AT153645B - Verfahren zur Erkennung geringer Mengen fremder Gase in Luft oder anderen Gasen. - Google Patents

Verfahren zur Erkennung geringer Mengen fremder Gase in Luft oder anderen Gasen.

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  Verfahren zur Erkennung geringer Mengen fremder Gase in Luft oder anderen Gasen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Erkennung fremder Gase in Luft oder andern Gasen jeder Art, bei welchem die verdächtige Luft mittels einer Luftfördervorrichtung durch ein trockenes Kieselsäuregel gesaugt und das Kieselsäuregel nach erfolgter Anreicherung mit dem fremden Gas durchfeuchtet wird, und besteht darin, dass zwecks Erkennung geringer Mengen von Kohlenoxyd ein   Kieselsäuregel   benutzt wird, das mit   Palladiumehlorür   getränkt und durch längeres Erhitzen im Vakuum auf 140  C aktiviert worden ist. 



   Die Verwendung von Palladiumehlorür zum Nachweis von Kohlenoxyd ist an sich bekannt, wobei das   Palladiumchlorür   in Filterpapier aufgesaugt benutzt oder in Lösung einer   Kupferchlorür-   lösung zugesetzt wurde, in der man vorher das zu untersuchende Gas angereichert hat. Dieses letztgenannte Verfahren ist deshalb schwer durchzuführen und in Bergwerken z. B. praktisch überhaupt nicht anzuwenden, weil für die Auflösung des Kohlenoxyds in Kupferchlorürlösung ein langwieriges Schütteln notwendig ist. Ausserdem sind Adsorptionslösungen überhaupt schwierig zu behandeln. 



  Das Reagenzpapierverfahren krankt an der unzureichenden und nicht genau definierbaren Empfindlichkeit. 



   Die Gasadsorptionsfähigkeit des Kieselgels und deren Ausnutzung zu gasanalytischen Untersuchungen ist gleichfalls längst bekannt, doch ist es bisher nicht möglich gewesen, dieses Verhalten zum Nachweis von Kohlenoxyd mittels   Palladiumehlorür   auszunutzen. Wenn man nämlich in bekannter Weise versucht, eine   Palladiumohlorürlosung   auf das mit der zu untersuchenden Luft in Berührung gebrachte Gel einwirken zu lassen, so erhält man keine Anzeige, weil die Adsorptionsfähigkeit des Kieselgels für Kohlenoxyd nur ausserordentlich gering ist. 



   Wenn man das Gel vor der Benutzung mit   Palladiumehlorür   tränkt, so erhält man erst bei verhältnismässig hohen Kohlenoxyd-Konzentrationen eine Graufärbung des ursprünglichen braunen getränkten Gels. Erst die Aktivierung macht das   Palladiumchlorür   und das Kieselgel zu einem brauchbaren Anzeigemittel. Die Aktivierung besteht in einer dreistündigen Erhitzung auf 140  C im Vakuum. 



  Dabei tritt eine Farbänderung von hellgelb in braun auf. 



   Eine solche Aktivierung (Erhöhung der Adsorptionsfähigkeit) durch entsprechende thermische Behandlung auch im Vakuum war für Kieselsäuregel an sich schon bekannt. 



   Das wie oben erwähnt vorbehandelte, mit   Palladiumehlorür   getränkte Gel zeigt in Berührung mit kohlenoxydhaltiger Luft keinerlei Veränderung. Die Anzeige durch   Grau-bzw. Schwarzfärbung   des Gels tritt vielmehr erst ein, wenn man die Gelmischung nach der Anreicherung mit Kohlenoxyd mit Wasser durchfeuchtet (Empfindlichkeitsgrenze   0'04   Vol.   % CO   in Luft). 



   Dieses Gel gelangt zweckmässigerweise in einem Glasrohr zur Anwendung, das während der Lagerung luftdicht verschlossen ist, weil die Anreicherung des Kohlenoxyds auf dem Gel nur stattfindet, wenn dieses vollständig trocken ist. Die zu untersuchende Luft wird durch das   Gelröhrchen   mittels einer an sich bekannten Pumpvorrichtung hindurchgefördert. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Erkennung geringer Mengen fremder Gase in Luft oder andern Gasen, gemäss welchem Verfahren die verdächtige Luft mittels einer Luftfördervorrichtung durch ein trockenes Kieselsäuregel gesaugt und das Kieselsäuregel nach erfolgter Anreicherung mit dem fremden Gas durchfeuchtet wird, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Erkennung geringer Mengen von Kohlenoxyd ein Kieselsäuregel benutzt wird, das mit Palladiumehlorür getränkt und durch längeres Erhitzen im Vakuum auf 140 C aktiviert worden ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT153645D 1934-12-24 1935-12-19 Verfahren zur Erkennung geringer Mengen fremder Gase in Luft oder anderen Gasen. AT153645B (de)

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