AT158506B - Elastisches Schubgelenk. - Google Patents

Elastisches Schubgelenk.

Info

Publication number
AT158506B
AT158506B AT158506DA AT158506B AT 158506 B AT158506 B AT 158506B AT 158506D A AT158506D A AT 158506DA AT 158506 B AT158506 B AT 158506B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
shell
joint
elastic
elastic sliding
sliding joint
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Clemens August Voigt
Original Assignee
Clemens August Voigt
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Clemens August Voigt filed Critical Clemens August Voigt
Application granted granted Critical
Publication of AT158506B publication Critical patent/AT158506B/de

Links

Landscapes

  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elastisches   Schubgelenk.   



   Es sind bereits elastische Gelenke für Kardanwellenleitungen bekannt, die aus einem metallischen Kugelgelenk bestehen. Derartige Gelenke sind aber schwierig herzustellen und sie müssen geschmiert werden. Man hat daher diese Gelenke als elastische   Sehubgelenke   ausgebildet, ohne indessen zu erreichen, dass von dem Kugelgelenk der gleiche Verdrehungswinkel gefordert wird, so dass die elastischen Gelenke rasch zerstört werden. Man hat in der Erkenntnis, dass das elastische Kugelgelenk als besonders geeignet erscheint, dieses als elastisches Doppelschubgelenk ausgebildet.

   Zweck der vorliegenden Erfindung ist es nun, das elastische Doppelschubgelenk dadurch zu vereinfachen, dass das für die Einkleidung von Kardanwellen dienende Gelenk aus Metallschale von gleichachsiger kegeliger Form besteht, wobei die dem Drehpunkt des Kardangelenkes näher liegende, am festen Teil des Fahrzeuges, z. B. seinem Rahmen, befestigte Schale einen kleineren Kegelwinkel besitzt als die vom Drehpunkt entfernter liegende mit dem schwingenden Fahrzeugteil, z. B. dem Kardanrohr, verbundene Schale. 



   Damit ist aber auch schon das gewünschte Ziel der Vereinfachung bei durchaus befriedigender Zweckerfüllung erreicht. 



   Indem es nunmehr möglich ist, die innere Metallschale des elastischen Gelenkes mit dem festen, die äussere mit dem schwingenden Teil zu verbinden, entfällt auch jedwede   Beschränkung   hinsichtlich der zwischen den beiden Schalen noch ausführbaren Gummistärke. Diese wird also mit   Rücksicht-auf   die in der Ebene quer zur Fahrtrichtung   gewünschte   Nachgiebigkeit bestimmt und kann zur Erzielung gleicher spezifischer Drehungsbeanspruchung gegen die Achse zu so abnehmen, dass die verlängert gedachten Kegelspitzen der   Innensehale   des Gummikörpers und der Aussenschale in einem Punkt zusammenfallen. 



   Auch die Nachgiebigkeit des Gelenkes in der in Fahrtrichtung liegenden senkrechten Ebene ist infolge des grösseren Kegelwinkel der äusseren Metallschale in ausreichendem Masse gesichert. Bei einer Beanspruchung des Gelenkes in dieser Ebene wird der Gummi nur ganz wenig gedrückt und seine Nachgiebigkeit ist vorzugsweise durch die auftretende Schubbeanspruchung bedingt. Die Aufnahme der axialen Stösse kann beliebig weich oder hart gehalten werden. 



   Ein in Wirkung und Güte durchaus   gleichwertiges   Gelenk kann man auch dadurch erhalten, dass die kegeligen Metallschale durch exzentrisch, aber symmetrisch zueinander liegende, teilkugelförmig ausgebildete ersetzt sind, wobei der Mittelpunkt der Innenschale grösserer Krümmung mit dem Drehpunkt des Gelenkes zusammenfällt, während der Mittelpunkt der Aussenschale kleinerer Krümmung ausserhalb des Drehpunktes in die Wellenachse zu liegen kommt. 



   Statt der teilkugelförmigen Schale können selbstverständlich auch solche verwendet werden, deren Erzeugende ein Teil einer Ellipse, Parabel oder Hyperbel ist. Bei all den auf solche Weise ausgebildeten Gelenken kann der zwischengeschaltete Gummikörper im wesentlichen die Bedingung gleicher spezifischer Drehungsbeanspruchung erfüllen, zumal dann, wenn die vervollständigt gedachten inneren und äusseren Metallschale sich in einem in der Wellenachse liegenden Scheitelpunkt berühren. 



   Die Erfindung sei nachstehend an Hand der Zeichnungen in ihrem Aufbau erläutert. Es bedeuten Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine beispielsweise Anordnung des Gelenkes, Fig. 2 und 3 zwei sehemaische Darstellungen von Sonderausführungen der Erfindung. 



   Die Wellenabschnitte 1 und 2 stellen zusammen mit der Kupplung 3 einen Teil der nachgiebigen Wellenleitung dar. Die Kupplung wird von einem elastischen Gelenk zum Teil umhüllt, das aus zwei hohlkegelig gestalteten, gleichachsig liegenden Metallschale 21 und 22 besteht, zwischen denen der
Gummikörper 23 festhaftend angeordnet ist. Die innere Schale 21 ist nach aussen zu einem Flansch 24 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 aufgebogen und gemeinsam mit dem Schirm 25 über Schrauben 26 an dem Fahrzeugrahmen 27 befestigt. Der Schirm 25 hüllt das Gelenk mit Spiel ein und   schützt   es vor Öl und Schmutz. 



