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Akustisch optische Seheinwerferfemsteuerung.
Das Stammpatent betrifft eine akustisch optische Scheinwerfersteuerung, die dadurch gekenn- zeichnet ist, dass vom Horchgerät nicht nur Scheinwerfer und damit verbundene optische Beobachtung- geräte nach Massgabe der jeweiligen Ziellage und Zielbewegung gesteuert werden, sondern gleichzeitig auch noch ein Befehlsgeber zwangsläufig betätigt wird, der sich der durch das Horchgerät dem optischen Beobachtungsgerät aufgezwungenen Folgegeschwindigkeit entsprechend einstellt.
Durch das Verfahren nach dem Stammpatent ist also dafür Sorge getragen, dass im Augenblick der Übergabe vom
Horchgerät auf den Befehlsgeber der letztere bereits so eingestellt ist, dass die Übernahme der weil eren
Steuerung augenblicklich durch ihn erfolgen kann, ohne dass die der jeweiligen Zielbewegung entsprechend Steuerlage des Befehlsknüppels erst ermittelt zu werden braucht.
Die Erfindung besteht in besonders zweckmässiger Ausgestaltung von Einrichtungen zur Durchführung des Verfahrens nach dem Stammpatent. Erfindungsgemäss ist dafür Sorge getragen, dass die Einstellung des bei optischer Beobachtung durch Handbetrieb betätigten Befehlsgebers während der akustischen Beobachtung nach Massgabe des Unterschiedes im Bewegungsablauf zwischen den mit dem Befehlsgeber einerseits und dem mittelbar oder unmittelbar angeschlossenen Horchgerät anderseits verbundenen Teilen einer Regelgruppe stetig erfolgt, wobei eine dem jeweiligen Unterschied proportionale und durch die Regelgruppe erzeugte Regelgrösse zur Verstellung des Befehlsgebers dient.
Hiedurch ist eine schnelle und einwandfreie Nachführung des Steuerknüppels in die durch das Horchgerät ermittelte Befehlslage gewährleistet, und Pendelungen des Steuerknüppels um eine jeweilige Einstellage sind verlässlich vermieden. Da sich fernerhin für Zwangsfernsteuerungen die Benutzung von gas-oder dampfgefügten Entladungsröhren zür Steuerung der Generatoren von I ; eonardgruppen als sehr zweckmässig erwiesen hat, werden erfindungsgemäss zur Durchführung des Verfahrens nach dem Stammpatent derartige Anordnungen in Verbindung mit einem ebenfalls bewährten Spannungsteiler als Geber für'die Folgesteuerung verwendet.
Kuppelt man den Schallverzugsreehner des Gebers mit einem solchen nach Art eines Spannungsteilers aufgebauten Gebers und lässt diesen den Zündeinsatz eines gas-oder dampfgefüllten Entladungsrohres steuern, so ist erfahrungsgemäss eine äusserst genaue Ferneinstellung z. B. eines Scheinwerfers über eine Leonardgruppe möglich.
Zur Erläuterung der Erfindung sei auf die Zeichnung verwiesen, in der Ausführungsbeispiele von Einrichtungen mit den Erfindungsmerkmalen veranschaulicht sind. Um Weitläufigkeiten und Wiederholungen bei der Beschreibung zu vermeiden, sind nur die Horizontalantriebe für Horchgeräte. den Scheinwerfer und das optische Beobachtungsgerät dargestellt. Nur die Wirkungsweise dieser Horizontalantriebe soll im nachstehenden beschrieben werden. Für den Vertikalamrieb ist der gesamte Aufwand noch einmal erforderlich mit Ausnahme eines Steuerknüppels, der über eine nicht dargestellte universelle Kupplung. beiden Bewegungsrichtungen gemeinsam ist und mit Ausnahme eines Antriebsmotors, der auch den Antrieb für den Leonardgenerator der Seheinwerfervertikaleinstellung übernehmen kann.
