AT155028B - Verfahren zur Herstellung von Mänteln für elektrische Kabel. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Mänteln für elektrische Kabel.

Info

Publication number
AT155028B
AT155028B AT155028DA AT155028B AT 155028 B AT155028 B AT 155028B AT 155028D A AT155028D A AT 155028DA AT 155028 B AT155028 B AT 155028B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
tellurium
lead
sheaths
alloys
electrical cables
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DES109053D external-priority patent/DE714024C/de
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT155028B publication Critical patent/AT155028B/de

Links

Landscapes

  • High-Tension Arc-Extinguishing Switches Without Spraying Means (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Mänteln für elektrische Kabel. 



   Gemäss dem Stammpatent werden die Mäntel für elektrische Kabel aus binären Blei-Tellurlegierungen mit geringem Tellurgehalt hergestellt. Die Herstellung solcher Legierungen und ihre Verarbeitung zu Kabelmänteln bereitet manchmal Schwierigkeiten, weil die Blei-Tellurlegierungen im geschmolzenen Zustand zu Entmischungserscheinungen neigen. Diese sind deshalb bedenklich, weil der schwankende Tellurgehalt einer Schmelze bei den an und für sich geringen Tellurmengen zu schwankenden mechanischen Eigenschaften in der Längsrichtung des fertigen Kabelmantels führen und unter Umständen sogar eine völlige Tellurverarmung und damit streckenweise das Ausbleiben der günstigen Wirkung des Tellurzusatzes in den fertigen Kabelmänteln hervorrufen kann. 



   Zur Beseitigung dieser Schwierigkeiten ist schon im Stammpatent ein Verfahren zur Herstellung von   Blei-Tellurlegierungen vorgeschlagen   worden, das darin besteht, dass Tellur in eine Schmelze von technischem Reinblei in Form der chemischen Blei-Tellurverbindung (Blei-Tellurid) eingeführt wird. 



   Die Erfindung hat ein weiteres Arbeitsverfahren geschaffen, das sich praktisch schon bewährt hat. Erfindungsgemäss wird das Tellur in die zu Mänteln von elektrischen Kabeln zu verarbeitenden Bleilegierungen in der gewünschten Menge als Eutektikum des Wismuts, Thalliums, Zinns oder Anti- 
 EMI1.1 
 oder verschiedenen Mengen den Blei-Tellurlegierungen zusetzen. 



   Die vorteilhafte und durch Vergleichsversuche belegte Wirkung der zugesetzten Eutektika kann dadurch erklärt werden, dass sie eine feinere Verteilung des Tellurs im Blei hervorrufen, wodurch 
 EMI1.2 
 Folgen der Entmischungserscheinungen nicht auftreten. 



   Beispielsweise ist festgestellt worden, dass in kleinen Blöcken von erfindungsgemäss hergestellten Legierungen, bei welchen der in Prozenten ausgedrückte Tellurgehalt 0-07 hätte betragen sollen, derselbe bei Verwendung von Tellur-Wismut an sechs Untersuchungsstellen nur um 0'007, bei TellurThallium und Tellur-Antimon um   0'008   und bei Verwendung von Tellur-Zinn um   O'OlO   differierte, was ausserordentlich gering ist. 



   Die mechanischen und auch die chemischen Eigenschaften der Blei-Tellurlegierungen werden durch die Erfindung aber auch sonst verbessert, was ebenfalls mit der Erzielung einer feineren und gleichmässigeren Verteilung des Tellurs im Blei erklärlich erscheint. In dieser Hinsicht ist insbesondere eine weitere Erhöhung der Schwingungsfestigkeit und der Korrosionsbeständigkeit festgestellt worden. 



   Schliesslich erleichtert die Erfindung die Herstellung der Blei-Tellurlegierungen auch durch Herabsetzung der Arbeitstemperatur. Deshalb ist beispielsweise das Kupfereutektikum mit hohem Schmelzpunkt weit weniger brauchbar als die erfindungsgemäss verwendeten Eutektika, deren Schmelzpunkte (von denen auch die Arbeitstemperaturen abhängen) wesentlich niedriger und näher am Schmelzpunkt des Bleies liegen, beispielsweise der des aus   15% Wismut   und   85%   Tellur bestehenden Wismuteutektikums bei 388  C. 



