AT156198B - Versteifungsgewebe. - Google Patents

Versteifungsgewebe.

Info

Publication number
AT156198B
AT156198B AT156198DA AT156198B AT 156198 B AT156198 B AT 156198B AT 156198D A AT156198D A AT 156198DA AT 156198 B AT156198 B AT 156198B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
fabric
horsehair
thread
yarn
stiffening
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Haensel & Co Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Haensel & Co Ag filed Critical Haensel & Co Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT156198B publication Critical patent/AT156198B/de

Links

Landscapes

  • Details Of Garments (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Versteifungsgewebe. 



   Die Erfindung betrifft ein   Versteifungsgewebe, welches   unter Verwendung von umsponnenem Rosshaar (Rosshaarzwirn) hergestellt ist. Es ist bekannt, das Heraustreten oder Herausziehen der
Rosshaare aus dem Gewebe dadurch zu verhindern, dass man für den Leit-und/oder Umspinnfaden des Rosshaarzwirnes Noppengarn verwendet. Da die Noppenanhäufungen von Garn sind, welches gegenüber den Rosshaaren praktisch unelastisch ist, so hängt die Sprungkraft eines unter Verwendung von Noppengarnzwirnrosshaar hergestellten Versteifungsgewebes von dem Verhältnis der Menge des nicht elastischen Garnes zu der Menge des elstischen Tierhaares für die   Flächeneinheit   ab. Je mehr Noppen ein cm2 Versteifungsgewebe enthält, desto weniger elastisch ist das Gewebe.

   Insbesondere aus diesem Grunde ist es daher ohne Nachteile nicht möglich, den Noppenabstand so klein zu wählen, dass auch Gewebestreifen von sehr geringer Breite, z. B. von 2 cm Breite genügend gegen Herausziehen oder Heraustreten der Rosshaare gesichert sind. Bei der Herstellung von Versteifungsgeweben für   Herren-und   Damenoberkleidung kommt es aber vor, dass das Gewebe mit Einschnitten versehen werden muss, durch die Gewebestreifen von beispielsweise 2 cm Breite entstehen. Es besteht somit die Aufgabe, die Sicherung gegen Herausziehen oder Heraustreten der Rosshaare auch bei so schmalen
Gewebestücken wirksam zu machen. 



   Diese Aufgabe wird   erfindungsgemäss dadurch   gelöst, dass ein Rosshaarzwirn verwendet wird, dass Leit-und/oder Umspinnfaden aus dem bekannten Spiralgarn besteht. Beim Spiralgarn handelt es sich um einen zweidrähtigen Zwirn, dessen eines Element ein starker, festgedrehter Faden oder Vorzwirn und dessen zweites Element ein feiner aus beliebigem Spinngut hergestellter Faden ist. Der letztgenannte Faden legt sich bei der Durchführung des Zwirnvorganges in den starken, festgedrehten Faden bzw. den weichen Vorzwirn ein und hiedurch entstehen aus dem festgedrehten Faden oder Vorzwirn sägezahnartige Ausbauchungen bzw. wellenartige Erhöhungen. Spiralgarn kann man ausserdem durch Verzwirnen von zwei Garnen, die verschiedene Drehrichtung haben, erzeugen. 



   Spiralgarn lässt sich in jeder Garnnummer herstellen ; man kann also für jede Art von Versteifungsgewebe das entsprechende (feine, mittelfeine, grobe) Spiralgarn benutzen. Die engen Schraubengänge des Spiralgarnes erhöhen erheblich die Haftfestigkeit des Rosshaarzwirnes im Gewebe. Da die Spiralwindungen sehr eng sind, macht sich diese Wirkung auch auf sekr kleinen Längen bemerkbar. 



   Ein Versteifungsgewebe, dessen Rosshaargarn unter Verwendung von Spiralgarn hergestellt ist, unterscheidet sich hinsichtlich seiner Sprungkraft, seines Gewichts, der Gleichmässigkeit und Dicke seiner Wandstärke kaum nennenswert von dem entsprechenden Versteifungsgewebe, dessen Rosshaargarn, wie bisher üblich, unter Verwendung von glatten Garnen hergestellt ist.

   Das Versteifungsgewebe gemäss der Erfindung besitzt aber eine höhere Haftfestigkeit der Rosshaarfäden im Gewebe selbst bei sehr schmalen   Gewebestucken.   Die Kettenfäden, die bei Zwisehenfutterstoffen stets in Tuehbindung binden, greifen in die sägezahnartigen Einkerbungen der mit Spiralgarn hergestellten Rosshaargarne fest ein und verhindern dadurch wirksam das Herausziehen der Rosshaargarne auch dann, wenn das Gewebe an sehr eng nebeneinaderliegenden Stellen eingeschnitten wird. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Versteifungsgewebe mit unter Verwendung von Spiralgarn als Leit-und/oder Umspinnfaden erzeugten Rosshaargarn. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT156198D 1938-01-05 1938-01-05 Versteifungsgewebe. AT156198B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT156198T 1938-01-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT156198B true AT156198B (de) 1939-05-25

Family

ID=3648796

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT156198D AT156198B (de) 1938-01-05 1938-01-05 Versteifungsgewebe.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT156198B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT156198B (de) Versteifungsgewebe.
DE2500567A1 (de) Leichtes, schmales, elastisches gewebeband
DE1610484B2 (de) Elastisches garn, das aus einem vorgereckten elastomeren kern und einem unelastischen umschlingungsgarn besteht
DE1910533A1 (de) Spinngarn
DE9302860U1 (de) Bekleidungsstoffgewebe
DE620975C (de) Schlingenfester Frottierstoff
DE725736C (de) Elastisches, gewebtes Band fuer Verbandzwecke
DE651081C (de) Elastisches Garn
DE354442C (de) Elastisches Gewebe mit grosser Streckfaehigkeit
AT225080B (de) Kerngarn
AT140076B (de) Gummielastische Maschenware.
AT144577B (de) Versteifungsgewebe mit umsponnenem Roßhaar.
DE662031C (de) Verfahren zur Herstellung von Geflechten auf der einfaedigen Kloeppelmaschine
AT157485B (de) Elastischer Faden und aus ihm hergestellte Textilwaren.
AT133695B (de) Patte für Hosenträger.
DE202022105107U1 (de) Sanitärschlauch, insbesondere Schlauch für eine Handbrause einer Dusche oder Badewanne
AT242076B (de) Stoff
AT148002B (de) Elastisches Garn und Verfahren zu seiner Herstellung.
AT131254B (de) Einrichtung an Männerbeinkleidern zur Beeinflussung des Falles derselben.
DE7223242U (de) Zwirn zum Herstellen eines bielastischen Textilgewebes
DE590275C (de) Versteifungsgewebe
DE949964C (de) Verfahren zur Herstellung einer Schlauchlitze, danach hergestellte Schlauchlitze, sowie aus einer solchen Litze gefertigter Sockenhalter
AT134431B (de) Riet zur Erzeugung von Moiréeffekt, insbesondere in Kunstseidengeweben.
DE395674C (de) Gewebtes Band mit Barmer Bogenkante
DE802148C (de) Knopflochband