Gemäss Fig. 1 steuert das Horchgerät den Scheinwerfer 2 und das optische Beobachtungsgerät 3 so lange, bis das Ziel im Fadenkreuz des optischen Beobachtungsgerätes 3 erscheint. Gleichzeitig wird von dem Horchgerät die Befehlsgebereinriehtung 4 betätigt und dabei der Steuerknüppel 5 in eine solche'Stellung gebracht, die die jeweilige Winkelgeschwindigkeit der Fernrohrbewegung ab-
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in dem das Ziel gefunden ist und der Hebel 5 die richtige, der Zielbewegung entsprechende Lage einnimmt.
Im einzelnen ist die Wirkungsweise der Anlage folgende : Das Horchgerät 1 wird mit Hilfe des mechanischen Antriebes 7 betätigt und ist über den Schallverzugsreehner 8 mit der Welle 9 verbunden, auf der der Widerstandskörper 10 befestigt ist. Der Widerstandskörper 10 stellt sich nach Massgabe der jeweiligen Horchgerätsbewegung in eine bestimmte Relativlage zu der Rolle 11 ein, die über die nach Art von Drehwandlern ausgebildeten Geräte 12 und 13 einer Nachlaufgruppe und das Schneckengetriebe 14 nach Massgabe der jeweiligen Scheinwerferstellung eingelenkt ist.
Sofern nach Berücksichtigung der akustischen Parallaxe kein Stellungsunterschied zwischen dem Horchgerät 1 und dem Scheinwerfer 2 vorhanden ist, befindet sich die Rolle 11 auf dem Widerstandskörper 10 in ihrer Ausgangs-oder Nullage und jede Verstellung des Scheinwerfers unterbleibt. Ist nach Berücksichtigung der akustischen Parallaxe ein Lagenunterschied zwischen dem Horchgerät und dem Scheinwerfer vorhanden, so verlässt die Rolle 11 gegenüber den Widerstandskörper 10 ihre Nullage. Dadurch wird von der Batterie 15 ein bestimmter Spannungsbetrag als Regelgrösse zur Nachstellung des Scheinwerfers angegriffen.
Die abgegriffene Gleichspannung wird zusammen mit der in dem Schaltkreis 16 erzeugten Wechselspannung dem Gitter des gas-oder dampfgefüllten Entladungsrohres j ! 7 zugeführt und zur Steuerung des Zündeinsatzes dieses Rohres benutzt, wobei die im Generator 18 erzeugte Anodenspannung für das Rohr 17 in ihrer Phase um 90 gegen die im Schaltkreis 16 gewonnene Wechselspannung verschoben ist. Der im Anodenkreis des Entladungsrohres 17 jeweils zustande kommende Strom dient zur Speisung der Feldwicklung des Leonardgenerators 19, dessen Läufer durch den Antriebsmotor 20 in Umlauf versetzt wird. Die andere Feldwicklung des Leonardgenerators 19 liegt an stets gleichbleibender Spannung.
Durch die beschriebene Art der Felderregung eines Leonardgenerators 19 kann der Läufer des mit ihm zusammenwirkenden Leonardmotors 21 nach beiden Um- drehungsrichtl1llgen hin bewegt und auch stillgesetzt werden. Vom Läufer des Leonardmotors 21 wird über das Schneckengetriebe 22 unmittelbar der Scheinwerfer angetrieben.
Ferner wird vom Läufer des Leonardmotors 21 auch noch der Geber 23 einer Nachlaufgruppe angetrieben, dessen Empfänger 24 zur Nachstellung des Beobachtungsgerätes 3 dient. Erfahrung-
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sich vielmehr, parallel zu dem Leonardmotor 21 noch den Leonardmotor 25 zu legen, der zusammen mit dem Empfänger 24 der Nachlaufgruppe die Einstellung des Beobachtungsgerätes 3 in die durch die Achse des Scheinwerfers vorgegebene Richtung besorgt.
