AT163607B - Stickstoffhaltige Austauschstähle für Warmarbeits- und Schneidwerkzeuge - Google Patents

Stickstoffhaltige Austauschstähle für Warmarbeits- und Schneidwerkzeuge

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  Stickstoffhaltige Austauschstähle für   Warmarbeits-und Schneidwerkzeuge   
Es ist schon vorgeschlagen worden, chromhaltige Warmarbeitsstähle durch Zusatz von Molybdän oder Wolfram weiter zu verbessern, wozu aber verhältnismässig grosse Mengen an diesen kostspieligen und schwer zu beschaffenden Metallen erforderlich sind. Umso dringender wurde daher die Frage nach einem mindest teilweisen Ersatz von Molybdän und Wolfram in Verbindung mit Chrom bei diesen Legierungen durch derzeit noch leichter   beschaffbare   Elemente oder durch solche, von denen nur ganz geringe Mengen für die gleiche Wirkung benötigt werden. 



   Es wurde nun gefunden, dass Chromstähle eine grosse Erhöhung der Warmfestigkeit aufweisen, wenn der Stickstoff nicht an Chrom oder Mangan gebunden ist, sondern in Form schwerlöslicher Nitride, von denen ganz geringe Mengen hiefür genügen, im Stahl vorhanden ist. Die Bildung der die Warmfestigkeit erhöhenden geringen Mengen von schwerlöslichen Nitriden erfolgt durch teilweise oder gänzliche Bindung des in den Stählen vorhandenen Stickstoffgehaltes an Elemente, wie Titan, Zirkon u. dgl. Man erreicht dies dadurch, dass man den mit Titan, Zirkon u. dgl. legierten Stahlbad ein Nitrid, wie Chrom-oder Eisennitrid, hinzufügt, oder dass dem Stahlbad der Stickstoff vorher in Form von Chrom-oder Eisennitrid zugesetzt wird und dann durch späteren Zusatz von Titan und bzw. oder Zirkon die schwerlöslichen Nitride gebildet werden. 



   Es ist dabei zu bemerken, dass eine vollständige Bindung des Stickstoffes an diese Elemente nicht notwendig ist, so dass es sich in allen Fällen nur um die Anwesenheit geringer Mengen von schwerlöslichen Nitriden handelt. Praktisch kommen hiefür Gehalte von 0-002 bis 0-1%
Stickstoff, der in den schwerlöslichen Nitriden gebunden ist, in Betracht. 



   Ausführungsbeispiel für einen Warmarbeitsstahl :   0'4% Kohlenstoff, 3% Chrom, 0'02%   Stickstoff, als schwerlösliches Nitrid gebunden. 



   Ausführungsbeispiel für einen Schneidstahl, der nicht nur hohe Schneidleistung, sondern gleichzeitig auch Warmfestigkeit aufweist :   1. 5%   Kohlenstoff,   12% Chrom, 0'03% Stickstoff,   als schwerlösliches Nitrid gebunden. 



   Es wurde auch anderweitig schon vorgeschlagen, die bei austenitischen Chrom-NickelStählen nach längerem Gebrauch auftretende Versprödung durch einen allerdings erheblich höheren Stickstoffgehalt zu umgehen. Diese Massnahme hat jedoch nichts gemein mit der durch die ausserordentlich geringen Mengen schwerlöslicher Nitride bewirkten Steigerung der Warmfestigkeit niedrig legierter Schneidwerkstoffe. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Stickstoffhaltige Austauschstähle für Warmarbeit-und Schneidwerkzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass wolfram-und bzw. oder molybdänarme oder-freie Chromstähle den Stickstoff ganz oder teilweise als schwerlösliches Nitrid oder Nitride enthalten, wofür schon Mengen von 0-002% an gebundenem Stickstoff in Betracht kommen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT163607D 1946-08-16 1946-08-16 Stickstoffhaltige Austauschstähle für Warmarbeits- und Schneidwerkzeuge AT163607B (de)

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