AT149543B - Vorrichtung zur Herstellung und Aufbringung von Emulsionen auf Straßendecken od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung und Aufbringung von Emulsionen auf Straßendecken od. dgl.

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AT149543B
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  Vorrichtung zur Herstellung und Aufbringung von Emulsionen auf Strassendecken od. dgl. 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von   Strassenflächen   oder Strassendecken mit Hilfe von Emulsionen, die durch Mischung von Bitumen, Teer od. dgl. und Wasser entstehen. Dieser Vorrichtung sollen die drei folgenden Aufgaben zufallen :
1. Die Bestandteile der Emulsion werden angesaugt. 



   2. Sie werden vermischt. 



   3. Die Emulsion wird auf die Fläche befördert. 



   Man bedient sich einer Vorrichtung, bei der zwei Pumpen Verwendung finden-von denen gegebenenfalls die eine durch einen an die Druckleitung der andern Pumpe angeschlossenen Injektor ersetzt sein kann-, die mit ihrer Ansaugseite mit Vorratsbehältern für Wasser bzw. Bindemittel od. dgl. verbunden sind und an deren Druckseite eine ein Emulgiergefäss enthaltende Förderleitung mit Spritzdüsen angeschlossen ist, durch welche die verteilten Stoffe unter Druck gefördert und aufgebracht werden. 



   Gegenüber Einrichtungen, bei welchen die erzeugte Emulsion unter ihrer Schwere auf die Strassenoberfläche fällt oder fliesst, besteht der Vorteil, verhältnismässig lange Sprengleitungen verwenden zu können und so den Wirkungsbereich der   Emulgier-und Spritzvorrichtung   zu vergrössern, was besonders in solchen Fällen von Wichtigkeit ist, wo die zu behandelnde Fläche von dem die Emulgiervorrichtung tragenden Fahrzeug nicht befahrbar oder erreichbar ist. Auch   ermöglicht   es die eigenartige Wirkungsweise dieser Vorrichtung, insbesondere die rasche Förderung und Verteilung der Emulsion, dass keine oder nur sehr geringe Mengen von Emulgatoren zugesetzt werden brauchen, um einen vorzeitigen Zerfall der Emulsion zu verhindern. 



   Bei dieser Anordnung können sowohl Bitumen als auch Teer sowie Bitumen-Teer-Mischungen verteilt werden. Gelangen die Bindemittel kalt zur Verwendung, so werden sie gefluxt. Häufig wird aber so vorgegangen, dass die Bindemittel erhitzt werden. Der Erhitzungsgrad richtet sich nach dem Schmelzpunkt. Werden beispielsweise Bitumensorten mit hohem Schmelzpunkt angewendet, so wird auf etwa 190  C erhitzt, bei Bitumensorten mit niedrigerem Schmelzpunkt auf etwa 170  C und bei Strassenteer auf etwa   1250 C.   Jedenfalls ist darauf zu achten, dass die Bindemittel durch Erhitzen oder durch   Fluxes   in einen Zustand gebracht werden, der es gestattet, sie zu pumpen. 



   Das Mittel, in dem die Bindemittel verteilt werden, also beispielsweise das Wasser, kann kalt oder erwärmt, z. B. auf 55  C angewärmt, verwendet werden. 



   Sowohl das Bindemittel als auch das Verteilmittel, wie das Wasser, oder eines der beiden können kleinere oder grössere Mengen an Emulgatoren zugesetzt erhalten. 



   In der Zeichnung sind zwei schematische Ausführungsformen von Vorrichtungen nach der Erfindung dargestellt. 



   In Fig. 1 ist der Bindemittelkessel mit 1 bezeichnet. Von diesem aus wird das gefluxte, kalte oder erwärmte Bindemittel durch die Pumpe 2 angesaugt und durch den als Injektor ausgebildeten   Flüssigkeitsvermischer   3 gedrückt. Hiebei zieht das Bindemittel das kalte oder angewärmte Wasser aus dem Kessel 4 durch die Rohrleitung 5, reisst es mit sich und vermischt sich mit ihm. Aus dem Vermischer 3 gelangen die vorgemischten Flüssigkeiten in das Emulgiergefäss 6, wo unter der Wirkung des Pumpendruckes ihre Emulgierung stattfindet. Von hier aus wird die Emulsion durch die Rohrleitung 7 in das Sprengrohr 8 gedrückt und mittels der Sprengdüse 9 in feiner Verteilung auf die Strassenoberfläche gespritzt. 

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 antrieb versehenen Fahrgestell angeordnet werden. Ebenso können die Pumpen von Hand oder motorisch betrieben werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zur Herstellung von Strassenfläehen oder Strassendecken mit Hilfe von Emulsionen, die durch mechanische Mischung von durch Erhitzen und/oder Fluxen pumpfähig gemachten Bindemitteln, wie Bitumen, Teer od. dgl., mit einem Verteilmittel, wie kaltem oder heissem Wasser, gegebenenfalls bei Abwesenheit oder Gegenwart nur geringer Mengen von Emulgatoren entstehen, wobei die Vorrichtung gleichzeitig zur Herstellung der Emulsion und zu ihrer Aufbringung dient, gekennzeichnet durch zwei mit ihrer Ansaugseite mit Vorratsbehältern (10, 11) für Wasser bzw.
    Bitumen od. dgl. verbundene Pumpen (12, 13), von denen gegebenenfalls die eine durch einen an die Druckleitung der andern Pumpe angeschlossenen Injektor (3) ersetzt sein kann, an deren Druckseite eine ein Emulgier- gefäss (15 bzw. 6) enthaltende Förderleitung (16, 17 bzw. 7, 8) mit Spritzdüsen (18, bzw. 9) angeschlossen ist, durch welche die Emulsion unter Druck gefördert und auf die zu behandelnde Fläche aufgebracht wird. EMI2.2
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