AT157482B - Injektor. - Google Patents

Injektor.

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AT157482B
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Austria
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piston
injector
valve
steam
bore
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Friedmann Alex Fa
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  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Injektor. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Injektoren, mit selbsttätigem   Schlabberventilabschluss,   bei welchen während des Speisens ein unter dem Druck des Förderwassers stehender Kolben über ein
Gestänge das Schlabberventil geschlossen hält. Damit ein soleher Injektor sicher restartet, d. h. wieder angeht, wenn zeitweilig stossweise der Wasserzulauf unterbrochen wird, ist es notwendig, dass die den   Sehlabberventilabsehluss   bewirkende Einrichtung beim Abschlagen des Injektors das Sehlabber- ventil sofort wieder freigibt. 



   Erfindungsgemäss wird zu diesem Zwecke der oben erwähnte, mit einer Stufe versehene Kolben auf der Ringfläche, die im Stufenzylinderraum liegt, mit Betriebsdampf beaufschlagt, während die dieser   Ringfläche   abgekehrte grössere   Kolbenfläche   dem Druck ausgesetzt wird, der im Druckraum oder in der Förderleitung des Injektors herrscht.   Schlägt   der Injektor infolge einer   Unterbrechung   der Wasserzufuhr ab, so bewirkt der ungestört zufliessende Betriebsdampf im erwähnten Stufenzylinderraum eine Verstellung des Stufenkolbens, die die Entlastung des   Schlabberventils   herbeiführt. 



   Im Kanal, der den Betriebsdampf dem Stufenzylinderraum zuführt, kann ein in der Richtung zum Stufenzylinderraum sich öffnendes Rückschlagventil angeordnet werden. Diese Massnahme bringt den Vorteil, dass ein zu rascher, das Angehen und Restarten des Injektors störender Abschluss des Schlabberventils verhindert wird. Es wirkt dann das durch dieses   Rückschlagventil   im Stufenzylinderraum abgeschlossene Dampfwassergemisch bremsend auf die Kolbenbewegung, die beim Angehen des Injektors zum Abschluss des Schlabberventils führt, weil es durch den Kolben über den entsprechend eng gewählten Ringspalt zwischen dem Kolben und der ihn führenden Zylinderwand in den Druckraum des Injektors verdrängt werden muss.

   Dadurch hat der kurz vor der Förderstrahlbildung den Sehlabberraum erfüllende Dampf genügend Zeit, durch das Sehlabberventil ins Freie zu entweichen, und das klaglose Angehen und Restarten des Injektors ist gesichert. 



   Die anliegende Zeichnung zeigt mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung. 



   Die Fig. 1 und 2 stellen einen erfindungsgemäss   durchgebildeten   Injektor in einem vertikalen Längsschnitt und einem Querschnitt dar. In den Fig. 3 und 4 sind andere Ausbildungsformen des Erfindungsgegenstandes gezeichnet. In allen Figuren sind die gleichartigen Teile mit den gleichen Bezugsziffern versehen. 



   Die Ausbildungsform des Injektors nach den Fig. 1 und 2 zeigt das Injektorgehäuse   1,   welches die Betriebsdampfdüse 2, die Misehdüse 3 und die Druckdüse 4 enthält. Durch das Rohr 5 fliesst dem Injektor das Wasser zu und über die Bohrung 6 und das Rückschlagventil 7 wird das Förderwasser in die   Kesselleitung   8 gedrückt. Aus dem Druckraum 9 des Injektors ist eine Zylinderbohrung 10 nach aufwärts geführt, die oben über eine kleinere, mit ihr achsengleiche Bohrung 11 einer Verschraubung ins Freie führt. In den achsengleichen Bohrungen 10 und 11 liegt ein Stufenkolben mit dem grösseren Kolbenteil12 in der Bohrung 10 und dem kleineren, stangenförmigen Kolbenteil13 in der Bohrung 11. 



  Der Kolbenteil 13 führt über eine Stopfbüchse 14 ins Freie und beeinflusst mit seinem Ende den zweiarmigen Hebel 15, 15', der sich um die Drehachse 16 bewegen kann. Drückt die Stange 13 das Hebelende 15 nach oben, so legt sich das andere Hebelende 15'auf die Führungsstange   17   des Schlabberventils 18 und hält dieses geschlossen. 



   In der in den Fig. 1 und 2 gezeichneten Lage gibt der Hebel 15, 15'das Schlabberventil frei und der Stufenkolben 12, 13 liegt in seiner unteren Stellung. Der Injektor ist ausser Betrieb. 

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 öffnendes   Kugelrücksehlagventil   21 angeordnet ist. 



   Diese Anordnung wirkt wie folgt :
Beim Anlassen des Injektors tritt von 20 Ler Dampf oberhalb des Kolbens   72 ein, drückt   diesen nach unten, so dass das Schlabberventil 18 frei beweglich ist und das in den Düsen sieh bildende Dampfwassergemisch ins Freie entweichen kann. Sobald sich im Druckraum 9 Druck gebildet hat, wirkt dieser auf die ganze untere Fläche des Kolbens 12 und überwindet die durch den Dampfdruck auf die 
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 schoben, der Hebel   15. 15'verdreht   und das Sehlabberventil 18 zugedrückt wird. 



