AT148579B - Verfahren zum Aktivieren von Kathoden in Entladungsröhren mittel Gasen oder Dämpfen. - Google Patents
Verfahren zum Aktivieren von Kathoden in Entladungsröhren mittel Gasen oder Dämpfen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Aktivieren von Kathoden in Entladungsröhren mittels Gasen oder Dämpfen. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> kann jedoch auch auf verschiedene andere Weisen sichergestellt werden, da man sich im Rahmen des vorliegenden Verfahrens so ziemlich jeder der in der Vakuumtechnik bekannten Methoden zur Ein- führung einer bestimmten Menge Gas in einen Vakuumraum bedienen kann. Beispielsweise könnte man die Dosierung in der Weise vornehmen, dass man mit Hilfe der in der Vakuumtechnik üblichen Vakuummesseinrichtungen, z. B. dem MacLeod, dem Ionisationsmanometer usw., das in den Röhren vorhandene Vakuum genau misst, hierauf Kohlendioxyd so lange einleitet, bis die Vakuummessgeräte die nach Versuchen festgestellte Vakuumerniedrigung anzeigen. Das Mass der Vakuumerniedrigung EMI2.1 Röhren besitzen, welchen Kubikinhalt die Zuführungsröhren aufweisen usw. Man kann ferner die Dosierung in der Weise vornehmen, dass man zuerst durch Versuche feststellt, welches Quantum Kohlensäure pro Röhre den günstigsten Einfluss ausübt. Es lässt sich dann in einfacher Weise errechnen, welches absolute Quantum an Kohlensäure für eine bestimmte Anzahl Röhren, die an der Pumpe liegen, notwendig ist. Dieses Quantum Kohlensäure wird in ein entsprechend verschlossenes Gefäss eingeleitet. Angenommen, es seien beispielsweise 20 Röhren mit Kohlensäure zu beschicken und man hätte festgestellt, dass hiefür insgesamt 20 cm3 Kohlensäure von Atmosphärendruck nötig seien. Man kann dann ein Gefäss mit einem Fassungsraum von z. B. 20 ems verwenden, wobei die Möglichkeit gegeben sein muss, durch ein Manometer den genauen Druck in diesem Gefäss festzustellen. Nach der gemachten Annahme hätte dieser Druck eine Atmosphäre zu betragen, so dass, wenn das Manometer diesen Druck anzeigt, das Gefäss einfach mit den evakuieren Röhren (selbstverständlich nach Absperrung der Pumpe) verbunden werden kann, worauf ein Druckausgleich zwischen dem Kohlensäuregefäss und den Röhren erfolgt. In den Röhren befindet sich dann eine ganz bestimmte Menge Kohlensäure. Bei einer andern Ausführungsform des Verfahrens wird die für die Aktivierung verwendete Kohlensäure nicht von aussen her in die Röhre eingelassen, sondern in der Röhre selbst entwickelt. Zu diesem Behufe bringt man abseits der Kathode einen Stoff an, der bei Erhitzung die zur Aktivierung gewünschte Kohlensäure abgibt. In diesem Falle hat man zur richtigen Dosierung der Kohlensäuremenge nur nötig, eine entsprechend bemessene Menge des zu zersetzenden Stoffes in die Röhre einzusetzen. Die Anbringung und Erhitzung dieses Stoffes kann in ähnlicher Weise geschehen, wie dies für Gettersubstanzen üblich ist. Beispielsweise kann man diesen Stoff auf einen Metallteil anbringen, der im geeigneten Moment durch ein Hochfrequenzfeld erhitzt wird. Die Erhitzung kann aber auch im Kurzschluss oder durch Elektronenbombardement bzw. auf optischem Wege herbeigeführt werden. Die Erhitzung des die Kohlensäure abgebenden Stoffes erfolgt wieder erst nach erfolgter Evakuierung der Röhre und Ausheizen der bereits formierten Kathode. Der nach erfolgter Aktivierung in der Röhre vorhandene Gasgehalt wird wieder vorzugsweise mittels eines Getters gebunden. An das erfindungsgemässe Verfahren kann eventuell zur noch weiteren Erhöhung der Emissionsfähigkeit der Kathode noch ein Alterungsvorgang angeschlossen werden, der in der üblichen Weise vorgenommen wird.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Aktivieren von Kathoden in Entladungsröhren mittels Gasen oder Dämpfen, welche Kohlenstoffverbindungen sind oder enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Evakuierung der Röhre die schon formierte Kathode unter hohe Spannung gesetzt und der Einwirkung einer genau dosierbaren Menge von Kohlensäure ausgesetzt wird, welche entweder von aussen in die Röhre eingeführt oder durch Erhitzung einer innerhalb der Röhre abseits der Kathode angeordneten Substanz entwickelt wird.
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| AT148579T | 1933-01-10 |
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