AT151790B - Vorrichtung zum Steuern der Zeitdauer von Bewegungsvorgängen mit Hilfe einer Ölbremse. - Google Patents

Vorrichtung zum Steuern der Zeitdauer von Bewegungsvorgängen mit Hilfe einer Ölbremse.

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AT151790B
AT151790B AT151790DA AT151790B AT 151790 B AT151790 B AT 151790B AT 151790D A AT151790D A AT 151790DA AT 151790 B AT151790 B AT 151790B
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Oswald Huwyler
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Oswald Huwyler
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  Vorrichtung zum Steuern der Zeitdauer von Bewegungsvorgängen mit Hilfe einer Ölbremse. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 aus der in Fig. 4 dargestellten Lage entgegen dem Uhrzeigersinn um ein bestimmtes Stück verdreht, wobei die Klinke 16 leer über die Verzahnung des Zahnrades 14 hinweggeht. Die Feder 17 wird hiebei gespannt. Sobald die Feuertiire geöffnet ist, sucht sich die gespannte Feder 17 wieder zusammenzuziehen und bringt dadurch vorerst die Klinke 16 zum Eingriff mit dem Zahnrad 14, um sodann die Kurbel 15'in die Ausgangsstellung zurückzubewegen.

   Da nun durch die Klinke 16 das Zahnrad 14 mit der Kurbel 15'gekuppelt ist, so macht das Zahnrad 14 die Bewegung der Kurbel   15'mit.   Zufolge der hohen Übersetzung durch das Zahnradvorgelege   9-14   ist die Umdrehungsgeschwindigkeit des letzten Rades 9 eine vielfach höhere als jene des von der Klinke 16 betätigten Rades 14, u. zw. legt das Rad 9 eine grosse Anzahl von vollen Umdrehungen zurück, während das Rad 14 nur um jenen Teilbogen zurückgeht, um welchen die Kurbel 15'beim Öffnen der Feuertüre aus der Ausgangsstellung verdreht wurde. Mit dem Rad 9 läuft der damit fest verbundene Kurbelzapfen 8 um, wodurch die Kulisse 6 in Schwingungen um die Achse   8   versetzt wird. Der Ausschlag der Kulisse 6 bei diesen Schwingungen ist in Fig. 2 durch die beiden strichpunktierten Linien dargestellt.

   Mit dem Hebel 6 macht auch der damit fest verbundene Hebel   5   eine Schwingbewegung, deren Endlagen gleichfalls durch strichpunktierte Linien angegeben ist.   Hiedureh   wird der Kolben 3 dauernd zwischen jenen zwei Endlagen hin-und herbewegt, von denen in Fig. 2 die eine in vollen und die andere in striehlierten 
 EMI2.1 
 
Anordnung dem   grösstmöglichsten   Hub entspricht. Bei diesem grössten Hub ist die Zeitdauer des
Schliessorgans am längsten, u. zw. ist diese Zeitdauer absolut genommen sehr beträchtlich. Dadurch, dass der Kolben bei jedem Hub den Widerstand der Ölbremse überwinden muss, wobei im eben behandelten Fall der Fig. 2 die Hublänge verhältnismässig gross ist, kann die Kurbel 15 nur ganz ausserordentlich langsam in ihre Ausgangsstellung zurückkehren.

   Eine weitere Verzögerung ist dabei noch durch die Reibung im Zahnradvorgelege bedingt. 



   Wird der Stellhebel 7 aus der in Fig. 2 dargestellten Lage in die Lage gemäss Fig. 3 gebracht, so gelangt auch der Winkelhebel 5, 6 in die in Fig. 3 dargestellte Lage, bei welcher der Kurbelzapfen 8 im kreisbogenförmigen Teil 6'der Kulisse 6 liegt. Wenn nun dieser Kurbelzapfen 8 auf die im Zusammenhang mit Fig. 2 geschilderte Weise umläuft, so ist der von ihm befahren Kreis konzentrisch zu der Kreisführung 6'der Kulisse 6. Diese Kulisse wird daher von dem Kurbelzapfen 8 nicht beeinflusst und bleibt in Ruhe. Demzufolge bleibt auch der Kolben 3, der durch die Verstellung der Kulisse in die in Fig. 3 dargestellte Lage gelangt ist, in Ruhe.

   Der Hub des Kolbens 3 ist sonach in diesem Falle Null und der zu steuernde   Sehliessvorgang   erfolgt in verhältnismässig kurzer Zeit, die im Wesen nur mehr durch die Reibungswiderstände im Zahnradvorgelege   9-14   bestimmt ist. 



   Zwischen den beiden in den Fig. 2 und 3 dargestellten Endstellungen des Stellhebels 7 kann dieser auch in jede beliebige Zwisehenstellung gebracht werden, wodurch auch die Kulisse 6 in eine entsprechende Zwischenstellung gelangt. Es kann auf diese Weise die Zeitdauer des   Schliessvorganges   auf jeden beliebigen Mittelwert zwischen den vorstehend behandelten beiden Grenzwerten gebracht werden. 



   Selbstverständlich ist es auch möglich, die Zeitdauer des zu steuernden Bewegungsvorganges noch durch entsprechende Wahl der Viskosität des Öles und ferner durch die Wahl der Differenz zwischen Kolbendurchmesser und Innendurchmesser des   Öl zylinders zu   beeinflussen. 



   Da, wie eben erwähnt, auch die Viskosität des verwendeten Öles von Einfluss auf den zeitlichen Ablauf des zu steuernden Bewegungsvorganges ist, so empfiehlt es sich in Fällen, wo die erfindunggemässe Einrichtung in der Nähe von stark erhitzten Teilen angeordnet werden soll, das Gehäuse 1 mit dem in der Zeichnung dargestellten   Kühlwassermantel   auszurüsten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zum Steuern der Zeitdauer von Bewegungsvorgängen mit Hilfe einer Ölbremse, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitdauer des Bewegungsvorganges abhängig gemacht ist von der Grösse des Hubes des sich im Ölzylinder bewegenden Kolbens und dass dieser Hub einstellbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hub des im Ölzylinder (2) hin-und hergehenden Kolbens (3) von Null bis zu einem Höchstwert einstellbar ist.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (3) für einen zu steuernden Bewegungsvorgang eine Mehrzahl von Hüben vollführt, wobei die Anzahl der Hübe durch eine Zahnradübersetzung (9-14) od. dgl. bestimmt ist.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hub des Kolbens (3) vermittels einer mit der Kolbenstange (4) verbundenen verstellbaren Kulisse (6) einstellbar ist.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnradüber- setzung zwischen einer durch eine Feder (17) belasteten Kurbel zu und einem Betätigungsglied EMI2.2 <Desc/Clms Page number 3>
    7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die verstellbare Kulisse (6) zu einem Teil als kreisrunde Führung (6') ausgebildet ist, so dass, wenn zufolge entsprechender Einstellung der Kulisse das Betätigungsglied (8) mit diesem kreisrunden Teil der Kulisse zusammenarbeitet, die Kulisse und damit auch der Kolben (. 3) in Ruhe bleibt.
    5 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die kreisrunde Führung (6') der Kulisse (6) über einen sich verjüngenden Führungsteil (6") in einen Langschlitz (6"') übergeht.
    9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der EMI3.1 EMI3.2
AT151790D 1937-02-10 1937-02-10 Vorrichtung zum Steuern der Zeitdauer von Bewegungsvorgängen mit Hilfe einer Ölbremse. AT151790B (de)

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