AT150457B - Wicklungsspule. - Google Patents

Wicklungsspule.

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AT150457B
AT150457B AT150457DA AT150457B AT 150457 B AT150457 B AT 150457B AT 150457D A AT150457D A AT 150457DA AT 150457 B AT150457 B AT 150457B
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AT
Austria
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coil
winding
wound
winding coil
constant thickness
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Inventor
Alfred Dr Ing Grabner
Heinrich Schwaighofer
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke Wien
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Wieklungsspule. 



   Bei Wicklungsspulen, z. B. Erregerspulen u. dgl., deren Windungen aus einem flachen Band aus Leiterbaustoff bestehen, sind rechteckige   Spulenquersehnitte gebräuchlich.   Besonders bei Aussenpolmaschinen schmiegen sich solche Spulen der Krümmung des Maschinenjoehes schlecht an. Zwischen Joch und joehseitiger Spulenstirnseite entstehen grössere tote Räume, die nicht durch wirksame Baustoffe ausgenutzt werden können. Die Wärmeabgabe solcher flachkant gewickelter Spulen ist meist unbefriedigend, da als abkühlende Oberfläche fast nur ihre Mantelfläche wirkt. Die zahlreichen Windungsisolationen erschweren eine gute Wärmeleitung radial zur Spulenachse gegen die äussere Mantelfläche hin, während die Flanschen des Spulenkastens, die ungenügend von Kühlluft berührt werden, die Wärmeableitung in der Richtung der Spulenachse behindern.

   Wird das Leiterband hochkant, also mit der Fläche senkrecht zur Spulenaehse liegend gewickelt, so ist zwar (besonders wenn die Spulen aussen blank bleiben) die Wärmeabgabe besser, doch muss die Bandbreite zum Krümmungsradius in genügend kleinem Verhältnis stehen, damit sich die Hoehkantwieklung ausführen lässt. Der Spulenquerschnitt fällt daher meist höher als breit aus und der Wickelraum in den Pollücken ist daher besonders bei Maschinen mit niedriger Polzahl ebenso schlecht ausgenutzt, wie bei den   gewöhnlichen   
 EMI1.1 
 die Spule wegen des erhöhten Aufwandes von Arbeitszeit verteuert.

   Es wurde auch vorgeschlagen, zur vollständigen Ausnutzung eines winkelförmigen Wickelraumes die Spulen aus einem Band von derart wechselnder Breite und Dicke zu wickeln, dass sein Querschnitt an allen Stellen gleichbleibt ; da bei der bekannten Anordnung durch die Ausnutzung des Wickelraumes die Kühlung verschlechtert wird, muss hier zur Vermeidung von Wärmestauungen ein die Herstellung erschwerende Querschnittswechsel in Kauf genommen werden. 



   Nach der Erfindung wird die Spule zur Vergrösserung der kühlenden Oberfläche hochkant oder   flachkant   aus einem Band von gleichbleibender Dicke und stetig oder in Stufen wechselnder Breite gewickelt. Die Spule erhält dadurch mindestens eine kegelige kühlende Oberfläche, die sich entweder der   Jochkrümmung   oder der Form der Nachbarspulen so anpasst, dass keine grösseren unausgenutzten Räume freibleiben, wobei aber doch für Luftzutritt zur kühlenden Oberfläche oder Wärmeabfuhr an kühle Eisenteile gesorgt ist. Der   veränderliche   Querschnitt bedeutet hier keinen Nachteil, weil die Windungen mit kleinstem Querschnitt am besten gekühlt sind.

   Fig.   l   der Zeichnung zeigt halb im Schnitt eine solche Flachbandspule für Aussenpohnaschinen, Fig. 2 eine solche für Innenpolmaschinen, Fig. 3 eine Hochkantbandspule für eine   Wendepolwicklung.   



   Die Spulen sind bei allen drei Ausführungsformen aus einem trapezförmigen Band gewickelt, das nach Fig. 4 am einfachsten in der Weise hergestellt werden kann, dass ein parallelkantiges (rechteckiges) Band in zwei flächengleiche Trapezbänder mit geringer Steigung schräg zerschnitten wird. 



   In den Zeichnungsfiguren bedeutet a das Poleisen, b den Spulenkasten oder Wicklungsträger, c die eigentliche Wicklungsspule,   Bi   die grösste und   B2   die kleinste Bandbreite, F die schräge bzw. kegelige Spulenfläche, M die zylindrische Mantelfläche der Spule. Die Fläche F kann zweckmässig unisoliert freiliegen, das Gleiche empfiehlt sich auch für die Fläche M.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Wicklungsspule, dadurch gekennzeichnet, dass sie zur Vergrösserung der kühlenden Oberfläche hochkant oder flachkant aus einem Band von gleichbleibender Dicke und stetig oder in Stufen wechselnder Breite gewickelt ist. EMI2.1 Band von gleichbleibender Dicke gewickelt ist.
    3. Wieklungsspule nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens an der oder den durch die wechselnde Bandbreite entstehenden Kegelflächen unisoliert freiliegt.
    4. Verfahren zur Herstellung von Wicklungsspulen nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein rechteckiges Leiterband in zwei flächengleiche Trapezbänder mit geringer Steigung schräg zerschnitten wird. EMI2.2
AT150457D 1936-07-16 1936-07-16 Wicklungsspule. AT150457B (de)

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