AT160490B - Einschaltdynamometer. - Google Patents

Einschaltdynamometer.

Info

Publication number
AT160490B
AT160490B AT160490DA AT160490B AT 160490 B AT160490 B AT 160490B AT 160490D A AT160490D A AT 160490DA AT 160490 B AT160490 B AT 160490B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
dynamometer
shaft
torque
longitudinal movement
switch
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Reichl
Original Assignee
Franz Reichl
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of AT160490B publication Critical patent/AT160490B/de

Links

Landscapes

  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einschaltdynamometer. 



   Die Erfindung betrifft ein Dynamometer zur Messung des durch eine Welle übertragenen Drehmomentes jener bekannten Art, bei der das Dynamometer zwischen zwei Teile der Welle eingeschaltet wird und wobei die gegenseitige Verdrehung der Übertragungsteile   durch Sehraubenflächen   in eine Längsbewegung des einen Kupplungsteiles umgewandelt wird. 



   Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Leistungsmessung mittels   Se. hraubenfedern durch.   zuführen, welche durch die   Leistungsschwankungen gespannt   bzw. gelockert werden und diese
Schwankungen, die sich als Relativdrehung der beiden miteinander verbundenen Wellenenden äussert, mittels Schraubengewinde auf ein Anzeigegerät zu übertragen. Diese Anordnung eignet sich aber nicht für Überwachung von stark wechselnden Drehmomenten, weil die auftretenden Verzögerungen und Beschleunigungen keine Dämpfung erfahren, wodurch das Messergebnis verfälscht wird und überdies Schwingungen auftreten, die ihrerseits nicht zu vernichten sind, ohne den Anzeigewert zu beeinflussen.

   Es ist auch versucht worden, Druckfedern mit schraubenförmigen   Steigflächen   zusammenwirken zu lassen, wobei das Drehmoment ein gegenseitiges Abheben der die   Druckflächen   tragenden Klauen bewirkt hatte. Bei diesen Vorrichtungen ist ebenfalls das Auftreten störender Schwingungen nicht zu vermeiden, indem bei raschen oder plötzlichen Drehmomentsänderungen ein Aufeinanderschlagen der   Steigflächen   auftritt, wodurch das Messergebnis verfälscht wird. Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, dass bei Dynamometern der eingangs genannten Art, die Längsbewegung unmittelbar auf einen hydraulischen Druckkolben wirkt, wobei die Anzeige der Grösse der Verschiebung bzw. des Drehmomentes in bekannter Weise durch ein mit dem Dynamometer durch eine Druckleitung verbundenes Manometer erfolgt.

   Dadurch, dass man das Drehmoment auf eine Schraubenspindel einwirken lässt, welche je nach Grösse des Drehmomentes mehr oder weniger Druckflüssigkeit direkt (ohne Zwischenschaltung von mechanischen, ausserhalb der Wellenachse liegenden Übertragungsmittel, wie durch Exzenter betätigte Pumpen-   kolben od. dgl. ) verdrängt und dem Druckmessgerät zuführt, erzielt man eine grosse Genauigkeit der   Messung unter Vermeidung exzentrischer, die Schwingneigung begünstigender und die Reibung   erhöhender     Übertragungskräfte.   Ausserdem wird durch die direkte Einwirkung auf die Messflüssigkeit und damit einhergehende Ausschaltung der bisher verwendeten Übertragungsmittel wie Rollen und Seilzüge, Hebelsysteme u. dgl.

   ein Totgang vermieden und eine erhöhte Unabhängigkeit der Ablesestelle des Druckanzeiger vom Aufstellungsort erreicht. 



   Es ist wohl schon vorgeschlagen worden, die durch das Dynamometer zu messenden Kräfte dadurch anzuzeigen, dass man das Drehmoment in hydraulischen Druckräumen in Verbindung mit mechanischen Übertragungsmitteln wirken lässt. Hiebei verwendete man zur Betätigung des Druckkolbens ein Exzenter, durch dessen Totlage aber zur   Sichtbarmachung   von   Ausschlagen   des Messinstrumentes grosse Verdrehungen und weiters starke einseitige Beanspruchungen der Exzenterbahn und damit des ganzen Gerätes bedingt waren, was zu Schwingungen und damit   Fehlanzeigen   führte, es sei denn, dass man eine besonders kräftige Bauart des Gerätes wählte, wodurch dieses verteuert wird. 



   Die schematische Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Dynamometers. 



   Die mit Bezug auf das Dynamometer als treibend angenommene Welle   1   weist einen Fortsatz 2   auf, der ein Schraubengewinde entsprechender Steilheit trägt. Eine Mutter 3 ist auf dieses Gewinde aufgeschraubt und mit einem zylindrischen Hohlkörper 4 fest verbunden, z. B. verschraubt. Im   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 der Welle 1 drehbaren Hülse 7 längsverschiebbar auf Drehung gekuppelt, zu welchem Zwecke am Umfang der Mutter   3   Nuten eingeschnitten sein können, in welche entsprechend keilartige Vorsprünge der Hülse 7 eingreifen. Die Hülse 7 wird durch Stellringe   8,   9 an Ort gehalten ; sie trägt das getriebene Rad 10, welches auf ihr mittels Keil 11 oder sonstwie fest sitzt.

