AT15828U1 - Schmiermittelaufnahme für einen kältemittelkompressor und kältemittelkompressor - Google Patents
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Abstract
Schmiermittelaufnahme (1) zur vertikalen Förderung von Schmiermittel mittels einer Kurbelwelle (2) eines Kältemittelkompressors (3), die Schmiermittelaufnahme (1) umfassend zumindest einen rotationssymmetrischen, hülsenförmigen Aufnahmeabschnitt (4) zur Aufnahme von Schmiermittel, wobei die Längsachse (8) des Aufnahmeabschnittes (4) koaxial mit einer Längsachse der Kurbelwelle (2) des Kältemittelkompressor (3) anordenbar ist, sowie zumindest einen an den Aufnahmeabschnitt (4) anschließenden Endbereich (5), welcher den Aufnahmeabschnitt (4) bis auf eine Eintrittsöffnung (6) verschließt, wobei die Eintrittsöffnung (6) den Eintritt von Schmiermittel aus einem Schmiermittelsumpf (7) des Kältemittelkompressors (3) in den Aufnahmeabschnitt (4) der zumindest abschnittsweise in den Schmiermittelsumpf (7) ragenden Schmiermittelaufnahme (1) ermöglicht, wobei eine Projektion (18) des Endbereiches (5) entlang der Längsachse (8) des Aufnahmeabschnittes (4) bezüglich Rotation um den Schnittpunkt (19) der Längsachse (8) des Aufnahmeabschnittes (4) mit dem Endbereich (5) aufgrund der Eintrittsöffnung (6) asymmetrisch ausgebildet ist, um eine kontinuierliche Förderung von Schmiermittel zu gewährleisten.
Description
Beschreibung
SCHMIERMITTELAUFNAHME FÜR EINEN KÄLTEMITTELKOMPRESSOR UND KÄLTEMITTELKOMPRESSOR
GEBIET DER ERFINDUNG [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schmiermittelaufnahme zur vertikalen Förderung von Schmiermittel mittels einer Kurbelwelle eines Kältemittelkompressors, die Schmiermittelaufnahme umfassend zumindest einen rotationssymmetrischen, hülsenförmigen Aufnahmeabschnitt zur Aufnahme von Schmiermittel, wobei die Längsachse des Aufnahmeabschnittes koaxial mit einer Längsachse der Kurbelwelle des Kältemittelkompressor anordenbar ist, sowie zumindest einen an den Aufnahmeabschnitt anschließenden Endbereich, welcher den Aufnahmeabschnitt bis auf eine Eintrittsöffnung verschließt, wobei die Eintrittsöffnung den Eintritt von Schmiermittel aus einem Schmiermittelsumpf des Kältemittelkompressors in den Aufnahmeabschnitt der zumindest abschnittsweise in den Schmiermittelsumpf ragenden Schmiermittelaufnahme ermöglicht.
[0002] Außerdem betrifft die Erfindung einen Kältemittelkompressor mit einem hermetisch kapselbaren Kompressorgehäuse, einer in einem Gehäuseinneren des Kompressorgehäuses angeordneten elektrischen Antriebseinheit, umfassend einen Rotor und einen Stator, einer mit dem Rotor drehtest verbundenen Kurbelwelle, sowie mit einer in dem Gehäuseinneren angeordneten Kolben-Zylinder-Einheit, welche einen beweglich in einem Zylinder der KolbenZylinder-Einheit gelagerten Kolben umfasst, welcher zur Verdichtung von Kältemittel von der Kurbelwelle antreibbar ist.
STAND DER TECHNIK [0003] Bei Kältemittelkompressoren der eingangs beschriebenen Art ist die Sicherstellung einer ausreichenden Schmierung sämtlicher beweglicher Bauteile von besonderer Bedeutung. Zu diesem Zweck kann es vorgesehen sein, dass Schmiermittel, welches sich in einem einen Bodenbereich des Kompressorgehäuses bedeckenden Schmiermittelsumpf sammelt, über die Kurbelwelle in Richtung des Zylinders gefördert wird.
[0004] Dazu ist oftmals eine hülsenförmige Schmiermittelaufnahme vorgesehen, welche drehtest mit der Kurbelwelle verbunden und koaxial mit dieser angeordnet ist und mit einem Endabschnitt in den Schmiermittelsumpf hinein ragt. Schmiermittel, welches durch eine Eintrittsöffnung aus dem Schmiermittelsumpf in einen Aufnahmeabschnitt der Schmiermittelaufnahme eingedrungen ist, wird aufgrund der Rotation der Schmiermittelaufnahme - welche durch Rotation der Kurbelwelle hervorgerufen wird - in einen Paraboloidform gezwungen, wobei sich das Paraboloid entlang der Innenwand der Schmiermittelaufnahme und entlang der Innenwand der Kurbelwelle ausbildet.