Neben dem Gerät 12 einer Nachlaufgruppe, die, wie bereits erwähnt wurde, zur Rückmeldung der jeweiligen Scheinwerferstellung nach dem Horchgerät bzw. zur Verstellung der Rolle 11 auf dem Widerstandskörper 10 dient, wird von der Läuferwelle des Leonardmotors 21 nun aber schliesslich auch noch der Befehlsgeber zwangsläufig betätigt, der sich der durch das Horchgerät dem optischen Beobachtungsgerät aufgezwungenen Folgegesehwindigkeit entsprechend einstellt und bei Abschaltung des Horchgerätes zur weiteren Zwangsfernsteuerung des Scheinwerfers dient. Es ist deshalb mit der Läuferwelle des Leonardmotors 21 die Schnecke 26 fest verbunden, die über das Schneckenrad 27' auf das eine Sonnenrad 27 des Differentialgetriebes 28 einwirkt.
Das andere Sonnenrad 29 wird über das Schneckengetriebe 30 von dem Motor 31 verstellt. Bei Unterschieden in den Bewegungen beider Sonnenräder 27 und 29 wird der Planetenräderkranz 32 in Umdrehung versetzt und verstellt über die Welle 33 und die Stirnräder 34 und 35 den Steuerknüppel über die Widerstandsbahn 36, wodurch die Läuferbewegung des Motors 31 so verändert wird, dass wieder Gleichlauf der Sonnenräder 27 und 29 im Differential 28 entsteht. Infolge des geschilderten Aufbaues der Steuerung befindet sich also der Steuerknüppel 5 stets
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des Scheinwerfers dann durch Bedienung des Steuerknüppels 5 weiter vorzunehmen, wenn der diesen Knüppel 5 Bedienende das jeweils zu verfolgende Ziel im Fadenkreuz des Beobachtungsfernrohres 3 liegen hat.
Bei Übernahme der bis dahin vom Horchgerät 1 geleiteten Seheinwerfersteuerung durch den Steuerknüppel 5 ist eine plötzliche Auswanderung des angepeilte Zieles aus dem Fadenkreuz des Beobachtungsfernrohres nicht zu befürchten, da der Befehlsgeber bereits so eingestellt ist, dass der seinem Einfluss unterliegende Antriebsmotor 31 bereits die richtige Verstellbewegung des Scheinwerfers 2 bewirkt.
Die Verstellung des Scheinwerfers über den Motor 31 und nach Massgabe der jeweiligen Lage des Steuerknüppels 5 zu der Widerstandsbahn 36 ist dadurch möglich, dass die Gleichspannung zur Steuerung des Zündeinsatzes für das Rohr 17 während der Fernsteuerung nach Massgabe der Horchgerätstellung vom Spannungsteiler 10, 11 geliefert wird und zur Abschaltung des Horchgerätes von einem ebenso aufgebauten Spannungsteiler.'37,.'38 erzeugt wird, Dieser Spannungsteiler ist auf der
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Welle-39 angeordnet, die durch den Hebel 6 in ihrer'Aehsrichtung verschiebbar ist. Auf der Welle 39 sind die Kupplungsscheiben 40 und 41 fest angeordnet und ferner ist mit der Welle die Rolle 38 fest verbunden, die über dem Widerstandskörper 37 schleift.
Sowohl das Stirnrad 42 als auch das Stirnrad 43 und der mit diesem Stirnrad 43 fest verbundene Widerstandskörper 37 können sich auf der Welle 39 frei bewegen. ^ Das Stirnrad 42 wird über das Zwischenrad 44 von dem Sürjnrad 4J angetrieben, welches mit dem Sonnenrad 27 des Differentials 28 starr gekuppelt ist. Das Stirnrad 43 steht im Eingriff mit dem Stirnrad 46, welches mit dem andern Sonnenrad 29 des Differentials 28 fest verbunden ist.