   Vom Rad 10 wird, unter der Voraussetzung, dass der Antrieb von der Welle 1 kommt, die Leistung abgenommen. 



   Die Wirkungsweise ist folgende : Das der Welle 1 mitgeteilte Drehmoment versucht, bei entsprechender Steigungsrichtung des Gewindes 2 unter dem Einfluss des Leistungsverbrauches und daher als Bremse wirkenden Rades 10, die Mutter 3 von der Welle   1   abzuziehen, wodurch die Flüssigkeit im Raum 6 zusammengepresst wird ; der damit verbundene Druckanstieg ist ein Mass des auftretenden Drehmomentes und kann durch ein Druckmessgerät ermittelt werden.

   Sinkt die Leistungsabnahme am Rad 10, so wird die Gleichgewichtslage gestört, wodurch die Mutter 3 unter dem Einfluss der zurück strömenden   Druckflüssigkeit   (das Messgerät wird zu diesem Zwecke derart ausgebildet, dass es bestrebt ist, die ihm zugeführte Druckflüssigkeit wieder zurück zu liefern) wieder in die Ausgangslage   zurück-   kehrt bzw. eine, den gerade herrschenden Leistungsverhältnissen entsprechende Lage einnimmt. Das Prinzip des erfindungsgemässen Dynamometers besteht demnach, wie ersichtlich, darin, dass die Längsbewegung der Übertragungsteile 2,3 die durch eine Schraubenfläche erzielt wird, unmittelbar auf den hydraulischen Druckkolben wirkt ; die Anzeige der Grösse der Verschiebung wird in bekannter Weise durch ein Manometer sichtbar gemacht, das durch die Druckleitung 12 mit dem Dynamometer verbunden ist. 



   Die Wirkungsweise wird dadurch, dass die Leistung über das Rad 10 zugeführt und von der Welle 1 abgenommen wird, nicht verändert.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einschaltdynamometer zur Messung des durch eine Welle übertragenen Drehmomentes, welches zwischen zwei Teile der Welle eingeschaltet wird und bei welchem die gegenseitige Verdrehung der Übertragungsteile durch Schraubenflächen in eine Längsbewegung eines Kupplungsteiles umgewandelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsbewegung unmittelbar auf einen hydraulischen Druckkolben wirkt, wobei die Anzeige der Grösse der Verschiebung bzw. des Drehmomentes in bekannter Weise durch ein mit dem Dynamometer durch eine Druckleitung verbundenes Manometer erfolgt.
AT160490D Einschaltdynamometer. AT160490B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT160490T

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT160490B true AT160490B (de) 1941-06-25

Family

ID=3650922

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT160490D AT160490B (de) Einschaltdynamometer.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT160490B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2716024A1 (de) Waelzlagergehaeuse
DE3331708C2 (de)
EP1644706B1 (de) Kreuzfederelement
EP2924857A1 (de) Prüfstandsmotor auf der Basis eines Torque-Motors
DE3210889A1 (de) Schraubvorrichtung
AT160490B (de) Einschaltdynamometer.
DE1277585B (de) Geraet zur direkten Bestimmung des Anzugsmomentes, der axialen Spannkraft und der Torsionsspannung, ferner zur indirekten Bestimmung der Reibungskoeffizienten an den beiden Enden eines Schraubenbolzens
DE364363C (de) Vorrichtung zum Messen von Fluessigkeiten
US1361990A (en) Combined draw-bar and dynamometer
DE447767C (de) Kraftmesser
DE845271C (de) Mechanischer Leistungsmesser
DE4413328C2 (de) Drehmomentmeßeinrichtung für stationäre Schrauber
DE414990C (de) Torsionsdynamometer zum Messen der von einer umlaufenden Welle abgenommenen Kraft
DE727293C (de) Vorrichtung zum Messen eines Drehmomentes
DE473406C (de) Maschine zur statischen und dynamischen Pruefung von Federn, insbesondere von Eisenbahnblattfedern
AT143594B (de) Vorrichtung zum Messen und/oder Gleichhalten des auf drehend arbeitende Tiefbohrgeräte ausgeübten Drehmomentes.
DE586695C (de) Bremsstand zum Pruefen der Wirkung der Bremsen eines Kraftwagens
CH457985A (de) Vorrichtung zum axialen Führen von Drehrohren und Drehtrommeln
DE2214256B1 (de) Gelenkanordnung fuer eine messanordnung
AT132350B (de) Vorrichtung zur Anzeige des Höchst- und Mindestdruckes bei Materialprüfmaschinen für wechselnde Belastung.
DE741798C (de) Einrichtung zur Messung der gegenseitigen Anpresskraft der Walzen von Maschinen zur Verarbeitung von Farben, Schokolade, Seife u. dgl.
DE723096C (de) Drehmomentmesseinrichtung fuer pendelnd gelagerte Leistungsbremsen
DE499556C (de) Antrieb fuer Rohr- oder Trommelmuehlen, bei dem zwischen dem treibenden Teile und dem Lagerzapfen der Trommel eine die Schwingungen des letzteren quer zur Trommelachse ausgleichende Vorrichtung geschaltet ist
GB190905804A (en) Improvements in or connected with Means for Indicating the Load upon a Driving or Driven Shaft.
AT94777B (de) Geschwindigkeitsmesser.