[0005] Eine maximale Steighöhe, auf die das sich im Aufnahmeabschnitt der Schmiermittelaufnahme befindende Schmiermittel auf diese Weise angehoben werden kann, wird naturgemäß im Bereich des lichten Innendurchmessers der Kurbelwelle erreicht und hängt vom Quadrat der Rotationsgeschwindigkeit der Schmiermittelaufnahme sowie vom Quadrat des lichten Innenradius der Kurbelwelle bzw. der Schmiermittelaufnahme ab.
[0006] Bei entsprechender Wahl der Fertigungsparameter (beispielsweise lichter Innenradius der Kurbelwelle, Höhe der Austrittsbohrungen) und Prozessparameter (beispielsweise Rotationsgeschwindigkeit der Kurbelwelle, Viskosität des Schmiermittels) ist es somit möglich, das Schmiermittel vom Boden des Kompressorgehäuses mittels der Schmiermittelaufnahme über die Kurbelwelle des Kompressors zu den Auflagestellen des Hauptlagers der Kurbelwelle, dem Kurbelzapfen und der Pleuelstange des Kältemittelkompressors zu fördern.
[0007] Üblicherweise kommt es bei dem Einsatz solcher Vorrichtungen jedoch zur Ausbildung von Gasblasen innerhalb der Schmiermittelaufnahme und/oder im Bereich der Eintrittsöffnung /12
AT15 828U1 2018-07-15 österreichisches patentamt und/oder innerhalb des gesamten Schmiermittelfördersystems (also im Bereich zwischen Schmiermittelsumpf und den zu schmierenden Bauteilen, in welchem sich Schmiermittel befindet), welche Gasblasen für das zeitweise Aussetzen des Schmiersystems verantwortlich sind. Weiters können diese Gasblasen zu Schwankungen der vertikalen Position des unteren Scheitelpunktes des Paraboloids führen. Wenn dieser Scheitelpunkt in den Bereich der Eintrittsöffnung absinkt, kann dies zur Unterbrechung des Schmiermittelfördersystems und somit zum Zusammenbrechen der Paraboloidform des Schmiermittels innerhalb der Schmiermittelaufnahme bzw. der Kurbelwelle führen.
[0008] Durch die Störung des Schmiermittelfördersystems kommt es zu Schwankungen in der Ölförderung aus dem Kurbelzapfen. Im Extremfall, welcher in einem Aussetzen der Ölförderung besteht, laufen alle bewegten Teile ohne Schmierung, wodurch der Kompressor innerhalb kürzester Zeit ausfällt.
AUFGABE DER ERFINDUNG [0009] Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Schmiermittelaufnahme - und in weiterer Folge auch einen Kältemittelkompressor mit einer erfindungsgemäßen Schmiermittelaufnahme - vorzusehen, wobei ein dauerhafter Verschluss der Eintrittsöffnung durch Bildung von Gasblasen im Bereich der Schmiermittelaufnahme bzw. Eintrittsöffnung vermieden werden kann.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG [0010] Diese Aufgabe wird bei einer erfindungsgemäßen Schmiermittelaufnahme zur vertikalen Förderung von Schmiermittel mittels einer Kurbelwelle eines Kältemittelkompressors, die Schmiermittelaufnahme umfassend zumindest einen rotationssymmetrischen, hülsenförmigen Aufnahmeabschnitt zur Aufnahme von Schmiermittel, wobei die Längsachse des Aufnahmeabschnittes koaxial mit einer Längsachse der Kurbelwelle des Kältemittelkompressors anordenbar ist, sowie umfassend zumindest einen an den Aufnahmeabschnitt anschließenden Endbereich, welcher den Aufnahmeabschnitt bis auf eine Eintrittsöffnung verschließt, wobei die Eintrittsöffnung den Eintritt von Schmiermittel aus einem Schmiermittelsumpf des Kältemittelkompressors in den Aufnahmeabschnitt der zumindest abschnittsweise in den Schmiermittelsumpf ragenden Schmiermittelaufnahme ermöglicht, gelöst, indem der Endbereich der Schmiermittelaufnahme bezüglich Rotation um die Längsachse des Aufnahmeabschnittes aufgrund der Eintrittsöffnung asymmetrisch ausgebildet ist.
