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Lichtmarkenmessgerät.
Lichtmarkenmessgeräte werden in der Regel so gebaut, dass das in einem Gehäuse angeordnete Messwerk einen Spiegel trägt, der einen von einer ebenfalls in das Gehäuse eingebauten Lichtquelle über eine Blende und eine optische Einrichtung auf ihn fallenden Lichtstrahl auf eine Ableseskala wirft, die nach der Länge des Liohtzeigers gekrümmt ist und z. B. auf einer etwa unter 45 geneigten Kegelfläche angeordnet sein kann. Auf dieser wird eine Lichtmarke entworfen, die ein Bild der in dem Strahlengang angeordneten Blende darstellt.
In vielen Fällen liegt das Bedürfnis für ein Messgerät vor, bei dem die Ableseskala unter entsprechender Erhöhung der Ablesegenauigkeit nur einen Teil des Ausschlagbereiches umfasst. Dazu könnte man z. B. die Vorspannung der entsprechend weich gewählten Messwerkfedern ändern. Diese bekannte Anordnung hat den Nachteil, dass die Federn entsprechend ihrer Vorspannung das Messwerk dauernd gegen einen Anschlag drücken. Dies ergibt aber eine ungünstige Belastung der Feder und eine
Gefährdung des Messwerkes. Ferner hat man in diesem Falle keine Möglichkeit, die Nullage des Messwerkes zu kontrollieren und gegebenenfalls nachzustellen.
Diese Übelstände können bei Lichtmarkenmessgerätel1 dadurch vermieden werden, dass für mehrere Anzeigebereiche getrennte Zwischenspiegelsysteme vorgesehen sind, so dass das von dem Messwerkspiegel zurückgeworfene Lichtstrahlenbündel je nach der Grösse des Messwerkausschlages über das eine oder andere der Zwischenspiegelsysteme auf die Anzeigeskala geworfen wird. Man kann dann den einen dieser Anzeigebereich z. B. in die Nähe des Nullpunktes legen, so dass man auf diese Weise die Nullage jederzeit bequem beobachten und gegebenenfalls nachstellen kann.
Ausserdem ist das Messwerk in diesem Falle mit normalen, nicht vorgespannten Federn oder Aufhängebändern versehen, und das Messwerk kann durch das Ansehlagen in der Nähe des Nullpunktes nicht beschädigt werden. Im übrigen können die Spiegel so angeordnet werden, dass beliebige Teile des Gesamtmessbereiches herausgegriffen und zur Ablesung herangezogen werden.
Bei einem Lichtmarkenmessinstrument ist eine Anordnung bekannt geworden, wobei je ein
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die Skala über die entsprechend gefärbten Zwischenspiegel farbige Marken erseheinen, die das Unterbzw. Überschreiten des zulässigen Wertes anzeigen. Dabei wird der betreffende kleine Teil der Skala bei fortschreitendem Ausschlag des Messwerkes über die Zwischenspiegel in entgegengesetzter Richtung durchlaufen.
Erfindungsgemäss sind die Zwischenspiegel in der Weise angeordnet, dass das von dem Messwerkspiegel zurückgeworfene Lichtstrahlenbündel während einer vollständigen Ablenkung des Messwerkes nacheinander über die einzelnen, den betreffenden Anzeigebereichen entsprechenden Zwischenspiegel so auf die Skala geworfen wird, dass der betreffende, ausschliesslich diesem Anzeigebereich zugeordnete Teil der einzigen Skala jedesmal in der gleichen Richtung durchlaufen wird.
In der Zeichnung ist ein Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Dabei ist Fig. 1 eine schematische Darstellung der Lichtzeigeranordnung und Fig. eine Ansicht des entsprechenden Messgerätes.
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Mit 1 ist eine Lichtquelle bezeichnet und mit 2 der Drehpunkt des nicht gezeichneten Messwerkspiegels. Ein von der Lichtquelle 1 ausgehender Lichtstrahl trifft den Messwerkspiegel in an sich bekannter Weise über eine Blende 3 und eine Linse 4 und wird von dem Messwerkspiegel, je nach dessen Stellung innerhalb eines Winkels 2α zurückgeworfen, wobei a der Ausschlagwinkel des Messwerkes ist. Wenn die Nullage des Messwerkes sich wie üblich in der Nähe des äussersten Ausschlages nach links befindet, so ist ein Zwischenspiegel 5 so angeordnet, dass er den Lichtstrahl 2-5 in dieser Lage auf einen zweiten Zwischenspiegel 6 wirft.
Dieser ist so angeordnet, dass er den Lichtstrahl 5-6 so zurückwirft, dass er die linke Seite der Skala 7 in dem mit Null bezeichneten Punkt trifft. Dort erscheint also eine Lichtmarke als Bild der Blende 3, wenn sich das Messwerk in der Nullage befindet.
In ähnlicher Weise sind auf der rechten Seite zwei Zwischenspiegel 5'und 6'angeordnet. Ein unter dem Winkel a von der Mitte nach rechts gerichteter von dem Messwerkspiegel ausgehender Lichtstrahl trifft die Skala nach Reflexion an den Spiegeln 5'und 6'im Punkte A. Eine Ablesung ist dann auf der Skala 7 nach kleineren Messwerten nur bis zu einem Ausschlagwinkel al von der Mitte bzw. bis zu einem Punkte Al auf der Skala möglich, da bei dieser Lage der von 5'nach 6'geworfene Lichtstrahl bereits die linke Kante des Spiegels 6'erreicht hat. Die Spiegel sind zweckmässig so gerichtet, dass der von dem Messwerkspiegel ausgehende Lichtstrahl, soweit er in dem Zwischenbereich keinen der Spiegel 5 oder 5'trifft, auch keine Lichtmarke auf der Skala 7 entwirft.
Eine solche entsteht nur in der Nähe des Nullpunktes zu dessen Kontrolle und in dem Bereich Al.... A entsprechend einem Mess- werkausschlagwinkel α-α1.
In Fig. 2 ist das Äussere eines Lichtmarkeninstrumentes dargestellt, bei dem Spiegelanordnungen
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einer zum Beobachten der etwa unter 45'geneigten Skalenfläche 9, die eine entsprechende Einteilung trägt, dienenden Öffnung.
Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel ist ausser dem zur Kontrolle des Nullpunktes dienen-
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