AT153153B - Handwerkzeugmaschine mit eingebautem Elektromotor. - Google Patents

Handwerkzeugmaschine mit eingebautem Elektromotor.

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AT153153B
AT153153B AT153153DA AT153153B AT 153153 B AT153153 B AT 153153B AT 153153D A AT153153D A AT 153153DA AT 153153 B AT153153 B AT 153153B
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Siemens Ag
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    Ilandwerlizeugmasehine   mit eingebautem Elektromotor. 



    Die Erfindung bezieht sich auf Handwerkzeugmaschinen, z. B. Bohrmasehinen, mit eigenbantem Elektromotor. Bei derartigen Maschinen besteht ein Bedürfnis, ohne Herabsetzung der mechanischen Widerstandsfähigkeit einen erhöhten Berührungsschutz vorzusehen, derart, dass unter allen Umständen der das Werkzeug bedienende Mann beim Schadhaftwerden des Elektromotors nicht mit spannungführenden Teilen in Berührung kommen kann. Es ist bereits bekannt, Gehäuse mit Handgriff (aus einem Stück) und Lagerschild solcher Maschinen vollständig aus Isolierstoff herzustellen. Dies schliesst auf jeden Fall eine Gefährdung des Bedienungspersonals aus, die mechanische Widerstandsfähigkeit wird aber dadurch stark herabgesetzt. Ein Bruch des Handgriffes oder des Gehäuses bedingt umfangreiche Reparaturen, sofern Schalter- und Zuleitung im Handgriff eingebaut sind.

   Die geringe mechanische Festigkeit macht daher den angestrebten, erhöhten Berührungsschutz illusorisch. Das Motorgehäuse z. B. durch metallische Schutzringe zu verstärken, beseitigt diese Gefahr durchaus nicht, da dies für den Handgriff ohne Bedeutung bleibt. 



  Gegenstand der Erfindung ist eine Handwerkzeugmaschine mit eingebautem Elektromotor, bei der die angeführten Nachteile der bekannten Maschinen folgendermassen vermieden werden : Schutzhaube mit Handgriff, Lagerschild und Getriebegehäuse bestehen aus Metall, z. B. Aluminiumguss, und kommen nicht unmittelbar mit stromführenden Teilen in Verbindung. Nur das Motorgehäuse nimmt die elektrischen Teile auf, und es besteht daher allein aus Isolierstoff (Isolierpressstoff), wobei durch die Form und den Aufbau eine ausreichende mechanische Widerstandsfähigkeit erzielt wird. 



  Der Ständer ist derart in das Motorgehäuse eingebaut, dass von der Ständerwicklung kein Spannung- übergang auf andere Teile möglich ist. Ferner kann das Motorgehäuse aus einem Stück mit dem Bürsten-   
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Gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird die Läuferwelle, insbesondere an den Stellen, auf denen stromführende Teile sitzen, mit Isolierstoff überzogen. Dadurch ist die völlige Isolierung zwischen dem Anker, seiner Welle sowie dem   Lagersehild   und dem Getriebegehäuse erreicht. Über diesen vollständig isolierten Motor wird nun auf der Kollektorseite der als   Sehutzhaube   ausgebildete Handgriffteil gestülpt, und auf der Antriebsseite wird das Getriebegehäuse angesetzt. 



   Bei einer derartigen Bauart ist ein   e. höhter Berührungssehutz   ohne   Vernachlässigung   der mechanischen Widerstandsfähigkeit erreicht. Weiter wird bei   Beschädigung   des Handgliffes, der   erfahrungsgemäss   am häufigsten der Zerstörung ausgesetzt ist, der Schalter oder die Gebrauchsfähigkeit des Werkzeuges nicht gefährdet, da ein leichter Austausch durch einen neuen Handgriff schnell möglich ist. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. Fig. 1 zeigt teils in Seitenansieht, teils im Längsschnitt eine elektrische Handbohrmaschine, u. zw. die drei Gehäuseteile voneinander getrennt, Fig. 2 zeigt die Maschine   zusammengebaut,   Fig. 3 zeigt eine andere Ausführung in einem zu Fig. 1 und 2 senkrechten Achsenschnitt durch das Gehäuse, den Anker und dessen Wellenisolierung. 

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 EMI2.1 
 für den Läufer 3 vorgesehen. Auf der andern Seite ist die Läuferwelle 7 in einem Lagerschild 13 aus Metallguss gelagert. Die Läuferwelle selbst wird gegen stromführende Teile durch eine Isolierhülse 8 geschützt. Die Zuleitung (Kabel) 21 ist an einem festen Steg des Motorgehäuses befestigt.

   Zwischen dem Lagerschild 13 und dem isolierten Motorgehäuse liegt eine Isolierscheibe   20,   die die Wicklungköpfe gegen den Lüfterraum noch besonders schützt. Diese Isolierscheibe kann auch für die Führung der Kühlluft benutzt werden. An diesen vollständigen und betriebsfähigen Motor wird das Getriebegehäuse 14 angesetzt. 15 ist die Arbeitsspindel, auf der z. B. ein Spannfutter 16 sitzt. 



   Auf der dem Getriebe gegenüberliegenden Seite ist die Schutzhaube 17 mit dem Handgriff 18 angesetzt. Der Handgriff und die Schutzhaube bestehen also aus einem   Metallgussstück.   In der Schutzhaube ist ein Schlitz, durch den der Schalthebel des Motorschalters herausragt. Ferner wird durch eine runde Öffnung in der Schutzhaube die Kühlluft über den Kollektor geleitet. Die drei Hauptteile der Maschine werden durch Spannschrauben 19 zusammengehalten (Fig. 2). 



   Die Isolierung der Welle gegen stromführende Läuferteile kann man auch in den Lagerschild legen, statt die Welle mit einer Isolierhülse zu versehen. 



   Da der Motor erhöhten Berührungsschutz besitzt, kann er auch allein als Anbaumotor für viele Zwecke benutzt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Handwerkzeugmaschine mit eingebautem Elektromotor, Handgriff und   berührungssicherem  
Getriebe, dadurch gekennzeichnet, dass lediglich der mittlere Gehäuseteil des Werkzeuges, der zugleich 
 EMI2.2 
 die an das Gehäuse auf der einen Seite angesetzte Kappe mit Handgriff sowie das auf der andern Seite angesetzte Getriebegehäuse und der gegebenenfalls vorhandene Lagerschild aus Metallguss bestehen. 
 EMI2.3 
 einem am Isoliergehäuseteil angesetzten oder mit dem Gehäuse aus einem   Stück bestehenden   Bügel liegt, an dem auch nicht bewegte stromführende Teile, wie Schalter und Bürstenführungen, befestigt sind.

Claims (1)

  1. 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die metallischen Gehäuseteile und die aktiven Läuferteile Isolierschichten eingeschaltet sind, z. B. eine Isolierhülse zwischen Läuferpaket, Wicklung und Welle.
    4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der von dem metallischen Lagerschild auf der Getriebeseite eingeschlossene, einen Lüfter aufnehmende Raum durch eine Isolierwand von dem übrigen Raum des Gehäuses getrennt ist.
AT153153D 1936-02-22 1937-02-20 Handwerkzeugmaschine mit eingebautem Elektromotor. AT153153B (de)

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AT (1) AT153153B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1137919B (de) * 1958-07-19 1962-10-11 Scintilla Ag Elektromotorisch angetriebenes Handgeraet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1137919B (de) * 1958-07-19 1962-10-11 Scintilla Ag Elektromotorisch angetriebenes Handgeraet

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