Die in ihrem Aufbau beschriebene Einrichtung wirkt nun bei Umschaltung des Hebels 6, d. h. bei Übernahme der bis dahin durch das Horchgerät beeinflussten Seheinwerferfernsteuerung durch den Befehlsgeber in folgender Weise :
Bei Umlegen des Schalthebels 6 wird der Schalter 47'so betätigt, dass der Spannungsteiler 37, 38 zusammen mit dem Schaltkreis 16 den Zündeinsatz des Rohres 17 steuert. Bei Betätigung des Hebels 6 wird die Kupplungsscheibe 40 von der Spannungsteilerscheibe 37 entfernt und die Kupplungsscheibe 4 wird gegen das Stirnrad 42 gedrückt. Von diesem Augenblick ab ist eine relative Verstellung der Spannungsteilerscheibe 37 gegen die Abgriffrolle 38 möglich. Derartige Relativverstellungen werden durch Betätigung des Steuerknüppels 5 zustande gebracht, der z.
B. nach Massgabe der durch ein Fernrohr beobachteten Zielbewegung verschwenkt wird. Bei Betätigung des Hebels 5 und dadurch bedingter Verschiebung des Abgriffkontaktes auf die Widerstandsbahn 36 tritt eine veränderte Beaufschlagung des Motors 31 auf, wodurch über das Getriebe 30 und die Stirnräder 46 und 43 die Spannungsteilerscheibe 37 gegenüber der Stellung der Rolle 38 verschoben wird. Die am Spannungsteiler 37, 38 abgegriffene Spannung wird auf diese Weise geändert ; hiedurch erfolgt eine Steuerung des Zünd-
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getriebe 27'und über die Stirnräder 45, 44, 42 sowie die Kupplungsscheibe 41 eine Verstellung der Rolle 38 in ihre Ausgangslage gegenüber der Spannungsteilerscheibe 37.
Nach erfolgter Rückmeldung durch Nachstellung der Rolle 38 in der eben geschilderten Weise befindet sich der Scheinwerfer in einer der jeweiligen Stellung des Hebels 5 entsprechenden Lage. Jede weitere Verstellung des Scheinwerfers erfolgt darauf wieder in der gleichen Weise, wie es ausführlich beschrieben wurde.
Soll nun wieder das Horchgerät die Steuerung des Scheinwerfers sowie die Nachstellung des Steuerknüppels 5 übernehmen, so wird der Hebel 6 umgelegt, worauf das Kupplungsscheìbenpaar 40, 41 von der Einwirkung durch das Stirnrad 42 gelöst und in Verbindung mit der Spannungstellerseheibe 37 gebracht wird.
Falls im Augenblick der Umlegung des Hebels 6 gerade eine Relativverstellung zwischen der Rolle 38 und der Spannungsteilerscheibe in bezug auf ihre Ausgangslage vorhanden gewesen sein sollte, so wird unter der Einwirkung einer Feder diese Relativverstellung während des Hinübergleitens der Kupplungsscheibe 40, 41 in Richtung auf die Spannungsteilerscheibe 37 aufgehoben und die relative Ausgangslage zwischen der Scheibe 37 und der Rolle 38 hergestellt, so dass diese Ausgangslage stets vorhanden ist, wenn die weitere Steuerung des Scheinwerfers von dem Steuerknüppel J übernommen wird.
Die in Fig. 2 dargestellte Anordnung zur optisch-alkustischen Scheinwerfersteuerung unterscheidet sich von der nach Fig. 1 grundsätzlich dadurch, dass hiebei die Folgesteuerung zur Nachstellung des Befehlsgebers 4 mit dem Horchgerät verbunden ist, während sie bei der Einrichtung nach Fig. l mit dem Scheinwerfer, also erst mittelbar mit dem Horchgerät in Verbindung steht. Durch die bei der Einrichtung nach Fig. 2 vorgesehene unmittelbare Steuerung des Befehlsgebers 4 vom Horchgerät ist selbstverständlich eine einwandfreie Betätigung des Befehlsgebers 4 gewährleistet.
