AT157004B - Elektrische Verbindung eines Mehrpahsengenerators mit geringer Streuung mit einem Stromverbraucher, insbesondere für elektrische Schiffsantriebe. - Google Patents

Elektrische Verbindung eines Mehrpahsengenerators mit geringer Streuung mit einem Stromverbraucher, insbesondere für elektrische Schiffsantriebe.

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AT157004B
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Josef Tittel
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Siemens Ag
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  Elektrische Verbindung eines Mehrphasengenerators mit geringer Streuung mit einem Strom- verbraucher, insbesondere für elektrische Schiffsantriebe. 



   Bei Mehrphasenanlagen, bei denen Generatoren mit Motoren, Transformatoren oder andern
Apparaten verbunden sind, wird seit langem die verkettete Schaltung benutzt, um Leitungen zu er- sparen. Dabei wird für den Generator eine verhältnismässig grosse Streuung vorgesehen, um etwa auftretende   Kurzschlussströme   zu begrenzen. In manchen Fällen, so insbesondere bei Schiffsantrieben, ist es aber   erwünscht,   den Generator mit geringer Streuung zu bauen, um die Maschine möglichst gut auszunutzen, ferner um bessere Regulierverhältnisse zu schaffen und auch, um die Erregung zu verringern. Die geringere Streuung im Generator hat aber wieder den Nachteil, dass bei Kurzschlüssen in dem System unzulässig hohe Ströme entstehen, die die Anlage gefährden.

   Diese Gefahr soll nach der Erfindung dadurch vermieden werden, dass die Phasen des Generators und des Stromverbrauchers einzeln miteinander durch je zwei getrennte Verbindungsleitungen verbunden werden. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht. Diese zeigt einen
Generator 1 mit Erregerwicklung 2 und der induzierten Dreiphasenwieklung 3 sowie einen Asynchronmotor 4 mit der Primärwicklung 5. Die Wicklungen 3 und 5 des Generators 1 und des Motors 4 sind durch zwei Leitungsstränge 6 und 7 einzeln miteinander verbunden. Tritt jetzt an der Stelle   A   in dem Leitungsstrang 6 ein Kurzschluss auf, so bedeutet dies weiter nichts, als dass ein gemeinsamer Nullpunkt für Generator und Motor geschaffen wird und dass die Stromstärke in beiden Maschinen nicht ansteigen kann. Dasselbe gilt für einen   Kurzschluss   an der Stelle B in dem Leitungsstrang 1.

   Auch ein einfacher Kurzschluss zwischen zwei Phasen ruft nur eine ähnliche Wirkung hervor, so dass auch in diesem Fall der Generator gegen Überlastung geschützt ist. 



   Die Schaltung kann auch gemischt sein, so dass nur ein Teil der Phasen einzeln miteinander verbunden ist. Dann tritt die vorteilhafte Strombegrenzung nur in den einzelnen geführten Phasen auf. 



   Werden beide Kabelstränge nahe nebeneinander geführt, so kann noch der Fall eintreten, dass beide Stränge zugleich beschädigt und   Kurzschlussverbindungen   in beiden Strängen zugleich hergestellt werden. Dann geht der Vorteil, der durch die Trennung der Phasen erreicht werden soll, verloren. 



  Um dies zu vermeiden, sollen des weiteren nach der Erfindung die Verbindungsleitungen zwischen den Phasenanfängen und die Verbindungsleitungen zwischen den Phasenenden getrennt voneinander geführt werden. Das kann dadurch geschehen, dass beide Stränge räumlich in grösserer Entfernung voneinander angeordnet werden oder dass sie durch besondere Mittel gegen gleichzeitige Beschädigung gesichert werden, indem z. B. eine starke Zwischenwand zwischen den Strängen angeordnet wird oder ein oder auch beide Stränge stark armiert werden. 



   Bei Anwendung der Erfindung können die sich aus geringer Streuung ergebenden Vorteile noch dadurch weiter erhöht werden, dass durch besondere Mittel, wie z. B. Abschirmung der Stirnstreuung, Anwendung von Nutendämpfern zur Verringerung der Nutenstreuung, Anwendung von Kondensatoren in den Verbindungsleitungen, die Streuung aussergewöhnlich gering gehalten wird. 



   Die Erfindung ist besonders wertvoll für Schiffsantriebe. Sie ist aber auch sehr wertvoll für Schaltanlagen, bei denen Generatoren auf eine Sammelschiene geschaltet sind, die ihrerseits mit Transformatoren verbunden ist. Insbesondere gilt dies für Höchstleistungsanlagen, bei denen bisher-um 

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 Überlastung bei Kurzschlüssen zu vermeiden-getrennte Sammelschienensysteme oder Doppelwicklungen für Generatoren und Transformatoren benutzt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrische Verbindung eines Mehrphasengenerators mit geringer Streuung mit einem Stromverbraucher, insbesondere für elektrische Schiffsantriebe, bei der die Phasen des Generators und des Stromverbrauchers einzeln miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Verbindungsleitungen jeder Phase getrennt voneinander geführt sind.

Claims (1)

  1. 2. Elektrische Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass besondere Mittel zur Herabsetzung der Streuung vorgesehen sind. EMI2.1
AT157004D 1935-12-19 1936-12-18 Elektrische Verbindung eines Mehrpahsengenerators mit geringer Streuung mit einem Stromverbraucher, insbesondere für elektrische Schiffsantriebe. AT157004B (de)

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AT157004D AT157004B (de) 1935-12-19 1936-12-18 Elektrische Verbindung eines Mehrpahsengenerators mit geringer Streuung mit einem Stromverbraucher, insbesondere für elektrische Schiffsantriebe.

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