   Sobald aber der Injektor wegen   plötzlicher   Unterbindung des   Wasserzuflusses bei J abschlägt,   sinkt der Druck im Raum   #   unter den Betriebsdampfdruck, der im Stufenzylinderraum 10 oberhalb des Kolbens 12 herrscht. Der Stufenkolben   12fil   13 wird nun nach abwärts gezogen und das   Srhlabber-   ventil 18 entlastet, so dass das Dampfwassergemisch aus den   Innenräumen   des Injektors ins Freie entweichen kann. 



   Beim   Wiederangehen   des Injektors tritt wieder holler Druck im Druckraum 9 auf. Der Stufen- 
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 halb des Kolbens 12 durch das Rückschlagventil 21 abgechlossene Dampfwassergemisch bremsend. Es ist gezwungen, über den entsprechend gewählten Ringspalt zwischen dem Kolben 12 und der Zylinderbohrung 10 in den Druckraum 9 zu entweichen.

   Dadurch wird der   Abschluss   des Schlabberventils 18 so verzögert, dass der in den Schlabberraum bis zur Bildung des Förderstrahles eintretende Dampf genügend Zeit findet, über das   Schlabberventil   18 ins Freie zu entweichen. 
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 Injektors so verbunden, dass das Anheben des Stufenkolbens beim Angehen des Injektors gleichzeitig mit dem Anheben des Druckventils 7 erfolgen muss und auch die   Rückbewegungen   dieser beiden Giieder nur gemeinsam möglich sind. Am unteren Stirnende des Kolbens 12 ist zu diesem Zweck ein Ansatz 22 vorgesehen, den ein entsprechend geformter Teil 23 des Ventils 7 so umgreift, dass der Kolben 12,   73 und das Ventil 7 sich   in axialer Richtung nur gemeinsam bewegen können. 



   Im Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes nach der Fig. 4 ist der   Stufenkolben   12, 13 noch mit einer   Verlängerung 24   versehen, die einen kleineren   Durchmesser   hat als der stangenartige Kolbenteil 13. Diese   Verlängerung 24 führt sich   in der zur Bohrung 10 und Stopfbilchse 14 gleich-   achsigen   Bohrung 25, so dass die Teile 24, 12 und 13 einen dreistufigen Kolben bilden. Der Betriebsdampf wird durch die Leitung 19 von unten in die Zylinderbohrung 25 geleitet. Die Verlängerung 24 besitzt eine axiale   Bohrung 26,   die über das in sie eingebaute Rückschlagventil 21 in die Querbohrung 27 
 EMI2.5 
 mit dem   Druekraum   des Injektors verbunden. 



   Diese Durchbildung des Erfindungsgenstands hat den Vorteil, dass sie sieh leicht auch nachträglieh am Injektor anbringen lässt. Sie wirkt wie folgt :
Wird der Injektor angelassen, so strömt durch das Rohr 19 Betriebsdampf über die   Bohrung   26, das   Rückschlagventil 27 und   den Kanal 27 in den   Stufenzylinderraum 10   oberhalb des Kolbens 12, drückt diesen nach unten, so dass das Schlabberventil frei beweglich ist und das   Dampfwassergemisch   ins Freie entweichen kann. Sobald sich im Druckraum Druck gebildet hat, pflanzt sich dieser durch 
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 hat als die untere Kolbenverl ngerung 24, wird der Kolben 24, 12,   73 nach   oben bewegt, der Abschluss des Sehlabberventils 18 erzielt und auch während des Ganges des Injektors gesichert.

   Beim Anlassen wirkt wieder das im Stufenzylinderraum 10 oberhalb des Kolbens   72 durch   das Rückschlagventil 21 abgeschlossenen Dampfwassergemisch bremsend auf die   nach aufwärts gerichtete Bewegung   des Stufen-   kolbens 24, 12, 1. 3.   Es wird durch den engen Ringspalt zwischen dem Kolben 12 und der Bohrung 10 in den Raum 28 herausgedrückt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.7 
 büchse ins Freie   geführt   ist und mittels einer Hebelübersetzung auf das   Sehlabberventil     (18)   einwirkt und dass der Ringraum (10) des Stufenkolbens (12,   1. 3)   mit dem Betriebsdampfraum durch eine Leitung (19) verbunden ist.

Claims (1)

  1. 2. Injektor nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Rückschlagventil (21) im Kanal (19), der den Betriebsdampf dem Ringraum (10) zuleitet.
AT157482D 1938-01-22 1938-01-22 Injektor. AT157482B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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AT157482T 1938-01-22

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AT157482B true AT157482B (de) 1939-11-25

Family

ID=3649390

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