Ferner unterscheidet-sich die Anordnung nach Fig. 2 von der nach Fig. 1 auch noch durch einen erheblich vereinfachten Aufbau. Von der Spannungsteilerscheibe, die in potentiometrischer Anordnung mit einer Abgriffrolle zusammenwirkt, ist hiebei in Abweichung von der Anordnung nach Fig. 1 nur an einer Stelle Gebrauch gemacht. Ebenso wie bei der Steuereinrichtung nach Fig. 1 wird jedoch auch bei'der Steuereinrichtung nach Fig. 2 ein gas-oder dampfgefülltes Entladungsgefäss zur Speisung der Erregung'für'den Generator der Leonardgruppe benutzt, die zum Antrieb von Scheinwerfer und optischem Beobachtungsgerät wirkt.
Das Horchgerät ist in Fig. 2 wieder mit 1 bezeichnet, der Scheinwerfer mit 2 und das optische Beobachtungsgerät mit 3. Vom Befehlsgeber 4 wird mittels des Steuerknüppels 5 nach Umlegen des Schaltersatzes 6 die Steuerung für Scheinwerfer und optisches Beobachtungsgerät übernommen, wenn mittels des Horchgerätes ein neues Ziel aufgesucht werden soll und aus diesem Grunde das Horchgerät von der Folgesteuerung abgeschaltet wird.
Solange bei der Einrichtung nach Fig. 2 das Horchgerät 7 noch als Befehlsgeber dient und hiebei sowohl den Scheinwerfer 2 wie auch das optische Beobachtungsgerät 3 einstellt und'ausserdem den Steuerknüppel 5 ständig in eine solche Lage bewegt, dass in jedem Augenblick die Weitersteuerung von dem Steuerknüppel 5 übernommen werden kann, ohne dass das Ziel aus dem Fadenkreuz des Beobachtungsgerätes verschwindet, wird das Horchgerät über das Getriebe 7 z. B. von Hand betätigt. Über einen Schallverzugsrechher 8 gelangen die Befehle auf den Geber 9 einer Nachlaufgruppe, deren Geber und Empfänger nach Art von Drehwandlern ausgebildet sind. Der Drehwandler 9 wird z.
B.
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slatorseitig einphasig erregt und von seinem Rotorteil werden drei Anschlussleitnlgen über den Schalter 6 zum Rotor des Empfängers 10 geführt. Solange der Rotor des Empfängers 10 nicht die gleiche Stellung aufweist wie der Rotor des Gebers 9, werden im Statorteil des Empfängers 10 Spannungen induziert.
Diese Spannungen werden zusammen mit einer Gittervorspannung, die aus der Batterie 11 stammt, dem Gitterkreis des Verstärkerrohres 12 zugeführt. Mit dem Anodenkreis des Verstärkerrohres 12 ist über den TransfQrmator 13 der Gitterkreis des gas-oder dampfgefüllten Entladungsrohres 14 verbunden. Neben dem Transformator 13 liegt im Gitterkreis des Entladungsgefässes 14 im Zusammenhang mit einer 90 -Schaltung 15 noch der Transformator 16, der primärseitig an demselben Netz liegt wie der Transformator 17 im Anodenkreis des Entladungsgefässes 14.
Im Gitterkreis des Entladungsgefässes 14 liegen demnach zwei Weehselspannungsquellens Die eine von diesen Spannungen besitzt eine dauernd gleichbleibende Amplitude und ihre Phase ist ständig um 900 gegen die Phasenlage der Anodenwechselspannung, die aus dem Transformator 17 stammt, verschoben. Die zweite Spannungquelle im Gitterkreis des Entladungsgefässes 14 wird durch den Transformator 13 gebildet. Die Spannung, die durch ihn dem Gitterkreis eingeprägt wird, besitzt zwar stets eine bestimmte Phasenlage, aber fortlaufend sich ändernde Amplitudenwerte. Die Grösse der jeweiligen Amplitude ist abhängig von dem Stellungsunterschied zwischen dem Horchgerät J und dem Scheinwerfer 2.
