AT156909B - Ordner für Formularabschnitte u. dgl. - Google Patents
Ordner für Formularabschnitte u. dgl.Info
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Description
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Ordner für Formularabsehnitte u. dgl.
Die Erfindung betrifft einen Ordner für Formularabschnitte und andere kleine Schriftstücke.
Die zum Sammeln solcher Formularabschnitte bekannten Aufreihhaken lassen sich nicht in eine übliche Briefordnerregistratur einreihen, da sie nur zum Aufhängen eingerichtet sind und durch das Fehlen eines aufklappbaren Umschlages von der Form der Briefordner völlig abweichen. Bei den Briefordnern bekannter Ausführung steht die Aufreihvorrichtung senkrecht zu den Umschlagdeckeln.
Dadurch sind solche Ordner von üblicher Rückenbreite sehr unwirtschaftlich, da ihre Aufreihvorrichtung die gleiche wie die der für Briefe und andere grössere Schriftstücke bestimmten Ordner sein muss und der Ordner durch die kleinen Formularabschnitte zu schlecht ausgenutzt wird.
Nach der Erfindung ist deshalb die Aufreihvorrichtung parallel zu dem Umschlag des Ordners ) angeordnet. Hiebei kann die Aufreihvorrichtung selbst eine beliebige Bauart haben, zweckmässig besteht sie aus langen Aufreihrohren, in welche ein ihre Enden abschliessender Verschlussbügel ein- geschoben ist. Mit Hilfe dieses Verschlussbügels sind die langen Aufreihrohre, welche bei gefülltem
Ordner eine grosse Last zu tragen haben, nach der Erfindung ferner an dem Umschlagdeckel in der Weise abzustützen, dass der in die offenen Enden der Aufreihrohre eingesteckte Verschlussbiigel in einen am Umschlagdeckel festsitzenden Haken eingreift.
Der Verschlussbügel kann in den Stützhaken des
Umschlagdeckels entweder unmittelbar oder mittels einer auf ihm unverschiebbar geführten besonderen
Schlaufe eingreifen.
Nach der Erfindung können ferner, um den Ordner zu einem allseitig geschlossenen Kasten zu ergänzen, dessen Umschlagdeckel etwa reehtwinkelig zu ihnen stehende Seitenwände haben, welche bei dem geschlossenen Ordner wie der Unterteil und der Deckel eines Kastens übereinandergreifen.
Solche Kästen können in den Fächern der vorhandenen Ordnerregale zu mehreren aufeinandergesetzt werden und ermöglichen dadurch eine volle Ausnutzung der durch die hohen Briefordner bestimmten
Höhe der einzelnen Fächer der Regale.
Die Aufreihvorrichtung kann auch auswechselbar mit dem Ordner verbunden sein und lässt sich, wenn sie gefüllt ist, getrennt von dem Ordner aufbewahren ; es bleibt so der Umschlag des Ordners durch Auswechslung der Aufreihvorrichtung immer von neuem verwendbar. Schliesslich könnten auch die gesammelten Formularabsehnitte, nachdem der Ordner gefüllt ist, auf dem in die Aufreihrohre seiner Aufreihvorrichtung eingesteckten Versehlussbügel aufbewahrt werden, dessen Enden zu diesem
Zwecke mit einer Verschlusseinrichtung, z. B. mit einer durch aufgeschraubte Muttern gehaltenen
Querschiene, zu versehen wären. In diesem Fall wäre für die Wiederverwendung des Ordners nur der Verschlussbügel zu erneuern.
Auf der Zeichnung ist der neue Ordner in mehreren Ausführungsbeispielen schematisch dar- gestellt. Es zeigen Fig. 1 und 2 die erste Ausführungsform des offengeklappten Ordners in zwei senk- recht zueinanderstehenden Ansichten. Die Fig. 3 und 4 zeigen den Einsteckbügel in zwei Ansichten,
Fig. 5 zeigt einen Ordner mit herausnehmbar in ihm befestigter Aufreihvorrichtung, Fig. 6 eine weitere
Ausführung des Ordners, Fig. 7 einen Ordner mit Seitenwänden.
Bei der Ausführung nach den Fig. 1 und 2 laufen die Aufreihrohre 1 und 2 parallel zu dem sie tragenden Umsehlagedeckel 3, sie sitzen mit ihren Fussenden an einer Querschiene 4, welche bei der Aus- führung nach den Fig. 1, 2 durch einen Stoffstreifen 5 oder in sonstiger geeigneter Weise gelenkig an dem Umschlagdeckel3 befestigt ist. Die freien Enden der Aufreihrohre sind abgerundet, um das Auf- stecken der Formularabschnitte zu erleichtern. Mit dem Umschlagdeckel ist durch den Rückenteil 6
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der andere Umschlagdeckel 7 in der bei Briefordnern üblichen Weise gelenkig verbunden.
Die freien Enden der Aufreihrohre 1 und 2, auf welche die gelochten Formularabschnitte aufgereiht werden, sind durch den U-förmigen Einsteekbügel S verschlossen, dessen Schenkel in die Rohre eingeführt werden. Der Einsteckbügel wird in seiner Verschlusslage durch eine Schlaufe 9 gehalten, welche in eine auf dem Ünschlagdeckel 3 befestigte Klemmfeder 10 eingehakt wird. Die Klemmfeder hat bei der dargestellten Ausführung ein das Einhaken der Schlaufe erleichterndes, maulformiges Ende und hinter diesem eine Durchwölbung, in welcher sich die Schlaufe zwischen der Feder und dem Umschlagdeckel Mit.