[0011] Konkret soll eine Projektion des Endbereiches entlang der Längsachse des Aufnahmeabschnittes bezüglich Rotation um den Schnittpunkt der Längsachse des Aufnahmeabschnittes mit dem Endbereich aufgrund der Eintrittsöffnung asymmetrisch ausgebildet sein, da durch eine solche asymmetrische Ausbildung der dauerhafte Verschluss der Eintrittsöffnung durch Bildung von Gasblasen im Bereich der Schmiermittelaufnahme bzw. Eintrittsöffnung vermieden werden kann. Zwar kann es grundsätzlich nach wie vor dazu kommen, dass die Eintrittsöffnung der Schmiermittelaufnahme kurzzeitig durch eine Gasblase verschlossen wird, allerdings führt die erfindungsgemäße Schmiermittelaufnahme dazu, dass die Eintrittsöffnung in einem solchen Fall bereits nach kürzester Zeit, etwa nach maximal 2 Sekunden, wieder freigegeben wird und somit ein dauerhafter Verschluss verhindert werden kann.
[0012] Insbesondere ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Asymmetrie bezüglich zweidimensionaler Rotation der Projektion des Endbereiches um den Schnittpunkt der Längsachse mit dem Endbereich aufgrund der Eintrittsöffnung zu Stande kommt. Dies kann einerseits dadurch erreicht werden, indem die Eintrittsöffnung vollständig außerhalb des Rotationszentrums des Endbereiches liegt - und somit den Schnittpunkt zwischen der Längsachse des Aufnahmeabschnittes und dem Endbereich nicht einschließt. In einem solchen Fall ist also die relative Anordnung der Eintrittsöffnung bezogen auf den Schnittpunkt der Längsachse des Aufnahmeabschnittes mit dem Endbereich für die geforderte Asymmetrie der Projektion des Endbereiches entlang der Längsachse verantwortlich, da eine Abbildung der Projektion des
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Endbereiches auf sich selbst aufgrund der exzentrisch angeordneten Eintrittsöffnung nicht durch Rotation um einen Winkel ungleich 360° erreicht werden kann. Andererseits kann diese Asymmetrie jedoch auch erreicht werden, wenn die Eintrittsöffnung im Bereich des Rotationszentrums des Endbereiches liegt und als solche den Schnittpunkt zwischen der Längsachse des Aufnahmeabschnittes und dem Endbereich einschließt. In diesem Fall wird die geforderte Asymmetrie des Endbereiches durch die Form der Eintrittsöffnung erreicht, da die Form der Eintrittsöffnung verhindert, dass eine Abbildung der Projektion des Endbereiches auf sich selbst durch Rotation um einen Winkel ungleich 360° resultieren kann. Es hat sich gezeigt, dass bei Verwendung der erfindungsgemäßen Schmiermittelaufnahme die Entstehung von den Schmiermittelfluss unterbrechenden Gasblasen im Bereich der Eintrittsöffnung effektiv verhindert und eine weitestgehend kontinuierliche Förderung von Schmiermittel zu den zur Schmierung vorgesehenen Stellen sichergestellt werden kann. Zwar können sich auch bei der Verwendung der erfindungsgemäßen Schmiermittelaufnahme noch immer Gasblasen im Bereich des Schmiermittelfördersystems ausbilden, welche unter gewissen Umständen auch so weit absinken und schließlich aus der Schmiermittelaufnahme über die Eintrittsöffnung in den Schmiermittelsumpf austreten können, sodass sie die Eintrittsöffnung kurzzeitig, etwa für einige Zehntelsekunden, maximal für 2 Sekunden, verschließen; allerdings sind solche Gasblasen aufgrund der asymmetrischen Anordnung der Eintrittsöffnung im Endbereich der Schmiermittelaufnahme und/oder aufgrund der Form der Eintrittsöffnung selbst ebenfalls asymmetrisch unter Rotationen um die Längsachse (im oben beschriebenen Sinn) und somit derart instabil, dass sie bereits nach kürzester Zeit abreißen und die Eintrittsöffnung nicht mehr verschließen.
[0013] Grundsätzlich können verschiedenst geformte und angeordnete Eintrittsöffnungen der Projektion des Endbereiches die geforderte Asymmetrie in Bezug auf Rotation um den Schnittpunkt der Längsachse des Aufnahmeabschnittes mit dem Endbereich der Schmiermittelaufnahme - also um den Mittelpunkt der Projektion - verleihen. Beispielsweise könnte die besagte Asymmetrie durch eine elliptische oder kreisrunde Eintrittsöffnung erreicht werden, wobei der Mittelpunkt einer kreisrunden Eintrittsöffnung nicht mit dem Schnittpunkt der Längsachse des Aufnahmeabschnittes mit dem Endbereich der Schmiermittelaufnahme zusammen fallen darf.
