AT162688B - Feststellvorrichtung für Fenster-, Türflügel u. dgl. - Google Patents

Feststellvorrichtung für Fenster-, Türflügel u. dgl.

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AT162688B
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Austria
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locking
sleeve
ring
rings
hinge
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Inventor
Elisabeth Goetz
Original Assignee
Elisabeth Goetz
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Description


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  Feststellvorrichtung für Fenster-, Türflügel u. dgl. 



   - Die Erfindung betrifft eine weitere Ausge- staltung der bekannten Feststellvorrichtungen für Fenster-und Türflügel, welche aus einem, mittels unter Federdruck stehenden, gezahnten
Sperringen in verschiedenen Winkelstellungen feststellbaren Gelenkband besteht. Der Achs- bolzen dieses Gelenkbandes ist von einem Sperr- glied, z. B. Splint durchsetzt, welcher einerseits das Zusammenwirken der Sperringe mit dem oberen Gelenkband, anderseits den Bolzen in fester, unverdrehbarer Lage im unteren Gelenk- bandteil sichert. Zu letzterem Zweck ist der obere Rand der unteren Gelenkbandhülse mit nach oben offenen Schlitzen ausgestattet, die beim Einstecken des Bolzens in die untere
Gelenkbandhülse, die aus dem Bolzen vor- ragenden Splintenden aufnehmen. 



   Es hat sich nun gezeigt, dass in manchen
Fällen das Sperrglied bzw. der Splint zu starken
Beanspruchungen ausgesetzt ist und dann die
Möglichkeit eines Abscherens oder Abbrechens der Splintenden besteht, wodurch der Bolzen nicht mehr in der unteren Gelenkbandhülse festgehalten und die Sperrvorrichtung unwirksam würde. Eine weitere Störungsmöglichkeit ist auch unter Umständen dadurch gegeben, dass, da die Verzahnung zwischen den Sperringen seitlich nicht abgedeckt ist, Schmutz, Farbe u. dgl. Verunreinigungen zwischen die Sperrringzahnungen gelangen und diese verstopfen, so dass sie nicht mehr zum vollen Eingriff kommen, oder sich zumindest stark abnützen. 



   Die angeführten möglichen Störungsquellen werden nun gemäss der Erfindung dadurch ausgeschaltet, dass einerseits die Halterung des Gelenkbolzens in der unteren Gelenkbandhülse ausser oder statt durch einen Splint od. dgl. durch ein mehrkantig z. B. vierkantig ausgebildetes Bolzenende gesichert ist, anderseits auf dem oberen Bolzenende die Sperrteile, insbesonders aber die Sperringzahnung zumindest seitlich, vorzugsweise aber allseitig umschlossen bzw. eingekapselt sind.

   Zu diesem Zweck ist einer der Sperringe als Boden einer Schutzhülse ausgebildet oder schalenförmig ausgestaltet, wobei er einerseits den zweiten Sperring umfasst und aussen mittels eines abgesetzten Randes od. dgl. eine gesonderte Schutzhülse trägt, oder mit letzterer aus einem Stück besteht. 
In der Zeichnung sind beispielsweise Aus- führungen des Erfindungsgegenstandes darge- stellt, u. zw. zeigt Fig. 1 die Gesamtansicht eines
Gelenkbandes mit den erfindungsgemässen Ver- besserungen. Die Fig. 2 und 3 stellen zwei verschiedene Sperringausbildungen im Schnitt dar. Die Fig. 4 zeigt die Zahnung eines Sperringes.
Das Gelenkband gemäss Fig. 1 weist die beiden Gelenkbandteile 1, 2 auf, deren Hülsen vom Bolzen 7 durchsetzt sind. Der Bolzen 7 ist hier mit einem Splint 13 versehen, gegen den sich die obere Gelenkbandhülse mit ihrem unteren Rand abstützt.

   Der obere Hülsenrand besitzt eine Ausnehmung in welcher die Nase 8 des unteren Sperringes 6 eingreift und so letz- teren mit der Hülse kuppelt. Der Sperring 6 ist hier aussen abgesetzt und hat im übrigen die bekannte Sperrzahnung 4, in welche die Sperr- zahnung des zweiten oberen Sperringes 3 ein- greift, wobei die Zahnungen seitlich durch eine auf den Sperring 6 aufgeschobene Schutz- hülse 14 abgedeckt sind. Die Schutzhülse 14 kann, wie dargestellt, mit ihrem oberen Ende die
Spannmutter 11 umgeben und dabei das obere
Gelenkbolzenende 10 sowie die diesen umgebende Feder 9 umschliessen oder mit einem abgekröpften Rand an der Sperrmutter anliegend die übrigen Sperrteile umfassen. Die Spannmutter 11 ist mit Vertiefungen zum Ansetzen eines Stellschlüssels od. dgl. versehen, um sie nachziehen zu können. 



   Der auf die beschriebene Weise im oberen Gelenkbandteil 1 drehbar gelagerte Gelenkbolzen 7 weist an seinem unteren Ende einen Vierkant 12 auf, durch den er beim Einstecken in eine entsprechende Öffnung der unteren Gelenkbandhülse 2 gegen Drehung gegenüber der letzteren gesichert ist. 



