AT16287B - Mitnehmerspannfutter für Drehbänke u. dgl. zwischen den Spitzen zu bearbeitende Werkstücke. - Google Patents

Mitnehmerspannfutter für Drehbänke u. dgl. zwischen den Spitzen zu bearbeitende Werkstücke.

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AT16287B
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AT
Austria
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clamping
workpieces
machined
tips
chucks
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Hermann Botzky
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Hermann Botzky
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   Nu-16287.   



   HERMANN BOTZKY IN WIEN. 



  Mitnehmerspannfutter für Drehbänke u. dgl. für zwischen den Spitzen zu bearbeitende
Werkstücke. 



   Zur Übertragung der rotierenden Bewegung einer   Drehbankspindel   auf das zwischen den Drehspitzen eingespannte Arbeitsstück bediente man sich   bisher der Mitnehmerscheibe   und des sogenannten Drehherzes. Man erreicht jedoch hiebei nur eine einseitige Mitnahme, daher keine vollkommene Kupplung des   Arbeitsstückes mit   der Drehspindel, woraus sich - abgesehen von den vielen Unbequemlichkeiten - eine ungünstige Beanspruchung der   Drehspitxe   und in gewissen   Falten   auch des Arbeitsstückes ergibt.

   Man hätte längst die für andere Zwecke   bestimmten bekannten   Spannfutter, wie Zwei-, Drei- und Vierbackenfutter auch für den vorliegenden Zweck verwendet, wenn man nicht damit zu rechnen hätte, dass die Drehspitze durch den Spanndruck verbogen wird. 
 EMI1.1 
 bildenden, auf der Zeichnung in einigen Ausführungsformen dargestellten   1\Iitnehmerspann-   futter ein Einspannen des   Werkstückes gestatten,   ohne die   Drehspitze   zu   beschädigen.   
 EMI1.2 
 rechts- und linksgängige Schraubenspindel f gleichzeitig betätigt.

   Die Federn k sollen beim Wechseln des Arbeitsstückes ein Fallen des Teiles   a bis   auf die   Drehspitxe verhüten,   da   die Durchtassoffnuug für   die Drehspitze im Teil a reichlich bemessen sein muss, während ein   Umschlagen   der drehbaren Spannbacken d durch einen einerseits in begrenztem Schlitz beweglichen Stift l verhindert wird. Der Vorgang beim Einspannen des Arbeitsstückes ist folgender :
Durch Betätigen der Schraubenspindel f werden die Spannbacken genügend weit geöffnet und nachdem das Arbeitsstück zwischen den Drehspitzen eingespannt ist, geschlossen. 



    Kommt     nun   hiebei eine oder die andere Spannbacke früher zum Anliegen an das Arbeitsstück, so wird der beide Spannbacken tragende Teil a solange in der Schlittenführung der Futterscheibe   b   bewegt, bis auch die zweite Spannbacke das   Arbeitsstück   fest umschliesst. 
 EMI1.3 
 gestellt. Die Spann backe d ist auch hier um die Achse e drehbar angeordnet, um einen seitlichen Ausgleich zu   ermöglichen. Die Futterscheibe b   ist unter Zwischenfügen einer   Cewindcbüchse w auf   der Drehspindel verstellbar befestigt, zwecks   Einstellens des   Spannfutters nach der jeweiligen Drehspitzenlänge. 



   Fig. 3 stellt eine Ausführungsform mit drei Spannbacken dar, welche ebenfalls einzeln durch Anziehen der Schrauben e eingestellt werden. Die beiden Spannbacken g sind als Rollen ausgebildet. Weil bei diesem Spannfutter eine einfache Schlittenführung nicht genügt, ist /wischen a und   b   eine Scheibe c gefügt, welche zwei zueinander rechtwinklig stehende   Schlittenführungen enthält.   

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    Fig. 4 zeigt ein Mitnehmerfotter für solche Werkstücke, die an der Einspannstelle zwei sich gegenüberliegende Flächen haben, wie Schrauuen mit Vier-oder Sechskantköpfon etc.   



  Die Spannbacken i werden durch Anziehen der Schrauben   8   parallel zueinander so eingestellt, dass das   Arbeitsstück   bequem hineingeht. Wird die Drehspindel in Bewegung gesetzt, so wird durch das Anschlagen einer Spannbacke an das Arbeitsstück der beide Spannbacken tragende Teil a solange in der Schlittenfuhrung der Futterscheibe b bewegt, bis auch die zweite Spannbacke anliegt ; hierauf tritt Gleichgewichtszustand ein, da der Druck gegen die zweite Spannbacke nach entgegengesetzter Richtung wirkt. Die Schlittenführung vermittelt hiebei eine gleichmässige Druckbelastung zweier diametral gegenüberliegender Angriffspunkte. 



   Um bei   Ausführungen   nach Fig. 2 bis 4 ein Gleiten der Spannbacken auf ihrem Träger a bei mässigem Anziehen der Schrauben s zu verhüten, kann man die Auflageflächen zweckmässig zahnen. 



   Spannfutter nach Fig.   t   können unter Beibehalten der drehbar angeordneten Spannbacken und der rechts-und linksgängigen Schraubenspindel zur starren Aufnahme auf die Drehspindel ausgebildet werden-also die   Schlittenführnng   zwischen a und b kann entfallen, a und b bilden alsdann einen starren Teil-wenn man der   Schraubenspindol./*   in ihrer Lagerung etwas Spielraum in achsialer Richtung gibt, z. B. das   Lager   in Fig. 1 schmäler macht, als die zugehörige eingedrehte Lagerstelle der Schraubenspindel.

   Es wird alsdann der angestrebte Zweck, den Spanndruck von der Drehspitze fernzuhalten, dadurch erreicht, dass, sobald beim Betätigen der Schraubenspindel. f eine Spannbacke an das Werkstück gelangt, die Schraubenspindel sich so lange in ihrer Lagerung in achsialer Richtung verschiebt, bis beide Spannbacken gleichmässig das   Werkstück   umschliessen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Mitnehmerspannfutter für Drehbänke u. dgl. für zwischen den Spitzen zu bearbeitende Werkstücke, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannbacken in einem Schlitton gelagert sind, weicher in der Futterscheibe (b) beweglich, d. h. nicht feststellbar oder starr angeordnet ist, zum Zwecke, die Drehspitze von dem   Spann-und Mitnehmerdrucke   zu entlasten.

Claims (1)

  1. 2. Mitnehmerspannfutter für den gleichen Zweck wie nach Anspruch 1, jedoch zur starren Aufnahme auf die Drehspindel bestimmt, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlich der Drehspitze gelagerte, die Spannbacken betätigende, rechts- und linksgängige Schrauben- spindel in ihrer Lagerung Spielraum in achsialer Richtung bat.
AT16287D 1903-06-12 1903-06-12 Mitnehmerspannfutter für Drehbänke u. dgl. zwischen den Spitzen zu bearbeitende Werkstücke. AT16287B (de)

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