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Zahnbürste mit dreifachem Bürstenkopf.
Die Erfindung betrifft eine Zahnbürste mit dreifachem Bürstenkopf und besteht im wesentlichen darin, dass die an den Längsenden der seitlichen Bürstenköpfe angeordneten Borstenbündel länger als die übrigen sind und die wirksame Bürstfläehe des mittleren Bürstenkopfes konvex ausgebildet ist.
Durch diese Ausführung wird eine leichtere und gründlichere Reinigung der Zähne, als bei den bisher bekannten Zahnbürsten mit dreifachem Biirstenkopf erzielt, da durch die längeren Endborsten der seitlichen Bürstenköpfe jeder Zahn vollkommen umfasst wird, indem die längeren Endborsten in die Zahnzwischenräume eingreifen und die gewölbte Bürstfläche des mittleren Bürstenkopfes sich besser den Unebenheiten der Kauflächen anpasst, als eine ebene Bürstfläche. Ausserdem wird durch die Borsten der seitlichen Bürstenköpfe auch der Rand des Zahnfleisches umfasst und massier.
In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen einer der Erfindung gemäss ausgebildeten Zahnbürste veranschaulicht, u. zw. zeigt Fig. 1 eine Draufsicht der Zahnbürste, Fig. 2 eine Vorderansicht derselben, Fig. 3 eine Draufsicht, Fig. 4 eine Vorderansicht und Fig. 5 einen Längsschnitt der Zahnbürste gemäss dem zweiten Ausführungsbeispiel.
Die Zahnbürste kann aus dem gebräuchlichen Material hergestellt sein. Bei dem im Querschnitt U-förmigen Bürstenkopf 1 sind die in die beiden rechtwinkelig abstehenden Schenkel 2 eingesetzten Borsten verschieden lang, u. zw. sind bei der Zahnbürste nach Fig. 1 die Borsten 5 so zugeschnitten, dass die von ihren freien Enden gebildete Bürstfläche konkav gestaltet ist. Dadurch hat die von den Borsten 5 beider Schenkel 2 begrenzte Öffnung die Form eines längsseitig offenen Ovals.
Bei der Zahnbürste nach Fig. 3 sind bloss die Borsten 5'der längsseitigen Endbündel länger als die übrigen Borsten 5. Die in den Bodenteil. 3 des Bürstenkopfes eingesetzten Borstenbündel 4 sind bei der Zahnbürste nach Fig. 1 gleich lang und möglichst kurz bemessen. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 sind die Borsten 4 des Bodenteiles 3 nach einer gewölbten Fläche zugeschnitten.
Bei der beschriebenen Ausbildung der Zahnbürste wird jeder Zahn durch die Borsten der seitlichen Bürstenköpfe vollständig umfasst, indem sich die unebenen Bürstenflächen der verschiedenen Zahngestaltung im Munde vollkommen anpassen können, wobei die Borsten zu allen Zahnstellen, also auch in die Zahnlücken und in die Vertiefungen der Kauflächen eindringen. Ausserdem wird auch der Rand des Zahnfleisches von den Borsten umfasst und massiert.
Werden die Schenkel 2 des Bürstenkopfes nicht flach, wie in Fig. 1, sondern schwach konkav nach innen gewölbt, so können die mittleren Borstenbündel der Schenkel 2 kürzer, bzw. die seitlichen Borsten länger als bei ganz flachen Schenkeln sein, so dass die in der Mitte befindlichen Borsten möglichst widerstandsfähig und die in die Zahnlücken eindringenden äusseren Borsten möglichst geschmeidig sind.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zahnbürste mit dreifachem Bürstenkopf, dadurch gekennzeichnet, dass die längsseitigen Endborsten der seitlichen Bürstenköpfe länger als deren übrige sind, so dass bei der Reinigung der Zähne, diese durch die seitlichen Bürstenköpfe ganz umfasst werden, indem die Endborsten zwangsläufig in die Zahnlücken eindringen.
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