   Um die günstige Beeinflussung der   Entmischungserseheinungen   durch die Erfindung noch zu unterstützen, empfiehlt es sich, die   Schmelzeinsätze   nicht oder wenigstens nicht wesentlich grösser zu machen als für eine Füllung eines Behälters benötigt wird, und es empfiehlt sich ferner, beim Dauerbetrieb jede neue Schmelze erst während der Verarbeitung bzw. Verpressung der vorangegangenen Schmelze herzustellen. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Mänteln für elektrische Kabel aus Blei-Tellurlegierungen mit geringem Tellurgehalt gemäss Patent Nr. 142234, dadurch gekennzeichnet, dass das Tellur in die Legierungen in der gewünschten Menge als Eutektikum des Wismuts, Thalliums, Zinns oder Antimons einlegiert wird. *) Erstes Zusatzpatent Nr. 147471. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT155028D 1933-04-13 1935-08-23 Verfahren zur Herstellung von Mänteln für elektrische Kabel. AT155028B (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES109053D DE714024C (de) 1933-04-13 1933-04-13 Verfahren zur Herstellung von zu Maenteln von elektrischen Kabeln weiterzuverarbeitenden Blei-Tellur-Legierungen mit einem Tellurgehalt bis zu 1%
DE147471X 1934-07-26
DE155028X 1934-09-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT155028B true AT155028B (de) 1938-11-25

Family

ID=31998321

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT155028D AT155028B (de) 1933-04-13 1935-08-23 Verfahren zur Herstellung von Mänteln für elektrische Kabel.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT155028B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE112016001847T5 (de) Kupferlegierungsdraht und verdrillter Kupferlegierungsdraht, umhüllter elektrischer Draht und Kabelbaum
DE4121994A1 (de) Kupfer-nickel-zinn-legierung, verfahren zu ihrer behandlung sowie ihre verwendung
CH223580A (de) Kupfer-Zink-Legierung, insbesondere für die Herstellung von auf Gleitung beanspruchten Maschinenteilen.
AT155028B (de) Verfahren zur Herstellung von Mänteln für elektrische Kabel.
DE102018004702A1 (de) Formteile aus einer korrosionsbeständigen und zerspanbaren Kupferlegierung
DE4497281C2 (de) Eisenhaltige Kupferlegierung für elektrische und elektronische Bauteile
DE2241243A1 (de) Verfahren zur erhoehung der widerstandsfaehigkeit von messing gegen entzinken
AT142234B (de) Verfahren zur Herstellung von Mänteln für elektrische Kabel.
DE2243731A1 (de) Kupferlegierung
DE1533474C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Magnesiumenthaltendem Ferrosilizium
EP0075350A1 (de) Legierung zum Impfen von Zinnlegierungen
DE855003C (de) Bleilegierung
DE2034806A1 (de) Verfahren zum Schmelzen von Guß eisen
DE456342C (de) Legierung fuer Lager aus Pressmessing
DE433115C (de) Verfahren zur Herstellung von Lagermetallen
AT166905B (de) Gleitlagerwerkstoff
DE709009C (de) Verfahren zur Verbesserung von technischem Reinblei, insbesondere von sogenanntem Parkesblei
CH496096A (de) Verfahren zur Herstellung von Stählen mit verbesserter Zerspanbarkeit
DE608161C (de) Verfahren zur Herstellung von borhaltigen Legierungen
DE825599C (de) Verfahren zur Verbesserung der Korrosionsbestaendigkeit von Kupferlegierungen
AT147775B (de) Kupferlegierungen.
AT125730B (de) Verfahren zur Erhöhung der Schmierfähigkeit von Lagern.
DE705645C (de) Verfahren zum Herstellen von metallischem Beryllium
AT167349B (de) Schwefelempfindlicher umhüllter Schweißstab und eiserner Kern hiezu
DE450278C (de) Kupfer-Silicium-Mangan-Legierung