AT155340B - Vorderradträger, insbesondere für Krafträder. - Google Patents

Vorderradträger, insbesondere für Krafträder.

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AT155340B
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  Vorderradträger, insbesondere für Krafträder. 
 EMI1.1 
 

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    Weiterhin sind nach der Erfindung die zur Führung der Vorderfeder dienenden Teile in das Vorderradgehäuse eingepresst ; damit ist dann die Abfederung völlig staubdicht unterbringbar und es erübrigt sich auch eine gesonderte Befestigung dieser durch die Fahrtstösse zum Loslösen neigenden Teile. 



  Zur Erhöhung der Festigkeit des Vorderradträgers an dem hochbeanspruchten Steuerkopf ist dieser nach der Erfindung mit einer Stahlbandverstärkung versehen. Diese Stahlbandverstärkung ist besonders dann erwünscht, wenn es sich um schwere Motorräder handelt. Sie ist auch noch nachtäglich anbringbar, wenn in Serie angefertigte Motorradträger für schwerere Räder nachträglich verstärkt werden sollen. Die Stahlbandarmierung kann dabei naturgemäss auch in eine obere Kunstharzschicht mit eingelassen sein und ist dann gleichzeitig gegen Korrosion geschützt. 



  Für den Zusammenschluss der Gehäusehälften am Kopfteil ist nach der Erfindung vorgesehen, ein zum Zubehör gehörendes Glied, beispielsweise das Scheinwerferschaltgehäuse, zu benutzen. Damit ist dann das Gehäuse an diesem, der freien Sicht zugänglichen Teil fest zusammengeschlossen, wobei die störenden Verbindungsglieder, wie Schrauben, Nieten u. dgl. fortfallen. 



  Eine weitere wertvolle Ausgestaltung besteht bei der Erfindung schliesslich noch darin, dass die zur Befestigung des Nummernschildes dienenden Halteteile gleichzeitig zum Zusammenschluss der Gehäusehälften dienen. Die Nummernschilder können dabei auch aus durchsichtigem Kunstharz bestehen und sind dann nach der Erfindung zweckmässig durch den Pressvorgang mit dem übrigen Gehäuse verschweisst. Dies ergibt die Möglichkeit, die Nummernschilder von innen her durch die Scheinwerferlampe zu beleuchten. 



  Die Zeichnung veranschaulicht die'Erfindung an einem Ausführungsbeispiel, u. zw. zeigt Fig. 1 den Vorderradträger von der Seite gesehen, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 11-11 der Fig. 1, und Fig. 3 eine abgeänderte Ausführungsform entsprechend der Schnittlinie 11-il in Fig. 1. 



  Nach den Fig. 1 und 2 besteht der Vorderradträger aus zwei gleichen Hälften 1 und 2. Diese Hälften sind aus geschichtetem Kunstharz gepresst, wobei die Schichten durch übereinandergelegte Papier-oder Gewebebahnen gebildet werden. Zur Ausrundung der Übergänge sind dabei gepulverte Kunstharze zugegeben und Teile, die weniger hoch beansprucht sind, können auch durch Zugabe von Abfällen aus der Textilfabrikation ausgefüllt sein. Das Pressen dieser Hälften geschieht mittels Stahlgesenken bei Drücken zwischen 300 und 400 leglee. Die beiden Gehäusehälften 1 und 2 sind hiebei mit angepressten Federgehäusen 3 versehen, in denen die Federn zum Abfedern des Vorderrades 4 untergebracht sind.

   Weiterhin sind an die Gehäusehälften Verstärkungen 5 und Lageraugen 6 zur Aufnahme von Bolzen 7 mit angepresst, wobei die Bolzen 7 den das Vorderrad tragenden nicht dargestellten Lenker halten. Ein Steuerkopf 8 ist gleichfalls an die Gehäusehälften mit angepresst und mittels des üblichen Drehbolzens am Hauptrahmen gelagert. 



  Im dargestellten Beispiel ist der Steuerkopf durch ein Stahlband 8 a armiert, das den Steuerkopf mantelartig umfasst, wobei die Steuerkopfhälften durch Schrauben oder Nieten 9 zusammengehalten sind. Grossflächige Teile 10 dienen bei dem Träger als Schmutzfänger und an diese Flächen anschliessend sind vor dem Steuerkopf Gehäusehälften 11, 12 zur Aufnahme des Scheinwerfers und des Geschwindigkeitsmessers mit angepresst. Die zwischen Scheinwerfergehäuse und Radgehäuse liegende Fläche 13 ist dabei so gross gehalten, dass sie zur Aufnahme des Nummernschildes 14 ausreicht, das aus einem durchsichtigen Kunstharz besteht und durch den Pressvorgang an den übrigen Baustoff mit angepresst ist.

