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Österreichische PATENTSCHRIFT Nr. 15673. IWAN SEMENOFF IN ST. PETERSBURG.
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Zigarettenmaschinen, um die Hülse heim Einbringen des Mundstückes offen zu halten. Das kennzeichnende Merkmal besteht in mehreren radial zueinander angeordneten Klauen, welche mittels Haken um den hinteren Rand der Hülse greifen und ihn gegen die Lochwandung eines die Hülse umfassenden Ringes drücken, so dass das hintere Hülsenende zum Einbringen des Mundstückes auseinander gehalten und dabei gleichzeitig die Hülse festgeklemmt wird. Ein weiteres kennzeichnendes Merkmal besteht in den Mitteln zum Verschieben der Klauen und zum leichten Anpassen der Vorrichtung an den jeweiligen Durchmesser der Zigarettenhülse.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen senkrechten Querschnitt durch die Vorrichtung, während Fig. 2 und 3 senkrechte Längsschnitte in verschiedenen Stellungen der Klauen zeigen.
Die Zigarettenhülse a wird beispielsweise durch eine Zange b vor das Loch im auswechselbaren Futter c des Ringes d gebracht und hierauf durch den in der Längs-
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Ringe d gelagert und unter dem Einfluss des doppelarmigen, um den Zapfen l drehbaren Hebels m durch die Schubstange M und den doppelarmigen Hebel o von der Exzenternut der Scheibe p aus ein kurzes Stück vor-oder zurückgedreht werden kann.
Sobald die zigarettenhülse in der vorbcschriebenen Weise in das Loch des Futters c eingeschoben ist, wird der Hubring k ein kurzes Stück in der Richtung des in Fig. 1 ersichtlichen Pfeiles a* gedreht, wobei der Berührungspunkt zwischen jeder Rolle h und seiner Hubfläche i sich von der gemeinsamen Mitte entfernt, so dass die Klauen 9 unter Wirkung der Federn r nach aussen sich verschieben und mit ihren um den Rand der Zigaretten- ttilse herumgreifenden Haken die Hülse fest gegen die Lochwandung des Futters c pressen (Fig. 3).
Auf diese Weise wird die Hülse zum Einbringen des Mundstückes, f (Fig. 3) an dem betreffenden Ende offen gehalten und ausserdem zugleich gegen Längsverschiebung festgeklemmt.
Nach dem Einbringen des Mundstückes f verschieben sich die Klauen 9 durch kurze Drehung ihres gemeinsamen Hubringes k entgegengesetzt der Pfeitrichtung. c (Fig. 1) wieder nach innen (Fig. 2) und die Haken der Klauen geben somit die Zigarettenhülse a frei. Diese wird dann, nachdem auch der Kolben e von ihr zurückgezogen ist, durch die Zange b aus dem Futter heraus und zur weiteren Bestimmung fortgebracht.
Um diese Vorrichtung für Zigarettenhülsen von verschiedenem Durchmesser anwenden zu können, hat man nur nötig, das Futter c gegen ein anderes mit passender Lochweite auszuwechseln und den Hubring k durch kurze Drehung gegenüber seinem Antriebshebel so einzustellen, dass seine Hubftächen beim darauffolgenden zwangsläufigen Drehen in Pfeilrichtung. z-die Klauen g gentigend freigeben, um ihren Haken eine Verschiebung bis zur
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inneren Lochwandung des Futters c zu gestatten. Andererseits müssen die Klauen bei der zwangsläufigen Drehung des Ilubringes entgegengesetzt der Pfeilrichtung x soweit gegeneinander verschoben werden, dass ihre Haken in die Zigarettenhülse eingreifen können.
Die Verstellung des Hubringes k zum Ändern der KtauensteUung zwecks Auswechslung des Futters c kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass der äussere Arm des auf den Hubring k einwirkendon Winkelhebels aus zwei Teilen m'und m2 besteht, die durch eine
Schraube m3 miteinander verbunden sind. Durch Drehung dieser Schraube können die Teile ml und m2 einander genähert oder entfernt, bezw. der mit m2 aus einem Stüclc hergestellte Hebelarm m verdreht werden, wodurch der Hubring für verschiedene Futter- . durchmesser eingestellt werden kann, ohne dass die Hubhöhe der Klauen geändert würde.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Offenhalten eines Endes von Zigarettenhülsen beim Einbringen des Mundstückes, gekennzeichnet durch mehrere radial um den gemeinsamen Mittelpunkt angeordnete Klauen (g), welche mittels Haken um den hinteren Rand der Hülse (a) greifen und ihn gegen die Lochwandung eines die Hülse umfassenden Ringes (d) drücken, so dass das hintere Hülsenende zum Einbringen des Mundstückes (f) auseinander gehalten und dabei gleichzeitig die Hülse (a) gegen Längsverschiebung festgeklemmt wird.