Die Grösse dieser Amplitudenwerte dient zur Steuerung des Zündeinaatzes im Entladungsgefäss 14, indem durch die Überlagerung der im Kreis 15 zustande kommenden Spannung mit der aus dem Transformator 13 gewonnenen zweiten Spannung eine sinusförmige Steuerspannung hergestellt und zur Steuerung des Zündeinsatzes benutzt wird. Im Anodenkreis des Entladungsgefässes 14 liegt die eine von zwei Erregerwicklungen des Leonardgenerators 18. Der Rotor dieses Leonardgenerators wird von dem Motor 19 angetrieben. Der Leonardgenerator 18 besitzt eine zweite Erregerwicklung, die dauernd an konstanter Spannung liegt.
Die Einrichtung ist so getroffen, dass durch Überlagerung der von den beiden Erregerwicklungen herrührenden Felder im Rotor solche Ströme erzeugt werden, die sowohl Rechtslauf wie auch Linkslauf der Motoren 20 und 21 zur Folge haben wie auch die Rotoren der beiden Leonardmotoren in die Ruhelage bringen können. Jede erforderliche Verstellung von Scheinwerfer und optischem Beobachtungsgerät nach Massgabe der jeweiligen Horehgerätstellung oder Horchgerätbewegung kann somit zustande gebracht werden.
Ein genauer Gleichlauf der beiden Geräte 2 und 3 wird noch durch eine Nachlaufgruppe gewährleistet, deren beide Geräte mit 22 und 23 bezeichnet sind und in der gleichen Weise wie die Motoren 20 und 2. ! über die Getriebe 24 und 25 auf Scheinwerfer 2 und optisches Beob- achtungsgerät 3 einwirken. Wenn sich das Horchgerät und der Scheinwerfer in übereinstimmender Stellung befinden, so ist der Rotor des Drehwandlergerätes 10 über das Getriebe 2±'so weit nachgestellt worden, dass im Stator des Gerätes 10 keine Spannungen mehr induziert werden.
Während das Horchgerät 1 in der eben geschilderten Weise als Befehlsgeber für den Scheinwerfer 2 und das optische Beobachtungsgerät 3 dient, wird von ihm aus auch gleichzeitig noch der Steuerknüppel 5 des Befehlsgebers 4 stets in eine solche Lage gebracht, dass in jedem Augenblick die weitere Steuerung der Geräte 2 und 3 durch Betätigung des Knüppels 5 geleitet werden kann.
Zum Verständnis der Wirkungsweise der Anordnung sei ausdrücklich hervorgehoben, dass jeder Einstellage des Steuerknüppels 5 am Befehlsgeber 4 eine bestimmte Horchgerätgeschwindigkeit entspricht.
Mit dem Rotor des Drehwandlergerätes 9 ist der Arm 26 verbunden, der eine Abgriffrolle 27 trägt. Diese Abgriffrolle 27 schleift über einer Leitung auf der Spannungsteilerscheibe 28. Nach Massgabe der jeweiligen Auslenkung der Rolle 27 aus der Relativnullage zwischen Rolle 27 und Spannungteilerscheibe 28 wird über Schleifkontakte mehr oder weniger Spannung vor der Batterie 29 abgegriffen und dem Verstärker 30 zugeführt. Die Schaltung ist dabei so getroffen, dass ein Polwechsel am Eingangskreis des Verstärkers 30 stattfinden kann. Die jeweilige abgegriffene Spannung wird mit Hilfe des Gerätes 30 verstärkt und gelangt dann in die Erregerwicklungen der Leonardgeneratoren 31 und 32. Dies ist jedoch nur so lange möglich, wie der Schalter sich in der in der Zeichnung wiedergegebenen Lage befindet.