Die Klemmfeder kann mit dem gleichen Erfolge auch anders gestaltet sein, sie kann z. B. aus zwei aufrechtstehenden, parallelen Schenkeln bestehen, die miteinander die federnde Rast für die Schlaufe des Einsteckbügels bilden. Wie die Abbildungen erkennen lassen, ist die Schlaufe winkelig durchgebogen. sie legt sich mit dem einen Schenkel dieser Durchbiegung auf den Umschlagdeckel auf (Fig. 2 und 5), wodurch der andere Schenkel der Durchbiegung, der am Einstckobügel angreift, von dem Umsehlagdeckel absteht und so den Einsteekbügel und durch diesen die freien Enden der Aufreihrohre in gewollter Entfernung vom Umschlagdeckel hält und abstützt.
Der Einsteekbügel hat ferner einen Nocken 1. mit dem er sich bei aufrechtstehendem Ordner auf die Schlaufe 9 auflegt, und so die Last der aufgereihten Formularabschnitte auf die von ihrer Federklemme gehaltene Schlaufe überträgt. Die Sicherung des Einsteekbiigels und seine AbstÜtzung kann mit dem gleichen Erfolge auch in anderer Weise geschehen.
Zur Aufbewahrung der in dem Ordner gesammelten Formulare dient der Einsteckbügel 8, der in den Fig. 3 und 4 in besonderer Darstellung veranschaulicht ist. Von den gefüllten Aufreihrohren werden die Formularabschnitte auf den Einsteekbügel geschoben und hierauf dessen Enden durch eine Querschiene 11 verschlossen, welche durch auf die Gewindeenden des Einsteck-und Aufbewahrungs- bügels 8 aufgesehraubte Muttern gehalten wird. Die gesammelten Abschnitte können natürlich auch in dem Ordner verbleiben.
Bei der Ausführung des Ordners nach Fig. 5 sind die Aufreihrohre mit ihrem Einsteekbügel durch eine Einschiebenzunge 13 im Ordner befestigt, welche in einen Schiebefalz des letzteren eingreift.
Nachdem die Aufreihrohre gefiillt sind, wird die ganze Aufreihmechanik aus dem Ordner herausge- genommen und durch eine neue ersetzt.
Es können mehrere Aufreihmechaniken in einer grösseren Mappe vereinigt werden.
Die Befestigung der Aufreihmeehanik kann auch unter Beibehaltung ihrer parallelen Richtung zu dem Umschlagdeekel mit ihrem Fussende an einem sich an diesen anschliessenden Teil des Ordners
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tätig in den Haken (16) hineinschiebt.
Bei der Ausführung nach Fig. 7 haben die Umschlagdeckel des Ordners etwa rechtwinkelig zu diesen stehende Seitenwände (17), wodurch der geschlossene Ordner einen ringsum geschlossenen Kasten bildet.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Ordner für Formularabschnitte u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die Aufreihstifts seiner Aufreihvorrichtung parallel zu den Seitenteilen des Umschlagdeckels angeordnet sind.
Claims (1)
- 2. Ordner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile seines rll1schlages etwa rechtwinkelig zu ihnen stehende Seitenwände (17) haben, welche die Ordnermappe zu einem geschlossenen Kasten ergänzen.3. Ordner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die Aufreihrohre (1, 2) der Aufreihvorrichtung ein Verschlussbügel (8, 15) eingesteckt ist, welcher in einen Traghaken des Umschlagdeckels eingreift, und das freie Ende der Aufreihvorrichtung an dem Umschlag- abstÜtzt.4. Ordner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Halten und Abstützen des Ver- EMI2.2 des Umschlagdeckels (3) eingreift und sieh mit Abbiegungen an ihren Schenkeln auf den Umschlag- deckel (3) stützt.5. Ordner nach den Ansprüchen l und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Quersteg des Ver- EMI2.36. Ordner nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufreihvorriehtung leicht auswechselbar mit dem Ordner verbunden ist.7. Ordner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufreihvorrichtung an ihrem Fussende gelenkig befestigt ist, wodurch sie bei geöffnetem Ordner aufgerichtet werden kann.8. Ordner nach den Ansprüchen l und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussbügel (15) der am Umschlag gelenkig befestigten Aufreihrohre (1, 2) in einen Haken (16) des den Aufreihrohren parallel laufendem Umschlagteiles eingreift, derart, dass der Versehlussbügel beim Schliessen des Ordners selbsttätig in diesen Haken eingeschoben wird. <Desc/Clms Page number 3>9. Ordner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Enden des Einsteckbügels der Aufreihrohre eine diese verschliessende Querschiene (11) zu befestigen ist, um den gefüllten Einsteckbügel auch als Aufbewahrungsbügel verwenden zu können. EMI3.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT156909T | 1937-12-27 |
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| AT156909B true AT156909B (de) | 1939-09-11 |
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|---|---|
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