   Die Fig. 2 veranschaulicht eine etwas abge- änderte Ausführung des oberen Sperringes   3,   der hier Schalenform besitzt und mit seinen nach unten gerichteten   Schalenrändern. den   unteren Sperring 6 umschliesst. Auf seinen oberen, abgesetzten Rand ist, wie bei der Ausführung nach Fig. 1, eine Hülse 14 aufgesetzt.
Der Sperrmechanismus nach Fig. 3 ist   völlig   eingekapselt, wobei der untere Ring 6 mit der Hülse einen einzigen Teil 15 bildet. Der obere Ring 3 ist in den Raum zwischen Hülse 15 und 

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Bolzenende 10 eingesetzt und wird auch hier durch die Feder 9 gegen die Zahnung des unteren
Ringes   6,   der den Hülsenboden bildet, gedrückt.
Die Spannmutter ist kappenartig ausgebildet und umfasst den oberen Rand der Hülse 15 mittels einer Ringnut 16.

   Die mit Gewinde versehene
Bohrung 17 der Spannmutter geht durch letztere nicht durch, ist also nach aussen abgedeckt. 



   Um die Abnützung der Zahnung zu verringern, ist nach einer weiteren Sperringausbildung (Fig. 4), einer der Sperringe mit weniger
Zähnen, etwa nur der halben Zähnezahl oder weniger, als der andere Sperring versehen. 



   Dadurch stehen immer nur ein Teil der Zähne des vollgezahnten Ringes in Eingriff mit den
Gegenzähnen, so dass die Zähne weniger beansprucht werden. 



   Die Erfindung ist nicht auf die angeführten Ausführungsmöglichkeiten beschränkt. Letztere sind vielmehr äusserst vielgestaltig, so z. B. kann bei der Ausführung der Sperringe nach Fig. 2, die Hülse 14 mit dem oberen Ring 3 gleichfalls ein einziges Stück bilden usw. Eine weitere Ausführung sieht die Anordnung einer oben geschlossenen Schutzhülse aus Blech od. dgl. vor, welche über die ganze Sperrvorrichtung geschoben werden kann und sohin sämtliche Teile entsprechend dicht umschliesst. 



   Ein wesentliches weiteres Erfindungsmerkmal ist darin gelegen, dass das gesamte Gelenkband besonders aber sämtliche Sperrorgane im Sinterverfahren hergestellt sind. Diese Massnahme bewirkt gegenüber den üblichen Herstellungsmethoden, dass eine besondere Widerstandsfähigkeit gegen Rosten, eine erheblich höhere Festigkeit sämtlicher Teile und dadurch Herabminderung der Abnützung, leichte Gleitfähigkeit der Sperringe und wesentliche Verbilligung in der Herstellung erreicht wird. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Feststellvorrichtung für Fenster-, Türflügel u. dgl., bestehend aus an den Gelenkbändern angeordneten, die Feststellung bewirkenden, federbelasteten Sperringen, dadurch gekennzeichnet, dass der Gelenkbolzen einerseits an seinem unteren Ende zusätzlich zu einem in

Claims (1)

  1. Schlitze der unteren Gelenkbandhülse eingreifenden Haltesplint ein Mehrkantende aufweist, anderseits an seinem oberen Ende die aus zwei Sperringen und einer mittels Sperrmutter einstellbaren Druckfeder bestehenden Sperrvorrichtung, vorzugsweise völlig eingekapselt, trägt. 2. Feststellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Sperringe eine Hülse trägt, oder einen Teil von dieser bildet, wobei die Hülse die übrigen Sperrteile, wie den zweiten Sperring, die Druckfeder usw. aufnimmt und durch die auf dem Bolzenende sitzende Spannmutter dicht geschlossen ist.
    3. Feststellvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Sperring den Hülsenboden bildet und der zweite Sperring mit entsprechendem Spiel kolbenartig in die Hülse von oben her eingesetzt ist. EMI2.1 sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannmutter den Hülsenrand in einer Ringnut aufnimmt und ihre Bohrung für den Gewindebolzen oben abgeschlossen ist, so dass die Spannmutter eine nach oben und nach den Seiten geschlossene Kappe bildet.
    5. Feststellvorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Sperringe als Schalenring ausgebildet ist und den anderen Sperring aufnimmt, sowie aussen, zweckmässig mittels abgesetzten Randes, eine z. B. aufgesteckte Hülse trägt, welche die übrigen Sperrteile umschliesst.
    6. Feststellvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine oben geschlossene, auf den Sperrteil des Gelenkbandes aufsetzbare Schutzhülse, die sämtliche Sperrteile dicht umschliesst.
    7. Feststellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Ringe eine geringere Zahl von Sperrzähnen, etwa nur die Hälfte oder weniger als der andere Sperring aufweist.
    8. Feststellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Gelenkbandteile, insbesondere aber die Sperrteile (Sperringe 3, 6), im Sinterverfahren hergestellt sind.
AT162688D 1948-04-17 1948-04-17 Feststellvorrichtung für Fenster-, Türflügel u. dgl. AT162688B (de)

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