Nur in-dieser Stellung ist der Ausgangskreis des Verstärkers 30 geschlossen und nur dann dient das Horchgerät 1 als Befehlsgeber für die Folgesteuerung. Die Rotoren der beiden Leonardgeneratoren 31 und 32 werden von der Maschine 33 angetrieben. Nach Massgabe der jeweiligen Erregung erfolgt eine Verdrehung der Rotoren der entsprechenden Leonardmotoren 34 und 35. Der Leonardm. otor 34 verstellt dabei über das Getriebe 35 den Steuerknüppel 5 über dem Spannungsteilerkreis 36. Hiedurch wird eine zweite Erregerwicklung des Leonardgenerators 32 gespeist. Vom Leonardgenerator 35, der in Verbindung mit dem Leonardgenerator 32 steht, wird über das Getriebe 37 der Rotor vom Gebergerät 38 verstellt, welches ebenso aufgebaut ist wie das Gebergerät 9.
Wenn der'Steuerknüppel 5 an Stelle des Horchgerätes als Befehlsgeber für die Verstellung des Scheinwerfers und des optischen Beobachtungsgerätes dient, wirkt das Gerät 38 als Geber auf den Empfänger 10 ein. Der Schalter 6 ist dabei natürlich vorher in die entsprechende Lage gebracht, wodurch gleichzeitig der Ausgangsstromkreis vom Verstärker 30 unterbrochen ist.
Die geschilderte Schaltung hat den Vorzug, äusserst betriebssicher und verzögerungsfrei zu wirken. Die Trägheitslosigkeit erklärt sich dadurch, dass im selben Augenblick, in dem die Verstellung des Steuerknüppels 5 über die Leonardgtuppen 31, 34 eingeleitet wird, auch schon die Rückstellung der Spannungsteilerscheibe 28 in die Relativnullage zur Rolle 27 beginnt.
Solange die Relatiynullage
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noch nicht erreicht ist, fliesst im Ausgangskreis des Verstärkers 30 noch ein Strom, der sowohl über den Leonardgenerator 31 eine weitere Verstellung des Knüppels 5 als auch über den Leonardgenerator 32 und Antriebsmotor 35 eine entsprechende Nachstellung der Spannungsteilerscheibe 28 verursacht, wodurch der Geber 38 des Rückmeldesystems zum Scheinwerfer in die gleiche Relativlage gebracht wird wie der mit der Welle des Horchgeräts unmittelbar gekuppelte Geber 9. Erst wenn die Relativnullage zwischen der Rolle 27 und der Spannungsverteilerscheibe 28 vorhanden ist, fliesst in dem Ausgangskreis des Verstärkers 30 kein Strom mehr.
Die Erregerwicklungen für die Generatoren 31 und 32, die in diesem Kreis liegen, werden dann auch nicht mehr gespeist. Die Speisung der im Zusammenhang mit dem Spannungsteilerkreis 36 stehenden Erregerwicklung für den Leonardgenerator 32 verursacht eine ständige Drehung der Spannungsteilerscheibe 28 mit einer solchen Winkelgeschwindigkeit, wie auch die Rolle 27 vom Horchgerät 1 aus gedreht wird, wobei die Relativnullage ständig aufrechterhalten bleibt.
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optischen Beobachtungsgerät 3 eine bestimmte Verstellgesehwindigkeit eingeprägt. Das Horchgerät ist während der Zeit abgeschaltet und kann zur Verfolgung eines neuen Zieles benutzt werden.
Die Einrichtungen nach Fig. 3 und Fig. 4 stehen mit der Anordnung nach Fig. 2 insofern in Zusammenhang, als hiebei ebenfalls die Nachstellung des Befehlsgebers 4 unmittelbar vom Horchgerät aus vorgenommen wird. Schon bei der Verfolgung der Schilderung des Aufbaues der Einrichtung nach Fig. 2 erkennt man, dass hiebei letzten Endes vom Horchgerät aus zwei Folgesteuerungen betätigt werden. Die eine Folgesteuerung dient dabei zur Nachführung des Steuerknüppels 5 vom Befehlsgeber 4 in eine solche Lage, die der jeweiligen Verstellgeschwindigkeit des Horchgerätes 1 entspricht. Die zweite Folgesteuerung wird bei der Einrichtung nach Fig. 2 durch Zusammenwirken der Nachlaufgruppen 9 und 10 gebildet.