[0014] Auf besonders einfache und kostensparende Weise kann die erforderliche Asymmetrie der Eintrittsöffnung bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schmiermittelaufnahme erreicht werden, indem die Eintrittsöffnung die Form eines Langlochs aufweist. Der Mittelpunkt des Langlochs kann dabei entweder mit dem Schnittpunkt der Längsachse des Aufnahmeabschnittes mit dem Endbereich der Schmiermittelaufnahme zusammen fallen, oder von diesem versetzt sein. In beiden Fällen wird die geforderte Asymmetrie erreicht, da die Projektion des Endbereiches entlang der Längsachse des Aufnahmeabschnittes bezüglich Rotation um den Schnittpunkt der Längsachse des Aufnahmeabschnittes mit dem Endbereich aufgrund des Langlochs asymmetrisch ist. FIG. 2 zeigt eine erfindungsgemäße Schmiermittelaufnahme mit einem Langloch, dessen Mittelpunkt nicht mit dem genannten Schnittpunkt zusammen fällt.
[0015] Dabei hat sich herausgestellt, dass die Realisierung der erfindungsgemäßen Eintrittsöffnung als Langloch besonders vorteilhaft hinsichtlich des Eintritts von Schmiermittel aus dem Schmiermittelsumpf in den Aufnahmeabschnitt bzw. hinsichtlich der Vermeidung dauerhafter Verschlüsse der Eintrittsöffnung durch Gasblasen anzusehen ist.
[0016] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Schmiermittelaufnahme kann ein fluiddynamisch optimales Einschaufeln von Schmiermittel aus dem Schmiermittelsumpf in den Aufnahmeabschnitt der Schmiermittelaufnahme erreicht werden, indem das Langloch beidseitig halbkreisförmig begrenzt ist und die Längsseite des Langlochs größer als der Radius der halbkreisförmigen Begrenzungen ist.
[0017] Um die Fertigung eines solchen Langloches zu erleichtern, ist es bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Schmiermittelaufnahme vorgesehen, dass die Länge der Längsseite des Langlochs zwischen dem einfachen und dem doppelten Wert des Radius der halbkreisförmigen Begrenzungen liegt.
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Patentamt [0018] Dabei bezeichnen die Längsseiten jene Seiten des Langlochs, welche gerade und parallel zueinander verlaufen. Die Gesamtlänge des Langlochs setzt sich zudem aus der Länge der
Längsseite plus zwei Radien der halbkreisförmigen Begrenzungen zusammen.
[0019] Aus fertigungstechnischer Sicht ergeben sich Vorteile, wenn die Eintrittsöffnung ihren Ursprung im Rotationszentrum des Endbereiches der Schmiermittelaufnahme hat. Die notwendige Form einer solchen, den Schnittpunkt zwischen der Längsachse des Aufnahmeabschnittes und dem Endbereich einschließenden Eintrittsöffnung, welche Form zur geforderten Asymmetrie der besagten Projektion des Endbereiches führt, kann in diesem Fall auf einfache Weise durch Nachbearbeitung der Kontur der Eintrittsöffnung verliehen werden. Ausgehend von einer kreisrunden, zentral angeordneten Bohrung kann dadurch eine Eintrittsöffnung beliebiger Form geschaffen werden, welche die Bedingung der geforderten Asymmetrie zu erfüllen im Stande ist.
[0020] Demnach ist es bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schmiermittelaufnahme vorgesehen, dass die Eintrittsöffnung die Längsachse umschließend in dem Endbereich angeordnet ist. Die notwendige Asymmetrie der Projektion des Endbereiches in Bezug auf Rotationen um den Schnittpunkt zwischen der Längsachse des Aufnahmeabschnittes und dem Endbereich kann dabei in einem solchen Fall durch nichtkreisrunde Ausbildung der Umfangsform der Eintrittsöffnung oder durch entsprechenden Versatz eines Mittelpunkts einer kreisrunden Eintrittsöffnung von der Längsachse erreicht werden.
[0021] Da die Größe und Form der Eintrittsöffnung von Einfluss auf das sich im Aufnahmeabschnitt der Schmiermittelaufnahme bei Rotation ausbildende Paraboloid ist, müssen diese Parameter mit Bedacht gewählt werden. Als besonders vorteilhaft hat es sich bei einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Schmiermittelaufnahme herausgestellt, wenn die Größe der Eintrittsöffnung zwischen 5 und 30 Prozent, vorzugsweise zwischen 10 und 25 Prozent, besonders bevorzugt zwischen 15 und 20 Prozent der lichten Querschnittsfläche des Aufnahmeabschnittes beträgt. Dadurch kann sich innerhalb des Aufnahmeabschnittes eine besonders vorteilhafte Paraboloidform ausbilden.
[0022] Um das sich im Aufnahmeabschnitt der Schmiermittelaufnahme befindliche Schmiermittel unter Ausnutzung der Rotation der Kurbelwelle im Inneren derselben in Richtung Zylinder fördern zu können, darf das sich ausbildende Rotations-Paraboloid an den inneren Mantelflächen der Schmiermittelaufnahme und der Kurbelwelle möglichst nicht gestört werden.
