AT160142B - Vorrichtung zur Verschmelzung von scheibenförmigen Füßchen mit Glas- oder Metallballonen. - Google Patents

Vorrichtung zur Verschmelzung von scheibenförmigen Füßchen mit Glas- oder Metallballonen.

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AT160142B
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  Vorrichtung zur Verschmelzung von scheibenförmigen Füsschen mit Glas-oder Metallballonen. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Verschmelzung von scheibenförmigen Füsschen mit   Glas- oder Metallballonen,   wobei in bekannter Weise strahlende Wärme zur Erweichung der zu verschmelzenden bzw. anzuschmelzenden Teile benützt wird. 



   Erfindungsgemäss besteht der elektrische Ofen aus einem Rohr aus porösem keramischem Material, welches mittels elektrischer Widerstandskörper auf die erforderliche Temperatur von z. B. 1000 bis 1800  C erhitzt wird. Als Material für die Widerstandskörper werden Chromniekel-oder Wolframdrähte oder Bänder angewendet, welche auf die Aussenfläche des keramischen Rohres aufgebracht oder in dessen Material eingebettet werden. Das Rohr ist mit einem Wärmeisolator überzogen, der erfindungsgemäss gasdicht ausgeführt ist und innerhalb dessen zwecks Verhütung der Oxydation des Glühkörpers eine neutrale oder reduzierende Gasatmosphäre aufrechterhalten wird.

   Die wärmestrahlende Oberfläche des Ofens muss eine Betriebstemperatur von mehr als   9000 besitzen.   Erfindungsgemäss lässt man durch die wärmestrahlende Oberfläche aus porösem keramischem Material während des Betriebes Wasserstoff durchströmen. 



   In den Fig. 1 und 2 ist die Vorrichtung schematisch dargestellt, wobei zwecks besserer Übersieht sämtliche Antriebs-,   Brems-und   Pressorgane weggelassen sind. Das als Material für das zu erzeugende   Glasfüsschen   dienende Glasrohrstück 1 liegt auf dem Stützkörper 2, das Entlüftungsrohr 3 des Füsschens hingegen ruht auf dem Stützorgan 4, welches mittels entsprechender Organe des Automaten in senkrechter Richtung bewegbar ist. Das Stützorgan 2 besitzt ausser der Bohrung 2 a, durch welche der Stiel des Entlüftungsrohres geführt ist, auch die Bohrungen 2 b für die Stromzuführungsdrähte   5,   die dieselben in der gewünschten Stellung führen. Die Enden der Stromzuführungsdrähte 5 stützen sich auf das Stützorgan 6, welches jedoch entbehrlich ist, wenn die Bohrungen 2 b unten abgeschlossen sind.

   Das Rohr 7 des eine strahlende Wärme liefernden Ofens besteht aus keramischem Material. Um die Aussenwandfläche des Rohres ist ein den Heizkörper bildendes Chromnickelband 8 od. dgl. gewunden, welches vermittels der Zuführungen 8 a und 8 b mit Heizstrom gespeist wird. Das Rohr 7 und sein Heizkörper sind mit einem gasdichten Mantel 9 überdeckt, durch dessen   Rohranschluss     9 a   ein schwacher Strom von Wasserstoff eingeführt werden kann. Der zwischen dem Mantel 9 und dem Heizkörper 8 verbleibende Raum ist mit einem lockeren Wärmeisoliermaterial ausgefüllt. 



   Der durch die Poren des Rohres 7 durchdiffundierende Wasserstoff entzündet sich bei der Berührung mit der Luft und verbrennt im Inneren des Ofens. Zur Vermeidung von Temperaturverlusten ist der Ofen oben mit einem Deckel 10 versehen, durch welchen das obere Presswerkzeug in den Ofen eingeführt werden kann. 



   Der Ofen befindet sich zu den früher erwähnten Organen in der auf der Figur ersichtlichen Stellung. 



   Unter der Einwirkung der von der Wand des Rohres 7 ausgestrahlten hohen Temperatur von z. B. 1300  C erweicht das Glasrohr 1 und beginnt teils zufolge seines Eigengewichtes, teils zufolge seiner Oberflächenspannung einzuschrumpfen, wodurch sein Material die Stromzuführungsdrähte 5 berührt. Vorher (oder nachher) wird das Entlüftungsrohr 3 für die erforderliche Zeit durch Heben des Stützkörpers 4 in die gestrichelt gezeichnete Stellung gebracht (oder es wird das Glasrohrstück 1 relativ zur   Entlüftungsröhre   gesenkt), wodurch die von dem Ofenrohr 7 auf den oberen Teil des Entlüftungsrohres gestrahlte Wärme das obere Ende derselben ebenfalls erweicht.

   Sodann werden das erweichte 

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 Rohrstück   1,   das Entlüftungsrohr 3 und die   Stromzuführungsdrähte   5 (vermittels der in der Figur nicht dargestellten Presswerkzeuge, deren eines eventuell auch der Stützkörper 2 sein kann) zu dem 
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 halb des Ofens, wobei zwischen den beiden Stufen der Glaskörper von der Strahlungswärme des Ofens wieder erwärmt wird. Die Presswerkzeuge werden zweckmässig durch   Kühlwasser,   das durch in ihrem Inneren vorgesehene Kanäle fliesst, gekühlt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zur Verschmelzung von scheibenförmigen Füsschen mit Glas- oder Metallballonen, wobei die zu verschmelzenden Teile durch strahlende Wärme erhitzt werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper des wärmestrahlenden Ofens ein aus porösem keramischem Material bestehendes, mit einem gasdichten Mantel umgebenes Rohr ist, dessen Mantel mit einer zur Einführung eines Schutzgases, z. B. von Wasserstoff dienenden Rohrleitung versehen ist und dessen Heizkörper ein elektrischer Widerstandsheizkörper, zweckmässig aus Chromnickel-oder Wolframdraht oder-band ist. EMI2.2
AT160142D 1937-01-22 1938-01-08 Vorrichtung zur Verschmelzung von scheibenförmigen Füßchen mit Glas- oder Metallballonen. AT160142B (de)

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