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Viehtränkebecken
Die Erfindung bezieht sich auf Viehtränke- becken mit einer Tragplatte, auf der ein Tränker- ventil verdrehungssicher befestigt ist. Bei den bekannten Viehtränkebecken dieser Art wird zwecks Montage ein Teil des Tränkerventils durch eine Bohrung in der Tragplatte bis zum
Anschlag an einen Bund hindurchgesteckt und mit dem Wasserzuleitungsrohr verschraubt. Ein weiterer Teil, der den Ventilkegel mit Feder und die Betätigungsklappe trägt, wird dann auf der
Flanschseite darübergeschoben und mit zwei
Schrauben an der Tragplatte befestigt. Bei der Montage muss eine Dichtung von ganz bestimmter Stärke verwendet werden.
Die Art dieser Montage ist nicht nur umständlich, sondern es sind auch verschiedene Werkzeuge und einige
Fachkenntnisse erforderlich, weshalb die meisten
Besitzer derartiger Viehtränkebecken etwaige Reparaturen nicht selbst ausführen können, sondern einen Fachmann oft auf umständliche Weise herbeiholen müssen.
Diese Nachteile werden durch die Erfindung dadurch vermieden, dass der Unterteil des Ventilgehäuses eine doppelte Abflachung aufweist, mit welcher er in einen entsprechenden Schlitz der Tragplatte verdrehungssicher sitzt, und dass er mittels einer Mutter an der Tragplatte befestigt sowie mittels der am Oberteil hängenden Überwurfmutter mit dem Oberteil verbunden ist.
Der Erfindungsgegenstand wird an einem Ausführungsbeispiel nachfolgend näher erläutert.
Es zeigen die Fig. 1 einen Teil des Viehtränkebeckens mit dem Tränkerventil im Aufriss und Mittelschnitt, die Fig. 2 dazu die Seitenansicht in Richtung des Pfeiles A der Fig. 1 und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 1.
Auf dem Becken b befindet sich eine Tragplatte a, die mit einem Schlitz s versehen ist.
Das Tränkerventil besteht aus einem Unterteil v und einem Oberteil o, die mittels der am Oberteil o hängenden Überwurfmutter h miteinander verschraubbar sind. Die Abdichtung besorgt ein Dichtring e, dessen Stärke nahezu beliebig sein kann. Im Innern der beiden genannten Teile v, o befindet sich der von der Schraubenfeder f belastete Ventilkegel, der aus einem zylindrischen Teil c, einem Stift g, vorzugsweise aus nichtrostendem Metall, aus einem elastischen Dich- tungskörper d, z. B. aus Gummi besteht. Das
Ventil kann von dem zu tränkenden Tier mittels der am Unterteil v gelagerten Klappe K über den Lagerteil i und den Stift g angehoben werden.
Der Oberteil o trägt den Wasserzufluss n und ein
Aussengewinde p für die Verbindung mit der nicht gezeichneten Wasserleitung. Der kegel- förmige Teil 1 verhindert das Zusetzen des
Wasserzuflusses n mit im Wasser vorhandenen festen Teilchen, indem er die Ablagerung derselben neben dem Wasserzufluss bewirkt.
Der Unterteil v besitzt zwei durchlaufende
Abfräsungen w, die den Schlitz s in der Breite entsprechen. Das ganze Tränkerventil ist mit der Mutter m, die zweckmässig die gleiche
Schlüsselweite wie die Überwurfmutter h besitzt, an der Tragplatte a festgeschraubt. Alle Teile des Tränkerventils sind vorzugsweise aus korro- sionsbeständigem Material hergestellt.
Das Montieren bzw. Demontieren des Tränkerventils geschieht durch Anziehen bzw. Lösen der
Schrauben h und m mit demselben Schraubenschlüssel in einem Arbeitsgang. Beim Demontieren bleibt der Oberteil o mit der Überwurfmutter h an der Wasserleitung hängen und es kann der Unterteil v mit der Schraubenfeder f und dem Ventil c, d, g und der Klappe k leicht nach unten herausgezogen werden.
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