[0023] Um einen möglichst ununterbrochenen Übergang zwischen dem Aufnahmeabschnitt der Schmiermittelaufnahme und der Kurbelwelle zu ermöglichen, ist es bei einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schmiermittelaufnahme vorgesehen, dass die Schmiermittelaufnahme einen an den Aufnahmeabschnitt anschließenden Befestigungsabschnitt (16) aufweist, um die Schmiermittelaufnahme an der Kurbelwelle zu befestigen. Ohne Beeinträchtigung der Allgemeinheit kann mittels dieses Befestigungsabschnittes ebenfalls eine Befestigung der Schmiermittelaufnahme an einem mit der Kurbelwelle drehtest verbundenem Rotorerzielt werden.
[0024] Eine Aufgabe der Erfindung wird auch in einem Kältemittelkompressor mit einem hermetisch kapselbaren Kompressorgehäuse, einer in einem Gehäuseinneren des Kompressorgehäuses angeordneten elektrischen Antriebseinheit, umfassend einen Rotor und einen Stator, einer mit dem Rotor drehtest verbundenen Kurbelwelle, sowie mit einer in dem Gehäuseinneren angeordneten Kolben-Zylinder-Einheit, welche einen beweglich in einem Zylinder der KolbenZylinder-Einheit gelagerten Kolben umfasst, welcher zur Verdichtung von Kältemittel von der Kurbelwelle antreibbar ist, gelöst, indem der Kältemittelkompressor eine erfindungsgemäße Schmiermittelaufnahme aufweist, um Schmiermittel aus einem in einem Bodenbereich des Kompressorgehäuses ausgebildeten Schmiermittelsumpf über die Kurbelwelle zur KolbenZylinder-Einheit zu fördern, wobei die Schmiermittelaufnahme drehtest mit der Kurbelwelle verbunden ist.
[0025] Durch die Verwendung einer erfindungsgemäßen Schmiermittelaufnahme in einem
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AT15 828U1 2018-07-15 österreichisches patentamt hermetisch kapselbaren Kältemittelkompressor - insbesondere durch die asymmetrische Ausbildung des Endbereiches der Schmiermittelaufnahme in Bezug auf Rotationen der Projektion des Endbereiches um den Schnittpunkt zwischen der Längsachse des Aufnahmeabschnittes und dem Endbereich - kann eine im Vergleich zu herkömmlichen, also symmetrischen, Schmiermittelaufnahmen verbesserte Schmierung aller zur Schmierung vorgesehenen Komponenten des Kältemittelkompressors sichergestellt werden, da der dauerhafte Verschluss der Eintrittsöffnung durch Bildung von Gasblasen im Bereich der Schmiermittelaufnahme bzw. Eintrittsöffnung vermieden und der Einfluss von Schwankungen des unteren Scheitelpunktes des Paraboloids auf das gesamte Schmiermittelfördersystem reduziert werden kann.
[0026] Aufgrund des bei betriebsmäßiger Verwendung der Schmiermittelaufnahme ständigen Schmiermittelflusses aus dem Aufnahmeabschnitt in die Kurbelwelle und aus der Kurbelwelle über Austrittsöffnungen zu den zu schmierenden Bauteilen des Kältemittelverdichters muss ein ständiger Nachschub von Schmiermittel in den Aufnahmeabschnitt der Schmiermittelaufnahme sichergestellt werden.
[0027] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kältemittelkompressors ist es zu diesem Behüte vorgesehen, dass der Endbereich der Schmiermittelaufnahme zumindest abschnittsweise in den Schmiermittelsumpf ragt, sodass die Eintrittsöffnung innerhalb des Schmiermittelsumpfes angeordnet ist, um ein Eintreten von Schmiermittel aus dem Schmiermittelsumpf in den Aufnahmeabschnitt der Schmiermittelaufnahme zu ermöglichen.
[0028] Um die Ausbildung der Paraboloidform des Schmiermittels in dem Aufnahmeabschnitt zu begünstigen, ist es bei einer anderen besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kältemittelkompressors vorgesehen, dass die Schmiermittelaufnahme mittels des Befestigungsabschnittes an einem von der Kolben-Zylinder-Einheit abgewandten Endabschnitt der Kurbelwelle und/oder an dem Rotor befestigt ist.
[0029] Insbesondere kann es vorgesehen sein, dass ein Innendurchmesser des Aufnahmeabschnittes der Schmiermittelaufnahme mit einem lichten Innendurchmesser der Kurbelwelle übereinstimmt und dass der Befestigungsabschnitt der Schmiermittelaufnahme außen auf den Endabschnitt der Kurbelwelle aufgeschoben ist, sodass ein kontinuierlicher Übergang zwischen dem Aufnahmeabschnitt der Schmiermittelaufnahme und der Kurbelwelle sichergestellt ist.
KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN [0030] Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Die Zeichnungen sind beispielhaft und sollen den Erfindungsgedanken zwar darlegen, ihn aber keinesfalls einengen oder gar abschließend wiedergeben.