   Auch die Schale 22 ist an ihrem Ende zu einem Ring 28 aufgebogen und über den aufgenieteten   Winkelflansssh 14   und den Scheibenflansch 15 mit dem beweglichen Kardanrohr 10 verbunden. 



   Die Wirkungsweise des Gelenkes ist bereits erläutert und durch die Zeichnung leicht verständlich. 



   In Fig. 2 ist schematisch ein Gelenk mit kegeligen Schalen 21 und 22 dargetellt. Wie ersichtlich, schneiden sich die verlängerten Erzeugenden der Kegelschale in einem Punkt A, wodurch eine gleichmässige spezifische Beanspruchung des Gummikegels 23 bei Drehung erreicht ist. Fig. 3 zeigt eine weitere schematische Ausführung des Gelenkes mittels   teillmgelförmiger   Schalen 29 und   30,   deren gestrichelt gezeichnete Abschnitte sich in einem Scheitelpunkt B berühren. Bei geeigneter Wahl der   Schalenkrümmungen   kann man auch in diesem Falle eine im wesentlichen gleiche spezifische Beanspruchung des Gummikörpers 23 bei axialer Verdrehung erreichen. 



   Es ist gleichgültig, welche Metallschale mit dem festen und welche mit dem schwingenden Teil verbunden wird. Schliesslich kann die Anordnung auch so getroffen sein, dass mehrere Gummiblöcke parallel geschaltet werden. Dies wird sich dann besonders vorteilhaft auswirken, wenn bei kleiner Bauhöhe auch eine genügende Härte des Gelenkes gefordert werden muss. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elastisches   Sehubgelenk,   bestehend aus zwischen Metallteilen festhaftend angeordneten   Gummikörpern, für   die Einkleidung von Kardanwellen an Fahrzeugen aller Art, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallsehalen des Gelenkes von gleichachsiger kegeliger Form sind, wobei die dem Drehpunkt des Kardangelenkes näher liegende, am festen Teil des Fahrzeuges, z. B. seinem Rahmen, befestigte Schale einen kleineren Kegelwinkel besitzt als die vom Drehpunkt entfernter liegende, mit dem schwingenden Fahrzeugteil, z. B. dem Kardanrohr, verbundene Schale.

Claims (1)

  1. 2. Elastisches Sehubgelenk nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallsehalen als exzentrisch, aber symmetrisch zueinander liegende Kugelabschnitte ausgebildet sind, wobei der Mittelpunkt der inneren Schale grösserer Krümmung mit dem Drehpunkt des Gelenkes zusammenfällt, während der Mittelpunkt der äusseren Schale kleinerer Krümmung ausserhalb des Drehpunktes in der Wellenachse liegt.
    3. Elastisches Schubgelenk nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die verlängert gedachten Kegelspitzen der Innenschale des Gummikörpers und der Aussenschale in einem Punkt zusammenfallen.
    4. Elastisches Schubgelenk nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die vervollständigt gedachten inneren und äusseren gekrümmten Metallschale sieh in der Wellenachse berühren.
AT158506D 1937-12-14 1937-12-14 Elastisches Schubgelenk. AT158506B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT158506T 1937-12-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT158506B true AT158506B (de) 1940-04-25

Family

ID=3649860

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT158506D AT158506B (de) 1937-12-14 1937-12-14 Elastisches Schubgelenk.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT158506B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2139717A1 (de) Kupplung zur verbindung der enden eines rohres und einer stange
DE3736516A1 (de) Gabel fuer kardangelenke
AT158506B (de) Elastisches Schubgelenk.
DE1811959C3 (de) Zugentlastete Balgenverbindung
DE2034584A1 (de) Flexible Kupplung zur Verbindung von nicht fluchtenden Wellen
DE2143309A1 (de) Flexible Kupplung zur Verbindung von nichtfluchtenden Wellen
CH397344A (de) Drehelastische Welle, insbesondere Gelenkwelle
DE939770C (de) Vibrator
AT154317B (de) Aus Gummi und mit diesem durch Adhäsivhaftung verbundenem Metall bestehender Gummi-Metallbauteil.
DE1816960U (de) Torsionsfeder.
AT20207B (de) Biegsame Welle.
DE710442C (de) Elastisches Gelenk, insbesondere fuer die Antriebswellen von Kraftfahrzeugen
DE6930864U (de) Zentrierlager
DE2262026C3 (de) Axialkolbenmaschine
DE877109C (de) Lagerung einer vorzugsweise durch mehrere Motoren angetriebenen Luftschraubenwelle
AT239009B (de) Drehelastische, längenveränderliche Welle, insbesondere Gelenkwelle
DE637176C (de) Gelenk zum Verbinden zweier gegeneinander geneigten Wellen, insbesondere fuer den Lenkradantrieb
DE642987C (de) Als Ganzes einzubauendes elastisches Gelenk
DE370826C (de) Abstuetzung der die Treibraederachse mit dem abgefederten Gestell verbindenden Schubstange am Gestell von Kraftfahrzeugen
AT104170B (de) Reibungs-Stoßdämpfer für Fahrzeuge.
DE1066811B (de)
AT215225B (de) Zentriervorrichtung für die Gummielemente von Gelenkwellen od. dgl.
DE1028836B (de) Elastische Lagerung fuer schnell rotierende Teile, insbesondere fuer Waescheschleuder- aggregate mit senkrechter Welle
AT114229B (de) Einachsiges Drehgelenk für Rohre oder Schläuche.
AT105119B (de) Einachsiges Drehgelenk für Rohre und Schläuche.