AT158094B - Kraftwagen mit Heckmotor und einer zwei Sitzreihen aufweisenden, offenen, stromlinienförmigen Karosserie. - Google Patents

Kraftwagen mit Heckmotor und einer zwei Sitzreihen aufweisenden, offenen, stromlinienförmigen Karosserie.

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AT158094B
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Ringhoffer Tatra Werke Ag
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Description


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  Kraftwagen mit Heckmotor und einer zwei Sitzreihen aufweisenden, offenen, stromlinienförmigen
Karosserie. 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Kraftwagen mit Heckmotor und einer zwei Sitzreihen auf- weisenden, offenen, stromlinienförmigen Karrosserie. Vornehmlich handelt es sich um Wagen mit einer Sportkarosserie, die kein festes, sondern nur ein zusammenlegbares Dach (Faltdach) besitzt und so gestaltet ist, dass die Luftströmung durch Ansätze oder Ausschnitte in der Karosserie möglichst wenig gestört wird und Luftwirbel weitgehend vermieden werden, die eine Erhöhung des Fahrwider- standes zur Folge haben würden. 



   Bei einer offenen Karosserie entsteht hinter der Windschutzscheibe vor dem Wagenlenker ein
Luftwirbel, der nach dem offenen Inneren der Karosserie gerichtet ist. Auch wenn die Rückwand des offenen Fahrgastraumes in die ungefähr gleiche Höhe wie die vorn vor dem Wagenlenker befindliche Windschutzscheibe ragt, überträgt sich dieser Wirbel über die Rückwand und stört die Luftströmung entlang der Oberfläche des geschlossenen Fahrzeughinterteiles. 



   Es sind Sportkarosserien mit Stromlinienkarosserie und Heckmotor sowie mit einer einzigen
Sitzreihe bekannt, bei welchen eine Querwand zwischen dieser Sitzreihe und dem Heckmotor angeordnet ist, welche über die Köpfe der Insassen hinausreicht und mit Schlitzen zum Eintritt der Motorkühlluft versehen ist. 



   Bei dieser bekannten Anordnung ist der Vorderteil der Karosserie   flugzeugtragflächenähnlich   ausgebildet und besitzt eine geneigte   Deckfläche,   längs welcher die in Wirbel versetzte Luft den Schlitzen in der Querwand zugeleitet wird. Dies hat den Nachteil, dass bei sehr hohen Fahrgeschwindigkeiten der Luftwirbel die Fahrgäste heftig und   schmerzhaft   trifft und nur ein Teil der Luft neben den Köpfen der Insassen in die Querwandöffnungen strömen kann.

   Würde jedoch auf dem Vorderwagenkasten der genannten bekannten Konstruktion zum Schutze des Fahrers und der Fahrgäste eine Windschutzscheibe angeordnet werden, so würde die mit Schlitzen für die Kühlluft versehene Querwand entweder überhaupt nicht oder nicht genügend ausreichend von dem nun höher verlaufenden Luftstrom beaufschlagt werden, so dass die Motorkühlung in Frage gestellt wäre. 



   Erfindungsgemäss wird dieser Mangel dadurch beseitigt, dass bei Kraftwagen mit Heckmotor und einer zwei Sitzreihen aufweisenden offenen stromlinienförmigen Karosserie mit einer Querwand mit Schlitzen die vor der ersten Sitzreihe vorgesehene Windschutzscheibe in ungefähr gleicher Höhe mit der Querwand abschliesst, so dass bei schneller Fahrt einerseits die von der Windschutzscheibe in Wirbel versetzte Luft über die Köpfe der Insassen hinwegstreicht, anderseits gleichzeitig die ganze Querwandfläche voll beaufschlägt und so unter hohem Druck durch die Schlitze als Kühlluftstrom in den Motorraum dringt, wo sie den zur Motorkühlung dienenden Ventilatoren zugeführt wird.

   Durch diese Anordnung wird nicht nur der durch die Unterbrechung der geschlossenen Stromlinienform verursache Mangel beseitigt, sondern auch eine günstigere Zufuhr von Kühlluft zum Heckmotor erzielt, was ebenfalls eine schwierige Aufgabe bei Stromlinienkarosserien von Fahrzeugen mit Heckmotor ist. 



   Ein Ausführungsbeispiel des Kraftwagens gemäss der Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulich. 



   Der untere Teil 1 des Wagenkastens der offenen Stromlinienkarosserie ist vor dem Wagenlenker mit einer Windschutzscheibe 2 versehen und besitzt hinter den Sitzen eine erhöhte Rückwand 3, die den mit dem Motordeckel   4   versehenen, geschlossenen hinteren Motorraum des Fahrzeuges abgrenzt 

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 und etwa ebenso hoch ist wie die Windschutzscheibe. In der Rückwand 3 sind Schlitze 5 vorgesehen, welche den Eintritt des Wirbelluftstromes in den Raum unter dem Deckel 4 ermöglichen, wo diese Luft dem luftgekühlten Motor zugeführt wird. Die Öffnungen 5 werden in der Rückwand selbstverständlich an den günstigsten Stellen angeordnet, damit die Fahrgäste nicht durch Luftzugerscheinungen belästigt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Kraftwagen mit Heckmotor und einer zwei Sitzreihen aufweisenden, offenen, stromlinienförmigen Karosserie, bei der die zwischen der letzten Sitzreihe und dem Heckmotor angeordnete, über die Köpfe der Insassen hinausreichende Querwand mit Schlitzen zum Eintritt der Motorkühlluft versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die vor der ersten Sitzreihe vorgesehene Windschutzscheibe (2) in ungefähr gleicher Höhe mit der Querwand abschliesst, so dass bei schneller Fahrt einerseits die von der Windschutzscheibe in Wirbel versetzte Luft über die Köpfe der Insassen hinwegstreicht, anderseits gleichzeitig die ganze Querwandfläche (3) voll beaufschlägt und so unter hohem Druck durch die Schlitze (5) als Kühlluftstrom in den Motorraum dringt. EMI2.1
AT158094D 1937-08-12 1938-02-28 Kraftwagen mit Heckmotor und einer zwei Sitzreihen aufweisenden, offenen, stromlinienförmigen Karosserie. AT158094B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102017124107A1 (de) * 2017-10-17 2019-04-18 Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft Kraftfahrzeug

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102017124107A1 (de) * 2017-10-17 2019-04-18 Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft Kraftfahrzeug
US10766355B2 (en) 2017-10-17 2020-09-08 Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft Motor vehicle with air-directing component
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AT160191B (de) 1941-02-25

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