[0031] Dabei zeigt:
[0032] Fig. 1 [0033] Fig. 2 [0034] Fig. 3 eine erfindungsgemäße Schmiermittelaufnahme die Schmiermittelaufnahme aus Fig. 1 entlang ihrer Längsachse betrachtet einen erfindungsgemäßen Kältemittelkompressor mit einer erfindungsgemäßen Schmiermittelaufnahme
WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG [0035] Fig. 1 zeigt eine Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Schmiermittelaufnahme
1. Die Schmiermittelaufnahme 1 ist aus mehreren hülsenförmigen Abschnitten mit jeweils konstantem Durchmesser aufgebaut, wobei die Übergänge zwischen diesen Abschnitten konstanten Durchmessers in der gezeigten Ausführungsvariante kontinuierlich verlaufen, aber ohne Beeinträchtigung der Allgemeinheit auch diskret, also etwa stufenförmig verlaufend, ausgebildet sein können.
[0036] Die Schmiermittelaufnahme 1 umfasst einen Befestigungsabschnitt 16 zur Befestigung der Schmiermittelaufnahme 1 an einer Kurbelwelle 2 oder an einem Rotor 11 eines Kältemittel5/12
AT15 828U1 2018-07-15 österreichisches patentamt kompressors 3 (siehe Fig. 3), sowie einen an den Befestigungsabschnitt 16 anschließenden, einen im Vergleich mit dem Befestigungsabschnitt 16 verminderten Durchmesser aufweisenden
Aufnahmeabschnitt 4, welcher der Aufnahme von Schmiermittel dient.
[0037] Dieser Aufnahmeabschnitt 4 weist selbst wiederum eine zylindrische Mantelfläche auf und ist durch einen Endbereich 5 der Schmiermittelaufnahme 1 an seiner Unterseite - also an einer von dem Befestigungsabschnitt 16 abgewandten Seite - verschlossen.
[0038] Aus dem Obengesagten ergibt sich insgesamt ein hülsenförmiger Aufbau der Schmiermittelaufnahme 1, welche nach oben hin offen und nach unten hin bis auf eine Eintrittsöffnung 6 für Schmiermittel durch den Endbereich 5 abgeschlossen ist. Sowohl der Befestigungsabschnitt 16 als auch der Aufnahmeabschnitt 4 ist jeweils rotationssymmetrisch bezüglich Rotation um eine Längsachse 8 des Aufnahmeabschnittes 4.
[0039] Die Eintrittsöffnung 6 stellt im Betriebszustand der Schmiermittelaufnahme 1, in welchem die Schmiermittelaufnahme 1 koaxial mit der Kurbelwelle 2 angeordnet und drehtest mit der Kurbelwelle 2 verbunden ist, eine fluidische Verbindung zwischen einem Gehäuseinneren des Kältemittelkompressors 3 und dem Aufnahmeabschnitt 4 her.
[0040] Fig. 2 zeigt die Schmiermittelaufnahme 1 aus Fig. 1 als zweidimensionale Projektion entlang der Längsachse 8 des Aufnahmeabschnittes 4. Insbesondere die Anordnung und Form der in dem Endbereich 5 angeordneten Eintrittsöffnung 6 ist aus Fig. 2 gut ersichtlich.
[0041] Die Form der Eintrittsöffnung 6, welche im konkreten Ausführungsbeispiel als Langloch ausgebildet ist, führt dazu, dass eine Projektion 18 des Endbereiches 5 entlang der Längsachse 8 nicht mehr symmetrisch unter Rotationen um einen Schnittpunkt 19 der Längsachse 8 mit dem Endbereich 5 ist. Nur die Rotation der Projektion 18 um den Schnittpunkt 19 um einen Winkel von 360° bildet die Projektion 18 des Endbereiches 5 wieder auf sich selbst ab, sodass die Bedingung für Rotationssymmetrie, wonach zweidimensionale Objekte rotationssymmetrisch sind, wenn eine Drehung um jeden beliebigen Winkel um einen Punkt das Objekt auf sich selbst abbildet, genau nicht erfüllt ist.
[0042] Eben diese durch die Eintrittsöffnung 6 bedingte Asymmetrie des Endbereiches 5 der Schmiermittelaufnahme 1 führt dazu, dass sich im Betriebszustand der Schmiermittelaufnahme 1 - in welchem Betriebszustand die Schmiermittelaufnahme 1 drehtest mit der Kurbelwelle 2 des Kältemittelkompressors 3 verbunden und derart koaxial mit der Kurbelwelle 2 angeordnet ist, dass zumindest der Endbereich 5 abschnittsweise in einen Schmiermittelsumpf 7 des Kältemittelkompressors 3 ragt (siehe Fig. 3) - keine den Schmiermittelfluss unterbrechenden Gasblasen im Bereich der Schmiermittelaufnahme 1, insbesondere im Bereich der Eintrittsöffnung 6, ausbilden und eine kontinuierliche Schmiermittelversorgung aller zur Schmierung vorgesehenen Bauteile des Kältemittelkompressors 3 sichergestellt werden kann.
