AT157635B - Schmelzsicherung. - Google Patents

Schmelzsicherung.

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AT157635B
AT157635B AT157635DA AT157635B AT 157635 B AT157635 B AT 157635B AT 157635D A AT157635D A AT 157635DA AT 157635 B AT157635 B AT 157635B
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Johannes Dipl Ing Laepple
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Siemens Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schmelzsicherung. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Sicherungen, deren Schmelzleiter in ein vorzugsweise pulver- förmiges Lösehmittel eingebettet ist. Verwendet man in derartigen Sicherungen Schmelzleiter mit ungleichmässigem Querschnitt, beispielsweise solche, die der Länge nach ein oder mehrmals abgestuft sind, so schmilzt beim Ansprechen immer zuerst der dünnste Teil weg und später erst die dickeren. 



  Das hat zur Folge, dass an der Stelle eines dünnen Teiles der Strom länger, teils als Lichtbogen, teils durch den halbleitend gewordenen Sehmelzfluss des Füllmittels hindurch, übertragen wird als an den später schmelzenden Teilen grösseren Querschnittes. Das Füllmittel in der Umgebung der schwächeren
Schmelzleiterteile wird also stärker beansprucht als in der Umgebung der stärkeren Schmelzleiter- teile. Es bildet sich daher erfahrungsgemäss beim Ansprechen einer Sicherung an der Stelle der   schwächeren Schmelzleiterteile   eine stärkere Sehmelzraupe aus. 



   Diesem Umstand wird nach der Erfindung dadurch Rechnung getragen, dass den   Sehmelzleiter-   teilen kleineren Querschnittes je Längeneinheit eine grössere   Löschmittelmenge   zugeordnet wird als den Teilen grösseren Querschnittes. 



   In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. In Fig. 1 ist 11 der dünnere, 12 der dickere Teil eines beispielsweise einmal abgestuften Schmelzleiters, der an den Kappen 13 bzw. 14 der Sicherung befestigt ist. Die Kappen bilden den beiderseitigen   Stirnabschluss   des mit Lösch- mittel 15 gefüllten Sicherungsrohres 16. Das   Rohr 16   ist an der Stelle, an welcher sich der dünnere
Teil 11 des Sehmelzleiters befindet, weiter als am übrigen ; dem dünneren Sehmelzleiterende steht also eine grössere   Löschmittelmenge   zur Verfügung. 



   Sind mehrere Schmelzleiter in einer Sicherung vorhanden, wie es in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist, wobei Fig. 3 ein Schnitt in der Ebene A sein möge, so ist nach der weiteren Erfindung vorteilhaft die Anordnung so zu treffen, dass die Stellen verschiedener Stärke der verschiedenen Schmelzleiter in der Längsrichtung gegeneinander versetzt angeordnet sind, so dass den Stellen dünneren Quer- schnittes bei einem   Sehmelzleiter   eine in gleicher Höhe liegende Stelle dickeren Querschnittes bei einem anderen Schmelzleiter entspricht. Der Gesamtquerschnitt der Sicherung kann dann über die ganze Länge gleichmässig sein. Die Bezeichnungen sind in den Fig. 2 und 3 die gleichen wie in Fig. 1. 



   Beim Abschaltvorgang wird an den dünnen Schmelzleiterteilen je Längeneinheit eine grössere   Löschmittelmenge   verbraucht und eine stärkere Sehmelzraupe gebildet als an den dickeren Schmelz- leiterteilen. Die Zuteilung der benötigten verschiedenen   Löschmittelmengen   vollzieht sich hiebei also ohne besonderes Zutun von selbst in dem erfindungsgemässen Sinne, da ja überall die entsprechenden   Löschmittelmengen   zur Verfügung stehen.

   Dabei wird infolge der gegenseitigen Versetzung der ver- schieden starken Abschnitte der verschiedenen   Schmelzleiter   erreicht, dass sich in jeder Höhe des Schmelz- raumes schwache und starke   Schmelzraupen   abwechselnd nebeneinander ausbilden, so dass von der gesamten   Löschmittelmenge   ein grösserer Teil zur Lichtbogenlöschung herangezogen wird, als wenn alle dünnen Schmelzleiterteile in einer Höhe nebeneinanderliegen würden, wobei der Abstand der
Leiter voneinander überall so gross sein müsste, wie es die Ausbildung von lauter nebeneinanderliegenden starken Schmelzraupen erfordert. Die Gesamtfüllung wird also mit der Erfindung in höherem Grade ausgenutzt als ohne die Erfindung. 

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   Sind die   Sicherungsdrähte     tn Wendelform aufgewiekelt,   so müssen nach der der Erfindung zugrunde liegenden Erkenntnis an dem Teil geringeren Querschnittes die einzelnen Windungen weiter auseinanderliegen als an den   Teilen grösseren Querschnittes.   Die Windungen geringeren Querschnittes erhalten daher erfindungsgemäss eine grössere Steigung als die Windungen grösseren Querschnittes. 



  Diese Form der Wendel ergibt sieh bei der Herstellung ohne weiteres, wenn die ganze Wendel mit gleicher Vorspannung gewiekelt und mit überall   gleichmässiger   Spannung in der Sicherung befestigt ist, wenn sie also z. B. gemäss Fig. 4, deren Bezeichnungen wiederum denen der früheren Figuren entsprechen, nur an ihren beiden Enden aufgehängt ist. Auch in diesem Fall kann der Querschnitt der gesamten Sicherung gleichmässig sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sicherung mit in ein vorzugsweise pulverförmiges Lösehmittel eingebettetem Schemlzleiter, dessen Querschnitt über die Länge   ungleichmässig   ist, dadurch gekennzeicnet, dass den Sehmelzleiterteilen kleineren Querschnittes je Längeneinheit eine um so viel grössere Lösehmittelmenge zugeordnet ist als den Teilen grösseren Querschnittes, dass eine der an den Sehmelzleiterteilen geringeren Quer- 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. 2. Sicherung nach Anspruch 1 mit mehreren nebeneinander angeordneten Sehmelzleitern, dadurch gekennzeichnet, dass die verschieden starken Abschnitte der verschiedenen Schmelzleiter in der Längsrichtung gegeneinander versetzt angeordnet sind.
    3. Sicherung nach Anspruch 1 mit Schmelzeiter in Wendelform, dadurch gekennzeichnet, dass die Windungen geringeren Sehmelzleiterquersehnittes eine grössere Steigung haben als die Windungen grösseren Schmelzleiterquerschnittes. EMI2.2
AT157635D 1936-01-28 1936-12-19 Schmelzsicherung. AT157635B (de)

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