   Nach Fig. 3 ist das Nummernschild aus undurchsichtigem Pressstoff hergestellt und mit dem Gehäuse verschraubt, wobei die Schrauben 15 gleichzeitig zum Zusammenschluss der Gehäusehälften dienen. Im Scheinwerferteil des Radträgers wird der Zusammenschluss durch eine Schalterkappe 16 erreicht, die so fest ausgebildet ist, dass sie die Ränder 17, 18 gegen ein Zwischenstück 19 festklemmt. 



  Dieses Festklemmen kann durch irgendeine von oben eingelassene Schraube bewirkt sein. 



  Nach Fig. 2 ist das Gehäuse in der Höhe des Nummernschildes durch Schraubbolzen 20 zusammengeschlossen und die Nummernschilder 14 sind vor diese Schraubbolzen gesetzt und durch die Scheinwerferlampe 21 von innen her beleuchtet. Zu diesem Zweck ist der Scheinwerferspiegel 22 mit einer Öffnung 23 versehen und der Radträger 1, 2 ist zweckmässig mit eingepressten Öffnungen 24 ausgestattet, die das Durchtreten der Lichtstrahlen ermöglichen. 



  In Fig 3 sind die Nummernschilder von aussen her beleuchtet und hiezu sind dann wieder der Scheinwerferspiegel 22 und die Gehäuseteile 1 und 2 mit Durchbrechungen 23, 24 ausgerüstet. Insbesondere bei Fig. 2 sind damit alle zur Liehtanlage gehörenden Teile völlig geschützt in dem Vorderradgehäuse untergebracht. Der zwischen den Nummernschildern liegende Raum ist zur Unterbringung eines Signalhorns 25 verwendbar, wozu dann die Gehäusehälften 1, 2 naturgemäss die äusseren Konturen des Signalhorns eingepresst erhalten müssen. 



  Alle übrigen Teile, wie Lenkstange u. dgl., sind zweckmässig in Metall ausgeführt und wie bei üblichen Motorrädern ausgebildet. Die Scheibe des Scheinwerfers und die des Gesehwindigkeitsanzeigers können dabei gleichfalls aus durchsichtigem Kunstharz bestehen und durch Kitten oder sonstige Befestigungsmittel mit dem übrigen Gehäuse verbunden sein. Auf der Längsmittelnaht des Gehäuses sind naturgemäss so viel Schrauben oder Nieten angebracht, wie es für den festen Zusammenschluss der Gehäusehälften notwendig ist.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorderradträger, insbesondere für Krafträder, dadurch gekennzeichnet, dass ein aus im wesentlichen geschichtetem Kunstharzstoff gepresstes Gehäuse das Vorderrad, dessen Aufhängung, gegebenenfalls Abfederung, und den Steuerkopf aufnimmt sowie Zubehörteile trägt.
    2. Vorderradträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse nach der Längsmittelebene geteilt ist und in jeder Gehäusehälfte die zur Radaufhängung und Abfederung notwendigen Teile mit eingepresst sind.
    3. Vorderradträger nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zubehörteile, wie Scheinwerfer und Tachometergehäuse u. dgl. und das vordere Nummernschild oder dessen Öffnung je zur Hälfte in die Gehäusehälften mit eingepresst sind.
    4. Vorderradträger nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Führung der Vorderfeder dienenden Teile in das Vorderradgehäuse eingepresst sind.
    5. Vorderradträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerkopf mit einer Stahlbandverstärkung versehen ist., 6. Vorderradträger nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zusammenschluss der Gehäusehälften am Kopfteil ein zum Zubehör gehörendes Glied, beispielsweise das Schein- werferschaltgehäuse benutzbar ist.
    7. Vorderradträger nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Befestigung des Nummernschildes dienenden Halteteile gleichzeitig zum Zusammenschluss der Gehäusehälften dienen. EMI3.1
AT155340D 1936-12-05 1937-12-02 Vorderradträger, insbesondere für Krafträder. AT155340B (de)

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DE155340T 1936-12-05

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AT155340B true AT155340B (de) 1938-12-27

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ID=29412551

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AT155340D AT155340B (de) 1936-12-05 1937-12-02 Vorderradträger, insbesondere für Krafträder.

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