

   Die reduzierende Atmosphäre kann beispielsweise aus einem Gemisch von Stickstoff und Wasserstoff bestehen. Als Stoffe, die durch Erhitzung die obenerwähnten Oxyde ergeben können, seien hier Karbonate und Nitrate erwähnt. 



   Zur Verdeutlichung des erfindungsgemässen Verfahrens und der mit dem erzielten Stoff erreichbaren Ergebnisse wird nachstehendes Beispiel gegeben. 



   Ein inniges Gemisch von   114'2 g Lanthan-   karbonat (54-22%   La20g), 6-19g   Cerokarbonat   (53-02% CeOg)   und 24 g präzipitierter Kieselsäure wird während vier Stunden in einer Wasserstoffatmosphäre auf 1280  C erhitzt. 



   Das erzielte Erzeugnis leuchtet bei Erregung mit der Quecksilberlinie von 2537 A blau, violett und ultraviolett auf. Das Maximum der Emission liegt bei 4000 A. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Leuchtstoff, dadurch gekennzeichnet, dass er aus den Oxyden von Lanthan, Silicium und dreiwertigem Cerium besteht. 

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Claims (1)

  1. 2. Leuchtstoff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ceriumgehalt zwischen 0-1 und 30 Molprozent, vorzugsweise zwischen 1 und 6 Molprozent, berechnet auf die Lanthanoxydmenge, liegt.
    3. Verfahren zur Bereitung eines Leuchtstoffes nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gemisch der Oxyde von Lanthan, Silicium und Cerium, oder von Stoffen, aus denen diese Oxyde durch Erhitzung entstehen, in einer nichtoxydierenden, vorzugsweise in einer reduzierenden Atmosphäre erhitzt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT164022D 1945-05-01 1947-12-18 Leuchtstoff und Verfahren zu seiner Herstellung AT164022B (de)

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