[0043] Fig. 3 zeigt eine Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Kältemittelkompressors 3, welcher in einem Kompressorgehäuse 9 eine Antriebseinheit 10, eine Kolben-ZylinderEinheit 13 sowie eine die Antriebseinheit 10 mit der Kolben-Zylinder-Einheit 13 verbindende Kurbelwelle 2 umfasst, wobei die erfindungsgemäße Schmiermittelaufnahme 1 derart koaxial und drehtest mit der Kurbelwelle 2 verbunden ist, dass die Schmiermittelaufnahme 1 zumindest abschnittsweise in den Schmiermittelsumpf 7, welcher sich in einem Bodenbereich 17 des Kompressorgehäuses 9 ausbildet, ragt.
[0044] Die Kurbelwelle 2 ist mit dem in der gezeigten Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Kältemittelkompressors 3 einen Stator 12 der Antriebseinheit 10 umgebenden Rotor 11 drehtest verbunden und wird durch die Antriebseinheit 10 in Rotation versetzt. Diese rotatorische Bewegung der Kurbelwelle 2 führt einerseits dazu, dass ein Kolben 14 der KolbenZylinder-Einheit 13 periodisch zwischen zwei Totpunkten eines Zylinders 15 hin und her bewegt wird, um Kältemittel aus dem Gehäuseinneren anzusaugen, zu verdichten und wieder auszuschieben; andererseits versetzt die rotierende Kurbelwelle 2 auch die Schmiermittelaufnahme 1 in eine Drehbewegung, welche dazu führt, dass das durch die Eintrittsöffnung 6 in den Aufnahmeabschnitt 4 gelangte Schmiermittel die Form eines Paraboloids annimmt.
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AT15 828U1 2018-07-15 österreichisches patentamt [0045] Bei entsprechender Wahl der Fertigungsparameter der Schmiermittelaufnahme 1 (insbesondere des Innendurchmessers des Aufnahmeabschnittes 4) und der Prozessparameter des Betriebszustandes des erfindungsgemäßen Kältemittelkompressors 3 (insbesondere der Rotationsgeschwindigkeit der Kurbelwelle 2) wird durch die Paraboloidform des sich in dem Aufnahmeabschnitt 4 befindenden Schmiermittels eine Steighöhe erreicht, welche eine Überleitung von Schmiermittel aus der Schmiermittelaufnahme 1 in die Kurbelwelle 2 ermöglicht.
[0046] Zur weiteren Förderung des Schmiermittels kann die Kurbelwelle entweder zumindest abschnittsweise als Hohlzylinder gefertigt sein, in welchem Fall Schmiermittel über Öffnungen in der Mantelfläche des Hohlzylinders aus der Kurbelwelle austreten und zu den zur Schmierung vorgesehenen Bauteilen des Kältemittelkompressors 3 gelangen kann; in einem solchen Fall muss die maximale Steighöhe zumindest bis zu einer ersten Öffnung in der Mantelfläche reichen. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, die Kurbelwelle 2 als Vollzylinder auszuführen und diesen mit einer exzentrischen, und in der Regel schräg nach oben verlaufenden Bohrung zu versehen, mittels welcher Bohrung die weitere Förderung des Schmiermittels erzielt wird. In diesem Fall reicht mitunter bereits eine geringere maximale Steighöhe des Schmiermittels aus, da diese lediglich eine Überleitung von Schmiermittel in die Bohrung ermöglichen und nicht die gesamte Strecke bis zu der ersten Öffnung überbrücken muss.
