AT148274B - Geschwindigkeitsanzeiger für Filmprojektoren, insbesondere für Schmalfilm. - Google Patents

Geschwindigkeitsanzeiger für Filmprojektoren, insbesondere für Schmalfilm.

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AT148274B
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  Geschwindigkeitsanzeiger für   Filmprojektoren,   insbesondere für Sehmalfilm. 



   Bei Filmprojektoren ist es bekannt, mit den Antriebsmitteln für die Filmfortschaltung ein
Tachometer zu kuppeln, das entweder unmittelbar die pro Sekunde geförderte Bildzahl oder einen dieser proportionalen Wert abzulesen gestattet. Man hat Kinoprojektoren auch mit Regeleinrichtungen versehen, die die Geschwindigkeit des Antriebsmotors für das   Filmfortschaltwerk   innerhalb gewisser einstellbarer Grenzen konstant halten. 



   Daneben sind Mittel bekannt, die die Filmtransportgeschwindigkeit zu verändern gestatten und die z. B. aus einem   veränderlichen Übersetzungsgetriebe zwischen Motor   und Filmantriebswerk bestehen können. Die Anwendung von Tachometern, die, wenn sie genaue Werte liefern sollen, eine sehr exakte Herstellung bedingen, verbietet sich besonders bei billigeren Schmalfilmprojektoren mit Rücksicht auf den zu hohen Preis. 



   Es ist auch schon vorgeschlagen worden, zur Signalisierung einer unzulässig hohen Drehzahl eines Projektors nach einem andern Raum hin, z. B. dem Büro des Leiters eines Lichtspieltheaters, eine Schaltvorrichtung mit einem durch Fliehkraft zu steuernden Kontakt vorzusehen. 



   Gemäss der Erfindung erfolgt die   Einregelung und Überwachung der gewünschten Bildwechsel-   zahl mit Hilfe von zwei mittels Fliehkraft zu beeinflussenden Kontakten, die im Stromkreis eines Signalmittel hintereinander liegen, und von denen der eine kurz vor dem Erreichen dieser Bildweehselzahl geschlossen, der andere nach deren Überschreiten geöffnet wird. Als Signalmittel findet zweckmässig eine Glühlampe Verwendung, die so lange aufleuchtet, als die Normalgesehwindigkeit eingehalten wird, während sie bei deren   Über-oder Untersehreitung erlischt.   



   Der Erfindungsgegenstand bietet bekannten Anordnungen gegenüber somit den Vorteil, dass nicht nur ein Überschreiten der normalen Bildwechselzahl, sondern auch ein Unterschreiten erkennbar wird. Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, dass der den Projektor Bedienende während der ganzen Vorführdauer auf das Vorhandensein der normalen Geschwindigkeit und deren   Unter-und Über-   schreitung besonders   nachdrücklich   aufmerksam gemacht wird. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Auf einer Scheibe a. die auf der Achse des Antriebsmotors oder auf einer andern rasch umlaufenden Welle des Projektors befestigt ist und zweckmässig aus isolierendem Material besteht, sind zwei Kontakthebel b und e lose 
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 Die Ansätze d und h tragen einstellbare Kontaktsehrauben   d'und A',   die Ansätze e und i dagegen einstellbare Anschlagschrauben e'und   i'.   



   Auf den Kontakthebel e wirkt eine in ihrer Spannung einstellbare Feder k ein, die durch eine Bohrung des Kontakthebels b mit Spiel hindurchragt. Das eine Ende der Spiralfeder k ist am Hebel c. 
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 den Ansatz g legt, verstellt werden kann. In gleicher Weise wirkt auf den Kontakthebel b eine einstellbare Feder   I   ein. Zur Stromzuführung auf die rotierenden Teile dienen Schleifringe. 



   Wie aus der Zeichnung zu ersehen ist, verläuft der Stromkreis einer Signallampe m von dem einen Pol einer Stromquelle zunächst über den Kontakthebel   c,   die Kontaktschraube d'über den Kontakthebel b, die Kontaktschraube h'und die Signallampe m zum andern Pol der Stromquelle. vorausgesetzt, dass der Kontakthebel   c   mit der Schraube d'und der Hebel b mit der Schraube   h'in   Verbindung ist. 

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   Die Federn   ; und !   sind zweckmässig so eingestellt, dass der Hebel c infolge der Fliehkraft kurz vor dem Erreichen der Normalgeschwindigkeit mit seiner Kontaktschraube d'in Verbindung   kommt.   während sich der Hebel b nach Überschreitung der   Normalgesehwindigkeit   von seiner Kontaktschraube h' abhebt. Der Stromkreis der Signallampe   UL   ist dann so lange geschlossen, als die Normalgesehwindigkeit ungefähr eingehalten wird. Bei Über-oder Unterschreitung der Normalgesehwindigkeit dagegen erlischt die Lampe. Der Bereich, in dem die Signallampe aufleuchtet, kann durch Verändern der Spannung 
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 und   i'beliebig festgelegt   werden. Soll als Normalgesehwindigkeit z.

   B. die Geschwindigkeit gelten. bei der der Film um 24 Bilder pro Sekunde fortgeschaltet wird, so kann der Kontakt zwischen   c   und   d'   bei   23#5   Bildern pro Sekunde geschlossen, der Kontakt zwischen   bund 71'bei 24'5   Bildern pro Sekunde geöffnet werden. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Gesehwindigkeitsanzeiger für Filmprojektoren, insbesondere für   Schmalfilme   mit durch die Fliehkraft eines Reglers gesteuertem Stromkreis für Signalmittel, dadurch gekennzeichnet, dass das Einregeln und Überwachen der gewünschten Bildwechselzahl mit Hilfe von zwei mittels Fliehkraft zu beeinflussenden Kontakten erfolgt, die im Stromkreis eines Signalmittels hintereinander liegen, und von denen der eine kurz vor dem Erreichen dieser Bildwechselzahl geschlossen, der andere nach deren Übersehreiten geöffnet wird. 
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Claims (1)

  1. EMI2.3
AT148274D 1934-11-26 1935-10-09 Geschwindigkeitsanzeiger für Filmprojektoren, insbesondere für Schmalfilm. AT148274B (de)

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