<Desc/Clms Page number 1>
Elektrischer Belichtungsmesser.
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Belichtungsmesser, bei dem das lichtelektrische
Element und der mit ihm elektrisch verbundene Gleichstrommesser in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht sind. Gemäss der Erfindung wird ein derartiger Belichtungsmesser in der Weise aus- gebildet, dass vor der Liehteintrittsöffnung ein herausklappbarer Spiegel angebracht ist, der in der Gebrauchsstellung gegen die Ebene des Lichtelementes geneigt ist.
Bei dieser Anordnung wird der Vorteil erzielt, dass in der eingeklappten Stellung des Spiegels das Lichtelement gegen mechanische Beschädigung sowie gegen eine schädliche Bestrahlung durch grelles Licht geschützt ist. Besonders vorteilhaft ist die neue Anordnung bei einer Ausführung des
Belichtungsmessers, bei der die Skala und das Lichtelement in der Gebrauehsstellung horizontal oder schwach geneigt liegen und der Spiegel gegen die Ebene des Lichtelements um zirka 450 geneigt ist.
Eine derartige Ausführung lässt sich in einer sehr flachen und gedrungenen Bauart herstellen, während anderseits die horizontale Lage der Skala, d. h. die senkrechte Lage des drehbaren Messsystems, für die Empfindlichkeit des Gleichstrommessers günstig ist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an Hand der Figuren beschrieben.
Fig. 1 zeigt einen Belichtungsmesser mit einem runden Gehäuse a, in dem der bei b angedeutete
Gleichstrommesser und das Lichtelement c untergebracht sind. Die Skala des Gleichstrommessers ist auf der Oberseite des Gehäuses durch ein Fenster ablesbar. Vor der Lichteintrittsöffnung ist ein drehbar gelagerter Deckel d angeordnet, der auf seiner Innenseite einen spiegelnden Belag trägt und in der Gebrauchsstellung, wie dargestellt, um 450 aufgeklappt wird. Das von dem Objekt herrührende
Licht fällt dann in Richtung des Pfeiles L auf die reflektierende Fläche des Deckels d und wird von dort auf das Lichtelement e geworfen.
Nach Gebrauch'wird der Deckel d zugeklappt, so dass er in der
Stellung d'die Lichteintrittsöffnung verschliesst, 'Fig. 3 zeigt eine ähnliche Ausführung, bei der jedoch der Gleichstrommesser b und das Licht- element c nebeneinander liegen.
Der Deckel kann, um den Eintritt des schädlichen Seitenlichtes zu verhindern, wie in Fig. 3 gezeigt, mit seitlichen Wänden e versehen sein, die ihrerseits einklappbar sind oder auch aus Tuch,
Leder oder ähnlichem Material bestehen können, das sich beim Einklappen des Deckels d harmonika- artig zusammenfaltet.
Die seitlichen Begrenzungsflächen e können bei einer runden Ausführung des Deckels d auch, wie in den Fig. 4 a und 4 b gezeigt, ausgebildet werden.
Es ist auch möglich, zur Erreichung eines günstigen Bildwinkels der Spiegel mit einer gekrümmten
Oberfläche zu versehen, die entweder, wie in den Fig. 5 a und 5 b veranschaulicht, konkav ist, aber unter Umständen auch konvex ausgebildet werden kann. Der Deckel d ist in Fig. 5 b geschnitten dargestellt.
Das Lichtelement muss nicht parallel zur Skala des Gleichstrommessers liegen, vielmehr kann es in manchen Fällen auch zweckmässig sein, das Lichtelement etwas zur Oberfläche des Gehäuses geneigt anzuordnen. Beispielsweise zeigt Fig. 6 eine derartige Ausführung, bei der der Belichtungmesser in der Gebrauchsstellung nicht in genau horizontaler, sondern in etwas geneigter Lage gehalten wird, um die Ablesung bequemer zu machen. Das Lichtelement c ist dabei so angeordnet, dass es in der Gebrauchsstellung horizontal liegt.
<Desc/Clms Page number 2>
Schliesslich zeigt Fig. 7 eine Anordnung, bei der der Belichtungsmesser ebenfalls in der Ge- brauehsstellung, wie dargestellt, geneigt gehalten wird. Bei dieser Ausführung ist das Lichtelement c parallel zur Gehäuseoberfläche eingebaut, so dass der Deckel nicht, wie bei den übrigen Ausführungen, um zirka 45 , sondern um einen entsprechend kleineren Winkel gegen die Horizontale geneigt ist.
Die aufgeklappte Stellung des Deckels wird zweckmässig durch eine Rast festgelegt, ebenso wie der Deckel im eingeklappten Zustand durch an sich bekannte Vorrichtungen gehalten werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrischer Belichtungsmesser, bei dem dem Lichtelement der zu messende Lichtstrom mittels einer reflektierenden Fläche indirekt zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Lichteintrittsöffnung ein herausklappbarer Spiegel angebracht ist, der in der Gebrauchsstellung gegen die Ebene des Lichtelementes geneigt ist.