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BEZUGSZEICHENLISTE
9
19
9
19
Schmiermittelaufnahme
Kurbelwelle
Kältemittelkompressor
Aufnahmeabschnitt
Endbereich
Eintrittsöffnung
Schmiermittelsumpf
Längsachse
Kompressorgehäuse
Antriebseinheit
Rotor
Stator
Kolben-Zylinder-Einheit
Kolben
Zylinder
Befestigungsabschnitt
Bodenbereich
Projektion des Endbereiches Schnittpunkt Längsachse-Endbereich
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AT15 828U1 2018-07-15 österreichisches patentamt
Claims (12)
- Ansprüche1. Schmiermittelaufnahme (1) zur vertikalen Förderung von Schmiermittel mittels einer Kurbelwelle (2) eines Kältemittelkompressors (3), die Schmiermittelaufnahme (1) umfassend- zumindest einen rotationssymmetrischen, hülsenförmigen Aufnahmeabschnitt (4) zur Aufnahme von Schmiermittel, wobei die Längsachse (8) des Aufnahmeabschnittes (4) koaxial mit einer Längsachse der Kurbelwelle (2) des Kältemittelkompressor (3) anordenbar ist, sowie- zumindest einen an den Aufnahmeabschnitt (4) anschließenden Endbereich (5), welcher den Aufnahmeabschnitt (4) bis auf eine Eintrittsöffnung (6) verschließt, wobei die Eintrittsöffnung (6) den Eintritt von Schmiermittel aus einem Schmiermittelsumpf (7) des Kältemittelkompressors (3) in den Aufnahmeabschnitt (4) der zumindest abschnittsweise in den Schmiermittelsumpf (7) ragenden Schmiermittelaufnahme (1) ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, dass eine Projektion (18) des Endbereiches (5) entlang der Längsachse (8) des Aufnahmeabschnittes (4) bezüglich Rotation um den Schnittpunkt (19) der Längsachse (8) des Aufnahmeabschnittes (4) mit dem Endbereich (5) aufgrund der Eintrittsöffnung (6) asymmetrisch ausgebildet ist, um eine kontinuierliche Förderung von Schmiermittel zu gewährleisten.
- 2. Schmiermittelaufnahme (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Eintrittsöffnung (6) die Form eines Langlochs aufweist.
- 3. Schmiermittelaufnahme (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Langloch beidseitig halbkreisförmig begrenzt ist und die Längsseite des Langlochs größer als der Radius der halbkreisförmigen Begrenzungen ist.
- 4. Schmiermittelaufnahme (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Längsseite des Langlochs zwischen dem einfachen und dem doppelten Wert des Radius der halbkreisförmigen Begrenzungen liegt.
- 5. Schmiermittelaufnahme (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Eintrittsöffnung (6) die Längsachse (8) umschließend in dem Endbereich (5) angeordnet ist.
- 6. Schmiermittelaufnahme (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Größe der Eintrittsöffnung (6) zwischen 5 und 3 0 Prozent, vorzugsweise zwischen 10 und 25 Prozent, besonders bevorzugt zwischen 15 und 20 Prozent der lichten Querschnittsfläche des Aufnahmeabschnittes (4) beträgt.
- 7. Schmiermittelaufnahme (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmiermittelaufnahme (1) einen an den Aufnahmeabschnitt (4) anschließenden Befestigungsabschnitt (16) aufweist, um die Schmiermittelaufnahme (1) an der Kurbelwelle (2) zu befestigen.
- 8. Kältemittelkompressor (3) mit- einem hermetisch kapselbaren Kompressorgehäuse (9),- einer in einem Gehäuseinneren des Kompressorgehäuses (9) angeordneten elektrischen Antriebseinheit (10), umfassend einen Rotor (11) und einen Stator (12),- einer mit dem Rotor (11) drehtest verbundenen Kurbelwelle (2), sowie mit- einer in dem Gehäuseinneren angeordneten Kolben-Zylinder-Einheit (13), welche einen beweglich in einem Zylinder (15) der Kolben-Zylinder-Einheit (13) gelagerten Kolben (14) umfasst, welcher zur Verdichtung von Kältemittel von der Kurbelwelle (2) antreibbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Kältemittelkompressor (3) eine Schmiermittelaufnahme (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 aufweist, um Schmiermittel aus einem in einem Bodenbereich (17) des Kompressorgehäuses (9) ausgebildeten Schmiermittelsumpf (7) über die Kurbelwelle (2) zur Kolben-Zylinder-Einheit (13) zu fördern, wobei die Schmiermittelaufnahme (1) drehtest mit der Kurbelwelle (2) verbunden ist.
- 9/12AT15 828U1 2018-07-15 österreichisches patentamt9. Kältemittelkompressor (3) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Endbereich (5) der Schmiermittelaufnahme (1) zumindest abschnittsweise in den Schmiermittelsumpf (7) ragt, sodass die Eintrittsöffnung (6) innerhalb des Schmiermittelsumpfes (7) angeordnet ist, um ein Eintreten von Schmiermittel aus dem Schmiermittelsumpf (7) in den Aufnahmeabschnitt (4) der Schmiermittelaufnahme (1) zu ermöglichen.
- 10. Kältemittelkompressor (3) nach einem der Ansprüche 8 oder 9, sofern von Anspruch 7 abhängig, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmiermittelaufnahme (1) mittels des Befestigungsabschnittes (16) an einem von der Kolben-Zylinder-Einheit (13) abgewandten Endabschnitt der Kurbelwelle (2) und/oder an dem Rotor (11) befestigt ist.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen10/12AT15 828U1 2018-07-15 österreichisches patentamt1/FIG.
- 11 /12AT15 828U1 2018-07-15 österreichisches patentamt2/2
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