AT16236B - Verfahren zur Herstellung von Feuerlöschpulver. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Feuerlöschpulver.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Österreichische 
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 EMI1.2 
 



     Das Löschen von Bränden,   welche erst im Entstehen begriffen sind und noch nicht allzu stark um sich gegriffen haben, findet vielfach mittels   bandlicher Apparate   statt, welche eine Flüssigkeit in sich   borgen, die, auf   den Brandherd ausgeschüttet, das Feuer durch Gasentwicklung von den umgebenden Luftschichten absperrt und erstickt.

   Derartige Flüssigkeiten haben aber gewöhnlich die schlechte Eigenschaft, Gebrauchsgegenstände, die 
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 Mittel stets durch starke Gasentwicklung die Erstickung des Feuers   bewirken   sollten und damit dieselben Übelstände wie die anderseits angewendeten Flüssigkeiten ergaben, wobei überdies noch die Gefahr vorlag, dass Personen, dir von dem gesandheitsschädlichen Pulver 
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 keiner Weise schädlich ist und bezüglich seiner Einwirkung auf   Gebrauchsgegenständc   völlig neutral ist, dabei aber in besonders starkem Masse ein Löschen des Feuers bewirkt. 
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 leitende Stoffe wie   Kalk und   Ton zu äusserst guten Wärmeleitern umgewandelt werden, wenn man bestimmte Gewichtsmengen in sehr feiner Verteilung eine bestimmte Zeit hin- 
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 verteiltem Natriumkarbonat oder Natriumbikarhonat aussetzt.

   



     Derartig behandelte Kalk-und Tonpulver wirken, wenn auch nur   in kleinen Mengen auf brennende Stoffe gestreut, durch ungemein schnelle und heftige Wärmeanziehung fast augenblicklich feuerlöschend. Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass auch das Bestreuen der brennenden Teile mit dem feinen Pulver, da   hindurch   bekanntlich ein Absperren des Brandherdes von den   umgebenden   Luftschichten stattfindet, zur Erhöhung der Wirkung beiträgt. Die verwendeten Stoffe sind gesundheitlich   völlig neutral   und ihr Aggregatzustand ist bei den vorliegenden   Verhältnissen unveränderlich, so   dass auch dieser Teil der Aufgabe zweckentsprechend erfüllt ist. 



   Das aus vielfachen Versuchen günstigste   Ergebnis   ist durch das folgende Verfahren   festgestellt worden : 2 Gewichtsteile Kalk und 2 Gewichtsteile Ton werden fein gemahlen,   mit 1 Gewichtsteil fein   gemahlenem   Eisenoxydul oder Eisenoxyd oder Eisenoxyduloxyd 
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 oder Manganoxydulhydrat und 250 Teilen fein gemahlenem Natriumkarbonat oder Natriumbikarbonat innig gemischt und in Schichten von nicht über 12 cm Höhe mindestens zwanzig Stunden in   400     C warmen Räumen gelagert.  

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  1. EMI2.1 EMI2.2
AT16236D 1903-01-17 1903-01-17 Verfahren zur Herstellung von Feuerlöschpulver. AT16236B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750655C (de) * 1936-04-25 1945-01-24 Verfahren zum Verhueten von Braenden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE750655C (de) * 1936-04-25 1945-01-24 Verfahren zum Verhueten von Braenden

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