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Einrichtung zur Dauerbeleuchtung kleiner Bezeiehnungsschildehen beim Taster elektrischer Signalanlagen.
Bei Haustoren in Stadt-oder Landgebieten, auch bei Wohnungstüren ergibt sich oft die Notwendigkeit-zur besseren Orientierung-kleine Bezeichnungsschildchen (meist Hausnummer mit Strassennamen oder solche mit Namen und Berufsangaben usw. ) abends zu beleuchten.
Vereinzelt wurden zu diesem Zweck besondere elektrische Lichtleitungen, Beleuchtungskörper und Schalter für Starkstrom montiert, doch sind hiefür sowohl die ersten Anlagekosten wie auch die fortlaufenden Spesen für den Energieverbrauch meist zu hoch.
Gemäss der Erfindung wird das erstrebte Ziel sowohl mit geringen Herstellungskosten als auch mit ganz unbedeutenden Betriebskosten erreicht, u. zw. dadurch, dass die meist vorhandene elektrische Klingelsignalanlage-bestehend aus Klingeltransformator (oder anderer Stromquelle), Signalapparat und Leitungen usw.-zweckmässig mitverwendet wird, weil ja das Licht eines Glühlämpchens gewöhnlich genügt, und ausserdem um Gefahrenmoment des Starkstromes auszuschliessen.
Erfindungsgemäss wird zu diesem Behuf gemäss Schaltung Fig. 1 parallel an die Tasterkontakte 1 und 2 über einen Ausschalter 3 ein Lämpchen 4 angeschlossen, dessen normaler Stromverbrauch jedoch unter dem des Signalapparates 5 liegen muss, damit letzterer durch das Lämpchen 4 noch nicht in Betrieb gesetzt wird. Erst beim Druck auf den Taster (T) werden die Kontakte 1 und 2 geschlossen und die Klingel (5) wird ertönen, dagegen das Lämpchen 4 verlöschen, jedoch nur auf einen Moment, was nicht sonderlich stört.
Ist in Ausnahmsfällen die Leuchtkraft zu gering und muss ein stärkeres Lämpchen 4-mit grösserem Stromverbrauch als der Signalapparat 5 benötigt-genommen werden, dann kann durch Überbrückung des Signalapparates (5) mit einem Widerstand (6) die gleiche Funktion wie vorher erreicht werden.
In beiden Fällen werden aber Stromquelle, Leitungen usw. zur Kleinbeleuehtung praktisch weitgehend ausgenutzt und gleichzeitig ist durch das Licht (bzw. Verlöschen desselben beim Tasterdruck) eine wertvolle Kontrolle über den betriebsfähigen Zustand der ganzen Anlage geschaffen.
Von nicht zu unterschätzender Bedeutung ist-und dies ist das wesentlichste Merkmal der Erfindung-, dass es, ohne die bisherige Funktion oder den Betrieb der Signalanlage zu beeinträchtigen, ermöglicht wird, ohne Legung weiterer Leitungsdrähte zum Ruftaster eine Dauerbeleuchtung beim letzteren herzustellen, was besonders bei langen, oft bereits in der Erde verlegten, Tasterzuleitungen (Betrieben, Villen usw. ) von Wichtigkeit ist.
Zur Vereinfachung kann erfindungsgemäss auch Taster, Lämpchen, Schalter nebst Bezeiehnungsschildchen zusammen nach Fig. 2 vereinigt werden. Die Metallfeder -F und Klemme 2 bilden wieder die Hauptkontakte. Das Lämpchen 4 ist mit dem Druckknopf D des Tasters beweglich kombiniert, das Licht strahlt durch eine kleine Öffnung 0 auf das Bezeichnungsschildchen B. Der eine Lampenpol (Gewinde) ist dauernd mit Kontakt 2 verbunden, der andere zentrale Lampenpol berührt an der Stelle 3 die Feder -F, womit das Lämpchen 4 eingeschaltet ist. Dreht man die Schaltschraube S (oder Hebel) nach unten, so wird an der Stelle 3 der Kontakt mit -. F aufgehoben und das Lämpchen erlischt.
Diese Schraube S (oder Hebel) muss so ausgebildet werden, dass die Feder F den Kontakt 2 nicht erreicht, weil sonst die Klingel dauernd läuten würde. Im Ausschaltzustand (kleine Unterbrechungen bei 3) kann aber trotzdem jederzeit bei leichtem Tasterdruck zur Kontrolle oder zum Lesen des Schildchens zuerst das Licht und dann bei stärkerem Tasterdruck, wenn Feder F den Kontakt 2 berührt, der Signalapparat 5 in Betrieb gesetzt werden.
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Da, die Schalteinrichtung ss durch Steckschlüssel nur vom Besitzer betätigt werden kann, ist die vorgenannte Momentbeleuchtung wertvoll.
Ansonsten hat diese Einrichtung den Vorteil, dass dieselbe an Stelle eines jeden bisherigen gewöhnlichen Tasters treten kann, letzterer somit nur bloss auszutauschen ist und zur Nachtzeit der beleuchtete Signalgeber überall leicht aufgefunden wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Dauerbeleuchtung kleiner Bezeichnungsschildchen beim Taster elektrischer Signalanlagen unter Vermeidung weiterer Leitungsdrähte für diesen Zweck von der Stromquelle zum Taster, dadurch gekennzeichnet, dass an die beiden normalen Tasterzuleitungen (1 und 2) über einen Schalter (3) entweder ein Glühlämpchen mit geringerer Stromstärke, als der Signalapparat (5) (Klingel, Summer usw. ) zu seiner normalen Funktion benötigt, angeschlossen oder bei grösserem Lampen- strom der Signalapparat (5) mit einem Widerstand (6) überbrückt wird.