AT152959B - Einrichtung zur Dauerbeleuchtung kleiner Bezeichnungsschildchen beim Taster elektrischer Signalanlagen. - Google Patents

Einrichtung zur Dauerbeleuchtung kleiner Bezeichnungsschildchen beim Taster elektrischer Signalanlagen.

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AT152959B
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Josef Kolarz
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Josef Kolarz
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Dauerbeleuchtung kleiner   Bezeiehnungsschildehen   beim Taster elektrischer   Signalanlagen.   



   Bei Haustoren in Stadt-oder Landgebieten, auch bei Wohnungstüren ergibt sich oft die Notwendigkeit-zur besseren Orientierung-kleine Bezeichnungsschildchen (meist Hausnummer mit   Strassennamen oder solche mit Namen und Berufsangaben usw. ) abends zu beleuchten.   



   Vereinzelt wurden zu diesem Zweck besondere elektrische Lichtleitungen, Beleuchtungskörper und Schalter für Starkstrom montiert, doch sind hiefür sowohl die ersten Anlagekosten wie auch die fortlaufenden Spesen für den Energieverbrauch meist zu hoch. 



   Gemäss der Erfindung wird das erstrebte Ziel sowohl mit geringen Herstellungskosten als auch mit ganz unbedeutenden Betriebskosten erreicht, u. zw. dadurch, dass die meist vorhandene elektrische Klingelsignalanlage-bestehend aus Klingeltransformator (oder anderer Stromquelle), Signalapparat und Leitungen   usw.-zweckmässig   mitverwendet wird, weil ja das Licht eines Glühlämpchens gewöhnlich genügt, und ausserdem um Gefahrenmoment des Starkstromes auszuschliessen. 



   Erfindungsgemäss wird zu diesem Behuf gemäss Schaltung Fig. 1 parallel an die Tasterkontakte 1 und 2 über einen Ausschalter 3 ein   Lämpchen   4 angeschlossen, dessen normaler Stromverbrauch jedoch unter dem des Signalapparates 5 liegen muss, damit letzterer durch das Lämpchen 4 noch nicht in Betrieb gesetzt wird. Erst beim Druck auf den Taster (T) werden die Kontakte 1 und 2 geschlossen und die Klingel   (5)   wird ertönen, dagegen das Lämpchen 4   verlöschen,   jedoch nur auf einen Moment, was nicht sonderlich stört. 



   Ist in Ausnahmsfällen die Leuchtkraft zu gering und muss ein stärkeres Lämpchen   4-mit   grösserem Stromverbrauch als der Signalapparat 5   benötigt-genommen   werden, dann kann durch   Überbrückung   des Signalapparates   (5)   mit einem Widerstand   (6)   die gleiche Funktion wie vorher erreicht werden. 



   In beiden Fällen werden aber Stromquelle, Leitungen usw. zur   Kleinbeleuehtung   praktisch weitgehend ausgenutzt und gleichzeitig ist durch das Licht (bzw. Verlöschen desselben beim Tasterdruck) eine wertvolle Kontrolle über den betriebsfähigen Zustand der ganzen Anlage geschaffen. 



   Von nicht zu unterschätzender Bedeutung ist-und dies ist das wesentlichste Merkmal der Erfindung-, dass es, ohne die bisherige Funktion oder den Betrieb der Signalanlage zu beeinträchtigen, ermöglicht wird, ohne Legung weiterer Leitungsdrähte zum Ruftaster eine Dauerbeleuchtung beim letzteren herzustellen, was besonders bei langen, oft bereits in der Erde verlegten, Tasterzuleitungen   (Betrieben, Villen usw. ) von Wichtigkeit ist.   



   Zur Vereinfachung kann erfindungsgemäss auch Taster, Lämpchen, Schalter nebst Bezeiehnungsschildchen zusammen nach Fig. 2 vereinigt werden. Die Metallfeder   -F   und Klemme 2 bilden wieder die Hauptkontakte. Das Lämpchen 4 ist mit dem Druckknopf D des Tasters beweglich kombiniert, das Licht strahlt durch eine kleine Öffnung 0 auf das Bezeichnungsschildchen B. Der eine Lampenpol (Gewinde) ist dauernd mit Kontakt 2 verbunden, der andere zentrale Lampenpol berührt an der Stelle 3 die Feder   -F,   womit das   Lämpchen   4 eingeschaltet ist. Dreht man die Schaltschraube S (oder Hebel) nach unten, so wird an der Stelle 3 der Kontakt mit   -. F   aufgehoben und das Lämpchen erlischt.

   Diese Schraube S (oder Hebel) muss so ausgebildet werden, dass die Feder F den Kontakt 2 nicht erreicht, weil sonst die Klingel dauernd läuten würde. Im Ausschaltzustand (kleine Unterbrechungen bei 3) kann aber trotzdem jederzeit bei leichtem Tasterdruck zur Kontrolle oder zum Lesen des Schildchens zuerst das Licht und dann bei stärkerem Tasterdruck, wenn Feder F den Kontakt 2 berührt, der Signalapparat 5 in Betrieb gesetzt werden. 

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     Da, die Schalteinrichtung ss durch Steckschlüssel nur   vom Besitzer betätigt werden kann, ist die vorgenannte Momentbeleuchtung wertvoll. 



   Ansonsten hat diese Einrichtung den   Vorteil, dass   dieselbe an Stelle eines jeden bisherigen gewöhnlichen Tasters treten kann, letzterer somit nur bloss auszutauschen ist und zur Nachtzeit der beleuchtete Signalgeber überall leicht aufgefunden wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur   Dauerbeleuchtung   kleiner Bezeichnungsschildchen beim Taster elektrischer Signalanlagen unter Vermeidung weiterer Leitungsdrähte für diesen Zweck von der Stromquelle zum Taster, dadurch gekennzeichnet, dass an die beiden normalen Tasterzuleitungen   (1   und   2)   über einen Schalter   (3)   entweder ein   Glühlämpchen   mit geringerer Stromstärke, als der Signalapparat   (5)     (Klingel, Summer usw. ) zu seiner normalen Funktion benötigt, angeschlossen oder bei grösserem Lampen-   strom der Signalapparat   (5)   mit einem Widerstand   (6)   überbrückt wird.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Beleuchtungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Signaltaster, Lämpohen und Schalter vereinigt sind, wobei das mit dem Druckknopf (D) bewegliche Lämpehen (4) durch eine Schraube oder Hebel (8) für Dauerbetrieb ein-oder ausgeschaltet werden kann, aber auch im Ausschaltzustand [Unterbrechung bei (3)] durch leichtes Drücken am Knopf (D) vorerst eine Momentbeleuchtung und nachher, durch stärkeren Tasterdruck, eine Verbindung der Kontakte (1 und 2) hergestellt und damit die Inbetriebsetzung des Signalapparates (5) bewirkt wird. EMI2.1
AT152959D 1937-04-21 1937-04-21 Einrichtung zur Dauerbeleuchtung kleiner Bezeichnungsschildchen beim Taster elektrischer Signalanlagen. AT152959B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749841C (de) * 1940-05-05 1944-12-06 Geraet zur elektrischen Anzeige der Horizontallage und Neigung

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