Die in den Fig. 3 und 4 veranschaulichten Anordnungen betreffen nur die eine von den beiden eben angegebenen Folgesteuerungen, u. zw. diejenigen, welche zur Nachführung des Steuerknüppels vom Befehlsgeber 4 dient.
In Fig. 3 ist das Horchgerät wieder mit 1 und der Befehlsgeber mit 4 bezeichnet. Die Drehwandlergeräte, von denen immer eines mit dem Drehwandlergerät (10 bei Fig. 2) in Verbindung steht, das zur Scheinwerfernaehstellung dient, sind wieder mit 9 und 38 bezeichnet. Als Befehlsgeber für diejenige Folgesteuerung, die die Nachführung des Steuerknüppels 5 vom Befehlsgeber 4 besorgt, dient wieder die Rolle 27 im Zusammenhang mit der Spannungsteilerscheibe 28. Der Ausgangskreis des Verstärkers 30 ist jedoch bei der Einrichtung nach Fig. 3 anders ausgebildet als der Ausgangskreis des Verstärkers bei der Einrichtung nach Fig. 2. Es sind nunmehr nämlich die Rotorwicklungen der beiden Elektromotoren 39 und 40 im Ausgangskreis des Verstärkers 30 parallelgeschaltet.
Der Elektro- motor 39 betätigt über das Getriebe 41 den Steuerknüppel 5, und der Elektromotor 40 verstellt gleichzeitig über das Getriebe 42 und das Differentialgetriebe 43 die Spannungsteilerscheibe 28. Eine solche Verstellung der Spannungsteilerscheibe 28 erfolgt insbesondere dann, wenn die Relativnullage der Rolle 27 und der Spannungsteilerscheibe 28 hergestellt ist, auch über den Elektromotor 44 und das Getriebe 45, welches auf das Planetenrad des Differentialgetriebes 43 einwirkt.
In der Fig. 4 ist wieder nur ein Teil der optisch-akustischen Scheinwerfersteuerung wiedergegeben, der an die Stelle der Folgesteuerung für den Befehlsgeber 4 nach Fig. 2 treten soll. Im Ausgangskreis des Verstärkers 30 liegt in diesem Fall nur die eine Erregerwicklung für den Leonardgenerator 46, dessen Rotor zusammen mit dem des Leonardgenerators 47 von der Maschine 48 aus angetrieben wird. Die Rotorwicklungen der beiden Leonardgeneratoren 46 und 47 sind in Reihe geschaltet. Sie wirken gemeinsam auf die Leonardmotoren 49 und 50 ein. Der Leonardmotor 49 verstellt über das Getriebe 51 den Knüppel 5 des Befehlsgebers 4, wodurch die Erregerwicklung des Generators 47 mit einem entsprechenden Strom gespeist wird.
Der Leonardmotor 50 wirkt über das Getriebe 52 auf den Rotor des Drehwandlergerätes 38 und die damit festgekuppelte Spannungsteilerscheibe 28 in der gleichen Weise ein, wie es bei den Ausführungsbeispielen nach Fig. 2 und Fig. 3 bereits auseinandergesetzt wurde. Bei der Einrichtung nach Fig. 4 löst die im Leonardgenerator 47 erzeugte Spannung die im Leonardgenerator 46 hervorgerufene Spannung dann ab, wenn kein Stellungsunterschied des Steuerknüppels 5 zwischen seiner Ist und seiner Sollage vorhanden ist. Der Leonardgenerator 47 sorgt in diesem Fall dafür, dass der Leonardmotor 50 die Spannungsteilerscheibe 28 in derselben Weise betätigt, wie das Horchgerät den Arm 26 der Rolle 27 bewegt.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.